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erdbeer.kiwi
Gast
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« Antworten #8 am: November 13, 2006, 19:40:52 » |
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Heutzutage suchen viele Menschen nach einem Weg, all der Unmenschlichkeit, dem Chaos, der Verwirrung, den Konflikten, der Selbstsucht und der Täuschung zu entkommen, die wir auf der Welt sehen; sie suchen nach einem Weg, ein Leben führen zu können, das ihnen Zufriedenheit, innere Ruhe und Frieden bringt. Einige dieser Suchenden glauben, sie könnten den Seelenfrieden, nach dem sie suchen, in Religionen wie dem Hinduismus oder dem Buddhismus finden.
Viele Menschen sind durch die diese Religionen umgebende Aura des Geheimnisvollen und Mystischen beeinflusst worden, weil diese Religionen von Techniken wie der Meditation Gebrauch machen und wegen der ungewöhnlichen Einstellungen, Kleidung, Art zu sprechen und religiösen Praktiken derer, die diesen Religionen folgen. Obwohl Religionen wie Hinduismus und Buddhismus - die zu den ältesten gehören die wir kennen - teilweise guten Rat in ethischen Dingen geben, ist nicht alles, was sie beinhalten wahr.
Im Lauf der Jahrhunderte haben diese Religionen vielerlei Elemente von Bräuchen und Traditionen jener Gesellschaften absorbiert, die sie angenommen hatten. Als Ergebnis der diesen Religionen hinzugefügten verschiedenen Legenden und fehlerhaften Glaubenssätze ist die Form, in der wir sie heute kennen, durchsetzt mit Aberglauben. Daher ermutigen diese Religionen viele Überzeugungen und Praktiken, die mit Vernunft und Logik nicht zu vereinbaren sind. Karma ist ein Aberglaube, der die Menschen wegen seiner mystischen Aura anzieht.
Er ist in vieler Hinsicht eine Beleidigung des menschlichen Verstandes, des Gewissens und der Schöpfung. Der Glaube an das Karma ist ein wichtiges Element in abergläubischen östlichen Religionen wie dem dekadenten Hinduismus, Buddhismus und dem Jainismus. Karma ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet "Handlung", "Aktion" oder "Bewegung". In indischen Religionen wird Karma als "Gesetz von Ursache und Wirkung" begriffen. Für die, die an das Karma glauben gilt, dass die Menschen die Konsequenzen dessen erfahren werden für alles, was sie in der Vergangenheit getan haben.
Gutes kommt von gutem und Böses von Bösem. Daraus folgt, dass die Situation, in der sie sich heute befinden, ihre Ursache in der Vergangenheit hat. So erhält also jemand, der im jetzigen Leben erfolgreich und vermögend ist, in Form seines Reichtums die Belohnung dafür, in seinem vorherigen Leben ein guter Mensch gewesen zu sein.
Analog dazu erntet jemand, der arm oder verkrüppelt ist oder sonstwie ein hartes Leben zu ertragen hat, die Früchte seiner Missetaten aus seinem vorherigen Leben, jedenfalls nach dem Konzept des Karma. Tatsächlich behaupten die, die sich dieser abergläubischen Religion verschrieben haben, dass Menschen in ihrem späteren Leben die Gestalt von Pflanzen oder Tieren annehmen können, je nachdem, welche bösen Taten sie begangen haben.
Auf den ersten Blick könnte es scheinen, dass der Glaube an das Karma den Menschen einen großen Anreiz liefert, nach einer guten Moral zu leben, wenn sie die bestmöglichen Bedingungen bei ihrer Wiedergeburt in dieser Welt vorfinden wollen. Durch die Wiedergeburt ist es uns möglich, moralisch und geistig für unsere Taten belohnt zu werden. Doch der Glaube an Reinkarnation und andere Aberglauben, die von Religionen wie dem Hinduismus und dem dekadenten Buddhismus gepflegt werden, widersprechen der menschlichen Logik, der menschlichen Natur und dem Gewissen des Menschen.
Daher sind die Gesetze und Bräuche dieser Religionen nicht geeignet, den Menschen gute moralische Qualitäten zu vermitteln; Sie können dem Menschen keinen inneren Frieden bringen, kein Selbstvertrauen und Glück. Die erbärmlichen Lebensbedingungen und die Ungerechtigkeit in den Ländern, in denen diese Religionen verbreitet oder sogar als Staatsreligionen übernommen worden sind, zeigen dies sehr deutlich. Einer der Gründe, warum einige der Lehren des Hinduismus und des Buddhismus Aufmerksamkeit erregen, liegt in dem Interesse, das ihnen von bestimmten weltberühmten Filmstars und Musikern entgegengebracht wird.
Einige dieser Prominenten lassen sich mit buddhistischen Mönchsroben bekleidet in Tibet ablichten, oder sie behaupten, ihren Seelenfrieden durch Meditation gefunden zu haben. Ein anderer Grund, der Interesse an diesen Religionen erweckt, ist die mystische Aura, mit der sie in der Vorstellung der Allgemeinheit in Verbindung gebracht werden. Nach dem dekadenten Hinduglauben werden die Menschen jedes Mal in eine andere Kaste hineingeboren, je nachdem, welche guten oder schlechten Taten sie in ihren früheren Leben begangen haben. Es ist wohlbekannt, dass das Kastensystem noch immer in der indischen Gesellschaft vorherrscht; was immer die Menschen auf dieser Welt auch tun mögen, sie können ihre Kaste nicht wechseln. Wenn du als Unberührbarer geboren wirst, wirst du unausweichlich als Unberührbarer sterben; Wenn du als Arbeiter geboren wirst, wirst du als Arbeiter sterben.
Man glaubt, dass das, was die Menschen in ihrem früheren Leben getan haben, darüber bestimmt, in welche Kaste sie hineingeboren werden. Daher wird jemand, der in diesem Leben ein Unberührbarer ist, nach der Vorstellung des Karma in eine höhere Klasse hineingeboren werden, wenn sein Handlungen gut sind. Das Karma jedoch liefert keine Motivation, die stark genug ist für jemanden, der keine ernsthafte Entscheidung getroffen hat, moralisch geradlinig zu sein, denn Menschen, die die Idee des Karma akzeptieren, dass das Rad von Geburt und Tod sich endlos weiterdreht und dass sie unvermeidlich nach jedem Tod wiedergeboren werden, glauben, sie hätten eine unendliche Zahl an Versuchen.
Wenn sie also Böses tun, könnten sie denken: "Selbst wenn ich nächstes Mal ein schlechteres Leben habe, ich kann es in dem Leben danach wieder gut machen." Daran sehen wir, dass eine Philosophie, die auf so unsicherem Grund gebaut ist, unfähig ist, die Menschen vom Bösen fern zu halten. Die Verbundenheit mit dieser Welt ist eine Schwäche, die die meisten Menschen haben.
Diese Verbundenheit ist der Hauptgrund, warum sie zu einem Glauben wie der Wiedergeburt kommen - sie weigern sich strikt, ihre Verbundenheit mit diesem Erdenleben aufzugeben. Nur wenn wir die wahre Natur des Lebens auf dieser Welt vollständig verstehen, können wir eine tiefgreifende Verhaltensänderung bewirken und nach ethischen Regeln leben. Eines der unlogischsten Argumente im Konzept des Karma ist die Aufforderung, zu glauben, dass moralische Werte existieren können, ohne das es einer Instanz bedarf, sie durchzusetzen. Selbst von Menschen gemachte Gesetze bedürfen Autoritäten und Institutionen, sie durchzusetzen. So ist zum Beispiel die Strafe für Diebstahl in den Gesetzen eines jeden Landes festgelegt.
Doch diese Gesetze funktionieren nie von selbst; es gibt immer Autoritäten, Institutionen und Beamte, sie durchzusetzen. Wenn jemand einen Diebstahl begeht, fangen die Gesetze nicht an, von selbst den Dieb ins Gefängnis zu bringen. Damit dies geschehen kann, wird die Maschinerie von Polizisten, Richtern, Staatsanwälten und Gerichtshöfen in Bewegung gesetzt. Richter sprechen Recht entsprechend den Gesetzen, und der Kriminelle wird bestraft für das, was er getan hat. Zu behaupten, Karma sei ein Gesetz das von selbst funktioniert, wäre noch unlogischer, als zu behaupten, die Gesetze eines Staates funktionierten von selbst, ohne dass sie durchgesetzt werden müssten.
Man stelle sich vor, dass den Milliarden Menschen, die bisher auf dieser Erde gelebt haben, ein weiteres Leben gegeben werden würde, in dem sie die gerechte Belohnung erhalten sollen für das, was sie jemals getan haben. Wer würde in diesem Fall überwachen, wie sie sich auf der Erde benommen haben? Wer würde entscheiden, ob sie gut oder schlecht sind? Und wer würde über ihr nächstes Leben entscheiden und darüber, wie es den Taten entsprechend, die sie in diesem Leben getan haben, gestaltet werden soll? Wenn unser Leben nach unserer nächsten Wiedergeburt davon abhängt, was wir im gegenwärtigen Leben tun, dann muss es eine Kraft geben, die unser Schicksal bestimmt und plant.
Doch in der Philosophie des Karma gibt es eine solche Kraft nicht. Nach diesem verschwommenen und irrationalen Glauben geschieht alles von selbst. Mehr noch, es wird auch geglaubt, dass dieses sogenannte Gesetz des Karma die Menschen gerecht behandelt und ihnen die genaue und angemessene Belohnung für ihre Handlungen zuteilt, ohne irgendetwas zu überwachen oder dabei Fehler zu machen, obwohl dieses "Gesetz" doch in Wahrheit gar nicht die Macht hat, Entscheidungen zu treffen oder zu richten. Dies sind extrem abergläubische Behauptungen, die jeder intelligente Mensch, der nur ein wenig darüber nachdenkt, sofort als völlig unlogisch erkennt.
Ein Tag wird kommen, an dem jeder nur sich selber rechtfertigen will. Und jedem wird dann nach seinem Verhalten vergolten. Und ihnen soll kein Unrecht geschehen. (Sure 16:111 - an-Nahl)
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