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Autor Thema: Wie kann es sein, dass Lämmer geschlachtet werden?  (Gelesen 12643 mal)
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Gabriele
Gast
« am: November 23, 2006, 20:11:50 »

Im Namen Allah, seid gegrüsst, wenn ich mich selber als chrislich muslime bezeichnen darf , wenn Gott will,  stoße ich auf Wiedersprüche. Es wäre schön hier Antworten zu finden.Insha a llah

Ramadan; wenn es laut Moses Gesetzen heißt -du sollst nicht töten, wie kann es dann sein, dass Lämmer geschlachtet werden. Mir brennt sie Seele, da ich es absolut nicht verstehe. Vom Lamm Gottes wird doch auch in den Schriften der Bibel gesprochen. Es steht doch auch für Jesus Christus......Gott hat keinen Sohn, dass versteh ich auch nicht, weil wir dann alle nicht Gottes Kinder sein können, egal wie liebevoll, barmherzig wir sind/leben....und es gibt doch nur einen Gott und nach seinem Ebenbild erschaffen.

Da ich Jesus und Mohammed liebe und vor allem Gott/Allah...bitte ich um Eure Weisheit...denn es bricht mir das Herz,  wenn ich einen verleugnen müsste....

Ich hoffe hier eine Antwort zu finden und dieses Thread hierfür richtig ist...ich bitte um Geduld, da ich neu hier bin und mit Freude diese Seite gefunden habe...


Danke
Gabriele Huch

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erdbeer.kiwi
Gast
« Antworten #1 am: November 23, 2006, 21:32:42 »

Ibrahim/Abraham a.s  und Sarah/Zara r.a  wurden alt, aber sie hatten keine Kinder, obwohl sie sich sehr Kinder wünschten und Allah c.c versprochen hatte, Ibrahim zum Stammvater eines großen Volkes zu machen. Als sie eines Tages traurig daran dachten, wie schön es doch wäre, wenn sie wenigstens ein Kind hätten, sprach Sarah: „Warum heiratest du nicht Hagar/Hacer r.a  als zweite Frau? Sie ist eine gute Frau, und vielleicht bekommt sie Kinder." So geschah es dann auch. Ibrahim heiratete Hagar, und nach einiger Zeit wurde ein Sohn geboren, den sie Ismail nannten.

Zu dieser Zeit befand sich Ibrahim/Abraham mit seiner Familie auf der Reise nach Süden, die alte Karawanenstraße nach Jemen entlang. Dort, wo heute Mekka liegt, hatte Adem/Adam a.s einst Hawwa/Eva r.a wiedergetroffen. Er hatte die Offenbarung erhalten und das erste Gebetshaus für die Menschen gebaut(Kaaba). Nun aber gab es dort nichts als kahle, wasserlose Wüste. Dennoch befahl Allah Ibrahim a.s, seine Frau Hagar r.a  und seinen kleinen Sohn Ismail a.s an dieser Stelle zurückzulassen, damit durch sie der Ort wieder bewohnt würde.

Im Vertrauen darauf, dass Allah für die beiden sorgen würde, zog Ibrahim weiter, wobei er betete: „Mein Herr, mache aus diesem Platz einen Ort der Sicherheit, und gib seinen Bewohnern Nahrung und Früchte, soweit sie an Allah und den Tag der Auferstehung glauben." Allah erwiderte: „Auch diejenigen, die nicht glauben, will ich eine Zeitlang in Frieden leben lassen, aber dann will ich ihnen ihre Strafe zuteilen, und Verderben ist das Ziel ihres Weges." Da saßen Mutter und Kind mitten in der Wüste, ohne einen Baum oder Strauch in der Nähe, wo sie Schatten hätten finden können. Nicht einmal einen Brunnen gab es dort. Ja, wo sollten sie denn überhaupt Wasser finden?

Unbarmherzig brannte die Sonne vom wolkenlosen Himmel herab, und schon fing der kleine Ismail an, vor Durst zu weinen. Die Mutter lief verzweifelt zwischen den Hügeln hin und her, um zu sehen, ob sie nicht irgendwo eine Spur von Wasser entdecken könnte. Da erschien ein Engel und sprach zu ihr: „Hab keine Angst! Allah hat schon für dich und dein Kind gesorgt." Und richtig, wo der kleine Ismail lag, sprudelte eine Quelle aus dem Boden hervor, so dass die beiden davon trinken konnten. Diese Quelle gibt es bis heute, es ist der Brunnen Zamzam.

Nicht lange darauf kam eine Karawane vorbei. Die Leute waren überrascht, an dieser verlassenen Stelle nicht nur eine Quelle, sondern auch eine Frau mit einem kleinen Jungen zu finden. Sie hielten an, um Rast zu halten, und einige beschlossen sogar, an der Quelle ihre Zelte aufzuschlagen und dort wohnen zu bleiben. Als Ibrahim nach einiger Zeit wiederkam, traf er nicht nur Frau und Sohn wohlbehalten an, sondern fand eine ganz neue Stadt vor. Denn die reisenden Kaufleute waren froh, mitten auf ihrem weiten Weg einen angenehmen Rastplatz zu finden, und manche tauschten ihre Waren schon hier oder siedelten sich in diesem Tal an. So entstand die Stadt Mekka. Bis heute laufen die Pilger siebenmal zwischen den Hügeln Safa und Marwa hin und her und denken dabei an Ismail und seine Mutter, und später trinken sie Wasser aus dem Brunnen Zamzam.

Nun war es bekannt, dass Ibrahim Allahs Freund war und Ihn mehr liebte als alles in der Welt. Er liebte sicher auch seine Familie, ja sogar seinen ungläubigen Vater(Azar), und seinen kleinen Sohn Ismail liebte er noch mehr. Aber Allah wollte vor der ganzen Welt zeigen, dass Ibrahim Allah noch weit mehr liebte als seinen einzigen Sohn. Als daher Ismail alt genug war, um mit seinem Vater reisen zu können, befahl Allah Ibrahim im Traum, Ismail zu opfern. Am nächsten Morgen sprach Ibrahim zu Ismail: „Mein lieber Sohn, Allah hat mir befohlen, dich zu opfern. Was meinst zu dazu?" Und der Junge sprach: „Vater, tu, was Allah dir befohlen hat, und ich will mir Mühe geben, standhaft zu sein." Da sprach Ibrahim zu Hagar: „Zieh Ismail die besten Kleider an, denn wir wollen einen lieben Freund besuchen gehen." Dann nahmen sie Abschied von der Mutter und wanderten, bis sie an einen bestimmten Berg kamen.

Unterwegs aber lauerte der Teufel. Der hatte sich schon lange geärgert, dass er Ibrahim nicht von seinem Glauben abbringen und nicht einmal falsche Gedanken einflüstern konnte. Nun meinte er, Ibrahim hätte nach diesem schweren Beschluss, seinen einzigen Sohn zu opfern, vielleicht Zweifel in seinem Herzen. Er sprach zu Ismail: „Wo gehst du hin? Du bist doch noch viel zu jung zum Sterben", und zu Ibrahim sprach er: „Das kann doch wohl nicht richtig sein. Wie kann Allah einen so unmenschlichen Befehl geben, und noch dazu seinem Freund?"

Aber Ibrahim und Ismail wussten mit Gewissheit, dass Allah das Beste für die Menschen vorhat, und dass Er sie ebenso liebte wie sie Ihn. Mit Steinen vertrieben sie den Verführer, und er verschwand. Endlich gelangten sie auf den Berggipfel, und Ibrahim legte Ismail auf einen Stein und zog sein Messer heraus, um ihn zu töten. Aber das Messer konnte mit einem Mal nicht schneiden, und Allah sprach zu Ibrahim: „Ibrahim! Du hast deine Mission schon erfüllt. Dies war in Wirklichkeit eine Prüfung." Und als Ibrahim seinen Sohn freigelassen hatte, fanden sie im nahen Gebüsch ein Schaf. Das opferten sie an Ismails Stelle. ("Du sollst nicht töten" bezieht sich auf den Mord an Menschen).

Zur Erinnerung an diese Geschichte feiern die Muslime jedes Jahr das Opferfest. Viele Tausende von ihnen befinden sich zu dieser Zeit in Mekka, wo Ibrahim und Ismail damals lebten. Wer es kann, schlachtet ein Schaf und verteilt das Fleisch an die Armen und an Freunde und Verwandte. Ibrahim ist ein Beispiel für die Menschen und, wie im Koran zu lesen ist, ein Imam für alle Völker. Ibrahims Liebe zu Allah ist der wahre Islam. Und wer kann ein besserer Freund sein als Allah?

Die Menschen vergaßen die Religion Ibrahims, verdrehten oder verfälschten Es. Aber die Gnade des Schöpfers, der den Himmel ohne Säulen erschaffen hat, kam wieder. Zuletzt: Koran und der Siegel aller Propheten Mohammad(Allah segne Ihn und schenke Ihm Heil). Voraus gingen viele Propheten(Allah segne sie alle) um die Menschen zu warnen aber die Propheten die eine Offenbarungsbuch/Wahy bekommen haben sind: Musa/Moses a.s(Thora/Tewrat), die Psalmen/Zebur an David/Dawwud a.s und Evangelium/Incil an Isa/jesus a.s. An die "Originale" dieser Offenbarungsschriften glaubt jeder Muslim, jedoch wurden sie verfälscht und somit besitzen sie keine Gültigkeit mehr. Der Koran ist die letzte Warnung aber zugleich auch die letzte Botschaft und Barmherzigkeit vom Herrn der Welten zu dem Wir alle zurückkehren!
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Gabriele
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« Antworten #2 am: November 24, 2006, 11:13:50 »

Danke für die Wahrheit.
Daraus ergibt sich, dass nicht Gott die Religionen erschaffen hat, sondern der Mensch und Gott auch keine Opfer will. Denn Leben ist Leben und Gott alleine entscheidet über Leben und Tod.

Möge das letzte Siegel des Propheten Mohammed ( Gott segne Ihn und schenke Ihm Heil ) die Menschheit retten. Die Menschen waren einst nur eine einzige Gemeinde, dann aber wurden sie uneins ....und Allah ladet zur Wohnstatt des Friedens und leitet, wen ES will auf den geraden Weg bei ihm ist der Ursprung.

Und wenn ihnen gesagt wird, stiftet kein Unheil auf Erden, antworten sie.....wir sind Förderer des Friedens.

Das ist Allah euer wahrer Herr. Was also sollte bleiben nach der Wahrheit denn Irrtum? Drum wende dich ab von dem, der der Ermahnung den Rücken kehrt und nichts begehrt als das Leben dieser Welt.


Aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten. Dir allein dienen wir.

Danke........

As salam alay kum

Der Budissmus sagt, besser erleuchtet als einer von vielen Göttern.

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erdbeer.kiwi
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« Antworten #3 am: November 24, 2006, 11:53:48 »

Allah c.c ist nicht bedürftig. Er braucht nichts und Niemanden. Wir brauchen Ihn !

Wie Du auch schon aus dem Quran Zitiert hast :


Spricht man zu ihnen: "Stiftet kein Unheil auf der Erde", so sagen sie: "Wir sind ja die Rechtschaffenen." Ist es aber nicht so, dass sie die Unheilstifter sind? Doch sie merken es nicht. (Sure 2:11-12 - al-Baqara)


Diese "pseudo-rechtschaffenen" Leute sehen sich als diejenigen an, die die "Gesellschaft zurechtrücken". Jedoch sind sie die wahrhaft Verdorbenen, die Leute zu Unmoral ermutigen.

We aleykum Selam.
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zeynooo
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« Antworten #4 am: November 24, 2006, 12:00:23 »

Gabriele, entscheide dich mal!... Augen rollen

sure 108/2 oder 3 (?): ...rabbin icin kurban kes; heißt soviel wie opfere deinem herrn.

22/36,37: Und unter den Zeichen Allahs haben Wir für euch die Opferkamele bestimmt. An ihnen habt ihr viel Gutes. So sprechet den Namen Allahs über sie aus, wenn sie gereiht dastehen. Und wenn ihre Seiten niederfallen, so esset davon und speiset den Bedürftigen und den Bittenden. Also haben Wir sie euch dienstbar gemacht, dass ihr dankbar seiet.
Ihr Fleisch erreicht Allah nicht, noch tut es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht ist es, die Ihn erreicht. Also hat Er sie euch dienstbar gemacht, dass ihr Allah dafür preiset, dass Er euch geleitet hat. Und gib frohe Botschaft denen, die Gutes tun. (quelle: ahmad)

du siehst es als mord, ich sehe es wie oben beschrieben...

OKAY GEÄNDERT, mein lieblingsadmin Smiley
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« Antworten #5 am: November 24, 2006, 12:03:54 »

Danke für die Wahrheit.
Daraus ergibt sich, dass nicht Gott die Religionen erschaffen hat, sondern der Mensch und Gott auch keine Opfer will. Denn Leben ist Leben und Gott alleine entscheidet über Leben und Tod.

ve aleykum selam liebe Gabriele,

wichtig ist zu wissen, dass Gott nichts und niemanden braucht. Gott hat uns Gebote und Verbote gesandt um uns manche Dinge zu erleichtern. Jetzt denken manche vielleicht "ich brauch ja wohl keine Gebote, ich hab doch meinen eigenen Verstand", aber überlegt euch mal wie allein die welt aussehen würde, wenn jeder einfach nach seiner Lust und Laune handeln würde, ohne sich an Gesetze und Regeln zu halten. Es wäre ein heilloses durcheinander auf der Welt. Und... sobald der Mensch sich unbegrenzte Freiheiten nimmt, , beraubt er gleichzeitig einen anderen Menschen in seinen freiheiten.

Also braucht jeder Mensch Regeln. Schaut euch das die Existenz einfach mal vom Makro bis ins Mikro an. Selbst im Weltall herrschen gewisse Regeln und Gesetze, gäbe es die nicht, würde es kein Sonnensystem usw. geben, einige Planeten würden "aufeinander knallen". Selbst die kleinsten würmer und zersetzer in der erde leben nach gewissen regeln, so dass sie immer wieder neue Mineralien für neues Leben produzieren.

Ich möcht jetzt nicht zu sehr abweichen, aber, wenn es doch Regeln und Gebote  vom Weltall bis zur Ameise gibt, warum sollten wir keine haben? Gerade der Mensch kann sich durch seine Mühen bis zu den Engeln emporheben, aber ebenso durch sein Ego tiefer fallen, als die primitivsten Tiere...


Gottes Segen
Vesselam

(Tut mir Leid, dass ich etwas abgewichen bin, aber ich musste einfach auf den satz antworten)
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« Antworten #6 am: November 24, 2006, 12:10:20 »

Es steht doch auch für Jesus Christus......Gott hat keinen Sohn, dass versteh ich auch nicht, weil wir dann alle nicht Gottes Kinder sein können, egal wie liebevoll, barmherzig wir sind/leben....und es gibt doch nur einen Gott und nach seinem Ebenbild erschaffen.

Da ich Jesus und Mohammed liebe und vor allem Gott/Allah...bitte ich um Eure Weisheit...denn es bricht mir das Herz,  wenn ich einen verleugnen müsste....

...hey freunde, antwortet drauf, oder ich werde gleich wütend. soviel geht nicht mehr!!

nur04, du hast sowas drauf! oder seyfullah und der rest! macht schon!
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Nur04
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« Antworten #7 am: November 24, 2006, 13:08:50 »

Es steht doch auch für Jesus Christus......Gott hat keinen Sohn, dass versteh ich auch nicht, weil wir dann alle nicht Gottes Kinder sein können, egal wie liebevoll, barmherzig wir sind/leben....und es gibt doch nur einen Gott und nach seinem Ebenbild erschaffen.

Da ich Jesus und Mohammed liebe und vor allem Gott/Allah...bitte ich um Eure Weisheit...denn es bricht mir das Herz,  wenn ich einen verleugnen müsste....

...hey freunde, antwortet drauf, oder ich werde gleich wütend. soviel geht nicht mehr!!

hadi sen nur04, du hast sowas drauf! oder seyfullah und der rest! macht schon!

Stimmt die Stelle hab ich überlesen, danke dir Zeyno baci!

Also es steht kein Tier für irgendeinen Propheten Gottes(auch kein Lamm). Man kann keine Tiere mit Menschen und schon gar nicht mit Propheten vergleichen. Propheten sind sündenfrei und höchstpersönlich Gesandte Gottes. Tiere wiederum sind Lebewesen die nicht bewusst denken und handeln können. Also bitte nicht vergleichen, auch wenns nur symbolisch gemeint ist.

Der Prophet Jesus bekam den Anhang "Christus" leider durch Menschen, die behaupteten, dass er (Friede sei mit ihm) am Kreuz gestorben sein woran wir Muslime nicht glauben. Im Islam büßt elhamdullilah keiner für die Sünden anderer, auch kein Prophet. Jeder Mensch ist verantwortlich für seine Fehler und Sünden und nur er allein kann dafür büßen. Wie ungerecht wäre es doch, wenn man seine Lasten und Fehler einfach auf andere abwälzen könnte und die Konsequenzen nicht mehr tragen müsste! Aber Allah ist der Gerechte, somit kann so etwas nicht passieren.

Zum anderen, Gott hat keinen Sohn. Er ist der Einzige, er ist nicht gezeugt und zeugt nicht. Das sind welche der Hauptattribute Allahs. Siehe in der Al-Ihlas [112:1-4] im Quran:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger ,  [112:1] 
Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt).  [112:2] 
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden ,  [112:3] 
und Ihm ebenbürtig ist keiner."  [112:4]


Diese ist eine der "wichtigsten" bzw. aussagekräftigsten Suren im Quran! Wir lernen, Allah ist keiner ebenbürtig, Er ist der Einzige, der Unabhängige, zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden.

Jesus ist nicht Gottes Sohn, Jesus ist der Gesandte Gottes. Wir sind nicht die Kinder oder Lämmer Gottes, wir sind ganz einfach die Geschöpfe Allahs und Er ist unser einziger Schöpfer. Man kann Gott nicht als "Vater" ansehen, denn denk mal an deinen Vater, ihn hat doch wiederum jemand erschaffen, aaaaber Gott, Allah ist nicht erschaffen worden, Er existiert ohne anfang und ende, was für unser menschliches Verständnis schwer zu begreifen ist. Dennoch müssen wir lernen, dass es bei der Existenz Gottes keinen Anfang und kein Ende gibt.

Einige Nicht-Muslime denken, dass Muslime zu Gott weniger emotional gebunden sind, als die Christen, da sie Ihn nicht als "Vater" ansehen. Aber das stimmt nicht. Man liebt Gott doch mehr als z.B. seinen Vater, da Er doch erst meinen Vater zum beispiel, erschaffen hat. Und Gott liebt uns mehr, als ein vater sein kind lieben kann. Er hat uns erschaffen, unsere Hände, unsere Augen.... unsere Seele! Stell dir vor: Ein Künstler erschafft ein Werk und er liebt sein werk so sehr, da er es selber erschaffen hat. Dennoch ist das Werk nicht das Kind des Künstlers, da es ihm doch nicht mal ähnlich sieht. Der Künstler erschafft nicht nach seinem eigenen Ebenbild, sondern nach seinem künstlerischen Verständnis. Dennoch liebt er sein Werk so sehr, da er es erschaffen hat.

So ähnlich ist es auch mit Allah. Nicht, dass ich Gott mit einem einfachen, menschlichen künstler vergleichen möchte, aber die Beziehung von Künstler zu werk bzw. Gott zu Geschöpf ist ähnlich: Die Geschöpfe sind nicht nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, dennoch liebt Er uns bis ins Unermessliche...

Somit würden wir doch die Allmacht Gottes degradieren, wenn wir Ihn nur als Vater ansehen würden oder uns einbilden würde, wir seien nach seinem Ebenbild erschaffen, estagfirullah!

Der Mensch ist zwar die Krönung der weltlichen Schöpfung, dennoch nie und nimmer mit dem Allmächtigen zu vergleichen.


So, mehr fällt mir auf anhieb dazu nicht ein, verzeiht mir die Rechtschreibfehler, aber hab jetzt eh schon länger im Forum gebracuht als geplant :-)

Selamun aleykum
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Gabriele
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« Antworten #8 am: November 24, 2006, 13:16:03 »

Es steht doch auch für Jesus Christus......Gott hat keinen Sohn, dass versteh ich auch nicht, weil wir dann alle nicht Gottes Kinder sein können, egal wie liebevoll, barmherzig wir sind/leben....und es gibt doch nur einen Gott und nach seinem Ebenbild erschaffen.

Da ich Jesus und Mohammed liebe und vor allem Gott/Allah...bitte ich um Eure Weisheit...denn es bricht mir das Herz,  wenn ich einen verleugnen müsste....

...hey freunde, antwortet drauf, oder ich werde gleich wütend. soviel geht nicht mehr!!
hadi sen nur04, du hast sowas drauf! oder seyfullah und der rest! macht schon!




Es tut mir leid, wenn Ihr daran Anstoß findet, von meiner Vorstellung im Paradies zu leben, wo jeder den anderen liebt. Im Großen und im Kleinen. In Gemeinschaft mit Gott.

Mein Leben für Gott zu opfern, indem ich ihm diene und um seines Namens Willen im Frieden bin mit dem Leben und allen Wesen, ist alles was ich geben kann. Ich habe nur meine Liebe, die ich Gott und dem Leben schenken kann und dabei auf meine Bedürfnisse und Persönlichkeit in diesem Leben verzichte.  Denn es ist nicht leicht in dieser Welt als Gläubiger zu leben. Wir kämpfen nicht gegen Sichtbares wir sind im Kampf gegen Unsichtbares. Drum haltet Wut und Hass fern aus Euren Herzen.

Ich brauche nicht des Menschen Lohn. Der Lohn Allah, seine Gnade und Segen ist es wonach ich strebe.  Und wäre nicht die Gnade meines Herrn gewesen, ich hätte sicherlich zu denen gehört die in der Finsternis bebracht werden. Ist es nicht so, dass wir nicht sterben werden, außer unseren ersten Tod? Wahrlich, das ist die höchste Glückseligkeit.


es heißt auch: stirb bevor du gestorben bist. ( Ihr müsst alle neu geboren werden )

Und für wahr, von seiner Gemeinde war Abraham. Da er zu seinem Herrn kam mit heilem Herzen.

Friede sei auf Abraham.

Dieser Koran ist wahrlich ein entscheidenes letztes Wort. Es ist kein Spiel. Im namen Allah, des gnädigen, des Barmherzigen. Preis den Namen deines Herrn, des Höchsten, der da erschafft und vollendet und der bestimmt und leitet-wiewohl das Jenseits besser ist und bleibender.....

Hört auf zu sagen, es ist sinnlos Gott zu dienen und seine Gesetze zu befolgen. Täuscht euch nicht. Böse Menschen werden so leicht reich und selbst die, die stolz Gott herausfordern, lässt er ohne Bestrafung davonkommen...sie werden wie Asche sein unter den Füßen meiner geschätzten Kinder, die mich lieben und achten. Dann wird meine Macht auf euch scheinen wie die Strahlen der Sonne und euer Glaube wird euch vergolten werden.

Nur die reinsten Opfer sind Gottes Namens würdig. Es nützt nichts zu jammern, wenn wir merken, dass unsere Opfer nicht angenommen werden. Mit der sengenden Hitze eines Schmelzofens wird er die Unreinheiten in den Herzen der Menschen verbrennen, die die aufrichtige Opfer bringen werden übrig bleiben.

..denn Versöhnung ist das Beste ........und das endgültige Wissen darum ist allein deinem Herrn vorbehalten.



Ich bin was ich bin, wenn nicht in der Liebe, was bleibt mir noch!!!!! Traurig

Dann ist Jesus umsonst gestorben und alles was wir im Leben getan haben , alle Tränen und Leid auf uns genommen haben um der Liebe wegen und Vergebung zeigten war umsonst....das ist der Hammer.

Somit kann getötet werden was vor Gott rein ist....und das alles im Namen Gottes -das macht mich sehr traurig.

das ist mir zu hoch oder vom Bewusstsein zu niedrig. Eins von beidem....

insha allah
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Nur04
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« Antworten #9 am: November 24, 2006, 13:44:55 »

Liebe Gabriele,

es hat hier keiner geäußerdert Antsoßung daran zu finden, dass im Paradies keine schlechten Emotionen existieren werden! Bitte lies genauer, manchmal überliest man schnell was, versteht es falsch und stellt es somit auch falsch hin.

Die Gläubigen streben nicht umsonst das Paradies an, sie erwarten auch Schönes wie du.

Du sagst, dass der Koran das letzte, entscheidende Wort ist und im nächsten Satz zitierst du glatt was aus der Bibel oder woraus auch immer, jedenfalls taucht da schon wieder der Begriff "Kinder" auf, was auf keinen Fall mit dem Koran konform geht.

Hört auf zu sagen, es ist sinnlos Gott zu dienen und seine Gesetze zu befolgen. Täuscht euch nicht. Böse Menschen werden so leicht reich und selbst die, die stolz Gott herausfordern, lässt er ohne Bestrafung davonkommen...sie werden wie Asche sein unter den Füßen meiner geschätzten Kinder, die mich lieben und achten.


Vielleicht solltest du dich entscheiden, wonach du nun gehen möchtest, oder auch nicht - der Glaube ist eben frei Zwinkernd

Trotzdem sollte man in seiner Aussage nicht das Eine mit dem Anderen vermischen.

Ach ja, vielleicht könntest du das nächste mal einfach dein Zitiertes hervorheben, indem du " " setzt oder was auch immer, das würde uns das Lesen und Verstehen erheblich erleichtern.

Einen gesegneten Freitag
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zeynooo
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« Antworten #10 am: November 24, 2006, 13:56:19 »

danke nur04 Smiley

hör mal zu kleiner aşık gabriele: tja... ins paradies will jeder, aber sterben will keiner. aber was hat das jetzt damit zu tun, was du sagtest und was darauf geantwortet wurde? wo haben wir gesagt, dass wir an liebe anstoß empfinden? wie denn auch, wenn das ein grundsatz des islam ist?

liebe, friede, usw. sind ein teil meiner religion. okay, also lieb weiter und setz dich weiter für frieden ein.

aber ich verstehe nicht, worauf du fokussierst. man weiß nicht, welcher religion du angehörst (zur ebigen frage: denn aus solchen gründen ist die religion wichtig, und eben deshalb auch von gott erschaffen!) denn der islam glaubt nicht an die wiedergeburt. du bist ne mischung aus buddha und christ.

was hat said nursi mal über aristoteles gesagt?... genau dasselbe. dito.
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فَبِأَيِّ آلَاء رَبِّكُمَا تُكَذِّبَانِ
Gabriele
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« Antworten #11 am: November 24, 2006, 14:00:41 »

Vielen Dank, das würde ich gern, wenn mir irgendjemand zeigen würde wie es richtig geht.....

Gott ist der Beste Lehrer.


So langsam habe ich den Eindruck, dieses Leben hier ist die Hölle und keiner weiß es!

Friede sei mit euch!
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Nur04
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« Antworten #12 am: November 24, 2006, 14:09:32 »

Und ich hab so langsam den Eindruck, dass du ein privates Problem hast...

Wer die Welt als Hölle versteht, hat die gesamte Logik nicht verstanden.
Wie verschlossen müssen Augen und  Herz sein, dass man die wunderschöne Schöpfung Gottes nicht erkennt und dieses Leben hier als Hölle betrachtet...

mehr kann man dazu nicht sagen, leider.
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Gabriele
Gast
« Antworten #13 am: November 24, 2006, 16:45:31 »

Und ich hab so langsam den Eindruck, dass du ein privates Problem hast...

Wer die Welt als Hölle versteht, hat die gesamte Logik nicht verstanden.
Wie verschlossen müssen Augen und  Herz sein, dass man die wunderschöne Schöpfung Gottes nicht erkennt und dieses Leben hier als Hölle betrachtet...

mehr kann man dazu nicht sagen, leider.


Ich betrachte es mal nicht als Beleidigung. Sondern als regen Austrausch von Kommunikation auf respektvollem Niveau.

Und antworte darauf: Genau mein Reden, also ist der Mensch allein der Schöpfer dieser Welt und nicht die Schöpfung an sich, die von Gott vollkommen erschaffen wurde doch vom Menschen für den Menschen zur Hölle bereitet wurde durch alle Lügen, Verfälschungen und Täuschungen...Religion, Polikitik........Macht und Glaubensätze....

Das war niemals im Sinne des Herrn...somit hat der Mensch sich ganz alleine vom Paradies entfernt und aus ihm vertrieben durch sein Handeln und den Vorschriften, die er für andere erschaffen hat, die uns von Gott entfernten, statt mit ihm zu leben in Frieden und Gemeinschaft.


Wahrlich, da wurde die Wahrheit gesprochen.

es tut mir leid, wenn ich euch nicht gerecht werde....Alle haben unrecht und aus Sicht des Betrachters haben alle Recht.
Leben auf verschiedenen Ebenen...wie schon gesagt wurde.

Ich gehöre wohl nicht hier hin. Aus einer Rose kann man keine Tulpe machen. Und dennoch ergeben sie einen wundervollen Garten, wenn sie miteinander harmonisieren und gut gepflegt werden.


Danke für alles. Friede und heil sei mit euch-ich finde keinen Anstoß an Eure Religion, wie mir jedoch scheint die Religion an meinem Leben und meinem Glauben in Gott.

Insah allah wir sind unermesslich geliebt.

ich war gerne hier, doch geht man nur dort hin, wo man willkommen ist, sich zu hause fühlt und sich fallenlassen kann,  geborgen und behütet und beschützt wird. Als Gast, Freund, Familie...fragen darf, wie ein Kind, dass auf das große Leben vorbereitet wird mit guten Vorbildern....


Mein Bild hat sich geändert. Stattdessen bekomme ich Angst und werde angegriffen. Klopfet an und es wird euch aufgemacht....wie schnell ging die Türe wieder zu, weil ich Fragen hatte warum Leben zerstört wird, was vor Gott rein ist und vollkommen. Sein Kunstwerk-seine Liebe und schöpferische Kreativität. Wir zerstören, was Gott erschaffen hat und sein eigen ist, aus Liebe zu uns geschenkt wurde und mit Füßen getreten wird.

Es werde Licht-doch die Finsternis hat es nicht gesehen.


Frieden sei mit Euch, Gesundheit und Freude euer ewiger Begleiter.
Es tut weh doch ich vergebe!
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erdbeer.kiwi
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« Antworten #14 am: November 24, 2006, 16:53:20 »

 Aufklärung statt Degradierung !

@Gabriele


Vom Standpunkt des Quran aus ist ein vollkommenes Leben - das heißt, ein Leben ohne irgendwelche Probleme - in dieser Welt nicht möglich und zwar aus dem einfachen Grund, weil das Leben in dieser Welt mit Absicht entworfen wurde, um unvollständig zu sein. Makellos ist die Schöpfung jedoch allemal.

Das arabische Wort, aus dem sich das Wort für 'Welt' - dunya - herleitet, hat eine wichtige Bedeutung. Etymologisch gesehen leitet es sich von der Wurzel "daniy" ab, was soviel wie "einfach", "minderwertig", "tief" und "wertlos" bedeutet. Folglich beinhaltet das Wort "Welt"' auf Arabisch auch diese Bedeutungen.

Geld, einflussreiche Positionen, soziale Zugehörigkeit und körperliche Schönheit werden von Allah erschaffen und in diesem erschaffenen System hat all dies keine Bedeutung. Es sind lediglich von Allah festgelegte Regeln, die nur für eine kurze Zeit maßgeblich sein werden.. wenn man diesen Grundsatz festigt, erhöht sich der Glaube des Menschen. Der Iman.

In der Tat sind all die Aspekte eines angeblich wundervollen Lebens - Reichtum, persönlicher und geschäftlicher Erfolg, Heirat, Kinder etc. nichts anderes als nichtige Täuschungen. Im Quran heißt es dazu:

Wisst, dass das irdische Leben nur Spiel und Scherz und Flitter und Prahlerei unter euch ist und Wetteifern um Vermögen und Kinder. Dies gleicht dem Regen, dessen Wachstum die Bauern erfreut. Dann aber welkt es, und du siehst es gelb werden. Dann zerbröckelt es. Und im Jenseits ist strenge Strafe ebenso wie Verzeihung von Allah und Wohlgefallen. Doch das irdische Leben ist nur ein trügerischer Nießbrauch auf Zeit. (Sure 57:20 - al-Hadid)

In einem anderen Vers berichtet Allah über die Neigung der Menschen, die Welt für wichtiger zu halten als das Jenseits:

Doch nein! Ihr zieht das irdische Leben vor. Obwohl das Jenseits besser und dauerhafter ist. (Sure 87:16, 17 -al-A'la)

Probleme entstehen nur deshalb, weil die Menschen anstatt des Jenseits das diesseitige Leben in hohem Grade schätzen. Sie sind erfreut und zufrieden damit, was sie hier in dieser Welt haben. Solch eine Haltung bedeutet nichts anderes, als Abwendung von dem Versprechen Allahs und infolgedessen von der Wirklichkeit Seines mächtigen Bestehens. Allah verkündet, dass sie ein schlimmes Ende erwartet:

Doch diejenigen, welche nicht erwarten, Uns zu begegnen, und die mit dem irdischen Leben zufrieden sind und sich darin aufgehoben fühlen und Unsere Botschaft nicht beachten (Sure 10:7 - Yunus)

Selbstverständlich beseitigt die Unvollkommenheit dieses Lebens nicht die Tatsache, dass es auch gute und schöne Dinge auf der Erde gibt. Aber alles was hier auf der Erde als schön, herrlich, angenehm und attraktiv angesehen wird, steht immer in Verbindung mit Unvollständigem, Defektem und Hässlichem. In dieser Welt befinden sich das Gute und das Schlechte zusammen. Dies ist ein Hinweis auf das Paradies und die Hölle. In der Tat, wer mit einem klaren und gewissenhaften Verstand beobachtet, wird über die Wahrheit des Jenseits nachdenken. Bei Allah ist das als gut und vorteilhaft betrachtete Leben für den Menschen das Leben im Jenseits.

Der Quran wird meistens in einer verzierten Hülle an die Wand gehängt und auch meistens von alten Menschen gelesen. Man erhofft sich, dass das Lesen des Qurans vor "Unheil" schützt. In dieser Weise wird der Quran wie eine Art "Talisman" gesehen.

Demgegenüber zeigen die Quranverse, dass die Offenbarung des Qurans einen ganz anderen Zweck hat, als oben beschrieben. Zum Beispiel erklärt Allah im Vers 52 der Sure Ibrahim: "Dies ist eine Botschaft für die Menschen als Warnung für sie. Sie sollen hieraus erkennen, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Und alle Verständigen mögen dies bedenken.". Hunderte ähnlicher Verse zeigen, dass es eine zentrale Absicht der Offenbarung des Qurans ist, die Menschen zum Nachdenken anzuregen.

Der Quran lädt die Menschen ein, darauf zu verzichten, den Glauben und die Werte ihrer Gesellschaft blind anzunehmen und fordert dazu auf, stattdessen völlig frei zu denken, frei von allen Vorurteilen, Tabus, und Zwängen, die auf einen einwirken. Das bedeutet aber nicht: " Ich denke So, also ist es auch So"!. Nein. Die Einflüsterungen der niederen Gelüste/Nafs sollten vermieden werden. Die Benutzung der rationalen Verstand und Gewissen sind gefragt.

Somit kann ein denkender Mensch dadurch, dass er sein Gewissen von allen gesellschaftlichen, ideologischen und psychologischen Zwängen befreit, ohne Mühe begreifen, dass er und das Universum von einer bewussten Kraft erschaffen wurden. Wenn er nur etwas an seinem eigenen Körper oder in der Natur untersucht, wird er große Harmonie und viel Planung und Intelligenz darin finden. Denn "die Natur ist ein Kunstwerk, sie kann kein Künstler sein" und jedes Kunstwerk dient dem Zweck, die hohen Fähigkeiten seines Schöpfers widerzuspiegeln und die in ihm liegende Bedeutung mitzuteilen.

Der Quran lädt Menschen ein, die nicht an die Existenz Allahs glauben, daran Zweifel haben oder nachlässig sind, über bestimmte Themen nachzudenken. Vielleicht erhalten sie so eine Chance, die unermessliche Wahrheit, der sie nicht gewahr sind, zu entdecken.

Der Quran bezeichnet alle Geschöpfe, die diese Wahrheit bezeugen, als "Zeichen", im Sinne von "bewiesenem, sicherem Wissen und Wahrheit". Deswegen umfassen die Zeichen Allahs, alle Geschöpfe im Universum. Mit einem Auge, das richtig sehen kann, kann man verstehen, dass die gesamte Schöpfung aus den Zeichen Allahs besteht.

Eben dies ist die Aufgabe des Menschen: Die Zeichen Allahs zu erkennen... Somit kann der Mensch Allah kennen lernen und ihm näher kommen; er kann die Bedeutung seiner Existenz und seines Lebens erklären und Erlösung finden. Kurz: Islam !

Ohne Zweifel reicht natürlich dies allein nicht aus, um die zahllosen Zeichen Allahs kennen zu lernen. Alles - vom Atem des Menschen, bis hin zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, von der großen Harmonie im Universum, bis hin zu einem einzigen Atom - sind Zeichen Allahs und werden nach Seinen Regeln, durch Seine Kontrolle und Sein Wissen gesteuert. Aus diesem Grund muss jeder Mensch sich selbst bemühen, die Zeichen Allahs zu sehen und zu erkennen. Jeder wird Diese gemäß seines eigenen Verstandes und Gewissens selbst erkennen.

Zitat
Der Budissmus sagt, besser erleuchtet als einer von vielen Göttern.

Wenn nun von Buddhismus und Hinduismus die Rede ist, so muss stets daran erinnert werden, dass wir von den heutigen, inzwischen korrumpierten und degenerierten "Versionen" dieser Religionen reden und nicht über die ursprünglichen Religionen und deren Begründer. Allah hat uns gelehrt, dass jedes Volk seine Botschafter und Propheten gehabt hat, die es zur Offenbarung hinleiteten. Einige Elemente des Buddhismus, die den Werten des Qurans sehr ähnlich sind, können einen verleiten, zu glauben, Buddha könnte einer dieser Botschafter gewesen sein, die die Religion der Wahrheit gepredigt haben. Allah c.c  weiß es besser! Doch diese Religion ist uralt und wurde nach ihm unausweichlich korrumpiert und verlor ihre Authentizität durch Vermischung mit den Kulturen und Religionen der Länder, in denen sie sich verbreitete; so verwandelte sie sich in eine Religion des Aberglaubens.

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