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Autor Thema: Wie kann es sein, dass Lämmer geschlachtet werden?  (Gelesen 12646 mal)
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zeynooo
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« Antworten #15 am: November 24, 2006, 18:27:13 »

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vielleicht ist er auch scientology oder so...

p.s. [hmmm... [/color]


OKAY GEÄNDERT, mein lieblingsadmin Smiley
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فَبِأَيِّ آلَاء رَبِّكُمَا تُكَذِّبَانِ
Nur04
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« Antworten #16 am: November 24, 2006, 18:34:17 »

Liebe Gabriele,

ich denke du hast mich vollkommen falsch verstanden!

Als ich gesagt hatte, dass du evtl ein privates Problem hast, habe ich darauf angespielt, dass du in dem Beitrag davor gesagt hattest, dass dieses Leben hier die Hölle sei. Ich wollte nicht beleidigend wirken mit meinem Kommentar, sondern darauf anspielen, dass du zur Zeit vielleicht privat ein Problem hast, so dass du das Gefühl kriegst, das Leben hier sei eine Hölle!

Verzeih mir bitte, wenn ich dich unbeabsichtigt verletzt haben sollte!

Du musst hier keinem gerecht werden. Nur (durch das wenige Wissen, was wir haben) sind wir auch dazu verpflichtet, Falsches richtig zu stellen.

Ich kann nicht nachvollziehen, an welcher Stelle der Beiträge du Angst bekommst... Zeig sie mir bitte und wenn ich mich wirklich unglücklich geäußert haben sollte, werde ich mich dafür entschuldigen.


Ich für meinen teil kann sagen, dass ich immer darum bemüht war auf deine Beiträge zu antworten! Ich hätte mich nicht so verhalten, wenn ich dich hier nicht gewollt hätte...

Und wer bin ich denn kleiner Mensch überhaupt, dass ich einem ebenbürtigen Menschen die Türe vor der Nase verschließen sollte...

Wünsche dir Gottes Segen liebe Gabriele und dass du die Erfüllung deines Herzens findest!

selamun aleykum
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Gabriele
Gast
« Antworten #17 am: November 24, 2006, 20:34:00 »

Seid in Frieden, alles geschieht zu seiner Zeit, der Herr ist mit uns. Ihr habt mir mehr geholfen, als ihr annehmt.
Und dafür bin ich mehr als dankbar.

Ich weiß jetzt, dass Alles ohne Ausnahme ein Aberglaube ist, ein Glaube, der nicht existiert. Somit ist die Welt in der wir leben wie die Hölle, eben eine Illusion von Träumen, wie wir uns eine Welt wünschen, in der wir leben wollen, um glücklich zu sein und mit wem, um das bestmögliche für uns und anderen zu erreichen.

Wenn ich von Hölle spreche meine ich eine Leere, das Nichts, das Dunkel eine Welt der Illusion, die nicht existiert. Wenn du sie erst einmal gesehen hast weißt du dass du nichts weißt und nichts siehst. Und das macht anfangs Angst. Weil eben gerade dadurch ein ganz neues Bewusstsein entsteht wer man ist.

Ich bin nichts, kann nichts, weiß nichts und höre nichts, sehe nichts, weil ich aus mir selber haraus nichts erschaffen kann. eigentlich existiere ich garnicht auch wenn ich es glaube...man könnte auch sagen ich bin pure energie, Licht in Materie gepresst, gefangen in einem Körper. Manchmal wünschte ich mir, Gott würde einfach nur einatmen und alles ist vorbei!

Versteht ihr....
daher hast du schon recht. Ich habe ein privates Problem....ich bin nicht von dieser Welt und doch lebe ich in ihr und mit ihr als Teil des Ganzen. Ich liebe diese Schöpfung und daher tut mir weh wie wir sie zerstören.  Aber Gott tut eben was er will. Vielleicht ist es der Anfang vom Ende. Wo ein Ende auch ein Neuanfang. Alpha und Omega.

Im Namen Allah dem Allmächtigen sage ich danke für alles und bitte entschuldige dich nicht...wir wissen immer nur das was wir wissen!

Gepriesen sei Gott - möge die Wahrheit mit uns sein!

Zu Hause ist es eben immer noch am schönsten!
Gott ist alles was ich habe, Freund, Familie, Vater, Mutter, Ehemann, Lehrer, Beschützer...uvm, und manchmal macht mir diese Vollkommenheit wirklich zu schaffen   Smiley



Die aber die Wahrheit leugnen - ihre Taten sind wie eine Luftspiegelung in der Wüste; der Dürstende hält sie für eine Oase mit Wasser, bis er, wenn er hingeht, sie als Nichts vorfindet doch er findet dass Allah zur Stelle ist und ihm seine Abrechnung vorlegt - und Allah ist schnell im Abrechnen.
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Seyfullah
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« Antworten #18 am: November 24, 2006, 21:54:30 »

EsSelam.

Zitat
Ich weiß jetzt, dass Alles ohne Ausnahme ein Aberglaube ist, ein Glaube, der nicht existiert. Somit ist die Welt in der wir leben wie die Hölle, eben eine Illusion von Träumen, wie wir uns eine Welt wünschen, in der wir leben wollen, um glücklich zu sein und mit wem, um das bestmögliche für uns und anderen zu erreichen.

Was meinst du damit? Ein Glaube der nicht existiert? Die Welt in der wir Leben ist nicht die Hölle. Sie ist das was wir Menschen daraus machen. Entweder folgen wir den Weisheiten Allahs oder nicht. Wir leben nicht in einer Welt der Illusionen. Ich verstehe nicht worauf die hinaus willst?

Zitat
Wenn ich von Hölle spreche meine ich eine Leere, das Nichts, das Dunkel eine Welt der Illusion, die nicht existiert. Wenn du sie erst einmal gesehen hast weißt du dass du nichts weißt und nichts siehst. Und das macht anfangs Angst. Weil eben gerade dadurch ein ganz neues Bewusstsein entsteht wer man ist.

Das stimmt nicht. Wir wissen genügend um vernünftigt miteinander Leben zu können. Jene die im Shirk sind, im Unglauben sind, führen die Welt in die Dunkelheit. Das Leben auf dieser Welt ist nicht die Hölle.

Zitat
Ich bin nichts

Unsinn. Du bist ein lebendes atmendes Individuum. Du bist ein Geschöpf Allahs. Er hat dich nicht umsonst erschaffen. Wärest du "nichts" dann würdest du auch nicht existieren, dann hätte Er dich niemals erschaffen.

Zitat
kann nichts, weiß nichts und höre nichts, sehe nichts

Du kannst das, was dir Allah auferlegt hat.
Du weißt das, was dir Allah lehrt.
Und du siehst das, was dir Allah zeigt.

Zitat
Versteht ihr....
daher hast du schon recht. Ich habe ein privates Problem....ich bin nicht von dieser Welt und doch lebe ich in ihr und mit ihr als Teil des Ganzen. Ich liebe diese Schöpfung und daher tut mir weh wie wir sie zerstören.  Aber Gott tut eben was er will. Vielleicht ist es der Anfang vom Ende. Wo ein Ende auch ein Neuanfang. Alpha und Omega.

Ehm. Ich verstehe irgendwie gar nichts mehr.  Unentschlossen
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Lob und Preis sei Allah, der einzig aus Sich selbst besteht, wohingegen alle anderen Dinge ihr Sein aus Ihm erhalten.Sie bedürfen Seiner für ihr Entstehen und ihren Bestand. Er hingegen hat nach nichts Bedürfnis.
Nur04
Gast
« Antworten #19 am: November 24, 2006, 23:27:29 »

Selamun aleykum liebe Gabriele,

das was ich aus deinem letzten Beitrag schlussfolgere ist, dass dich zur Zeit Fragen über Fragen beschäftigen, ja vielleicht sogar erdrücken...  (Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege).
Es passiert vielleicht jedem einmal im Leben, dass man eine gewisse Leere in sich spürt und einem Fragen aufkommen wie, "was bin ich eigentlich, was mache ich überhaupt hier...". Aus irgendwelchen Gründen passiert es schonmal, dass man wachgerüttelt wird aus dem Alltagstrott und im Leben erst einmal stehenbleiben muss, um überhaupt zu gucken, wo man eigentlich hinläuft.

Auch wenn das leere Gefühl sich nicht schön anfühlt, vielleicht braucht man es im Leben, um sich bewusst zu machen, was für Aufgaben man hier im Leben haben und erfüllen sollte und was das eigentliche Ziel ist...

Und du bist doch etwas! Wie kannst du ein Nichts sein oder Nichts können, wenn du doch zur Schöpfung Allahs gehörst?! Die Menschen gehören zur Krönung der Schöpfung und haben somit auch eine besondere Aufgabe mitgegeben bekommen. Glaub mir, wie kann jemand ein Nichts sein, der doch als Allahs Geschöpf, als Werk Allahs so wertvoll ist!

Wie du schon sagst, wo ein Ende ist, ist auch ein Neuanfang und diesen kannst du fassen nachdem du dein "mentales Tief" (so nenn ich das jetzt einfach mal) überwunden hast!

veselam...
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Khadija
Gast
« Antworten #20 am: November 25, 2006, 01:58:35 »

Liebe Gabriele

das was dir jetzt passiert ist nich: "ich bin nicht von dieser Welt".

sondern, dass du in zwei Welten lebst (in eine Illusion geraten), doch Illusion ist keine Wahrheit. Das passiert vielen Suchenden.

Das spielt gar keine Rolle, ob du Christin bist oder was sonst - sondern, dass du das Wort "Muslim" anwendest und zwar praktisch - nicht in dem du jetzt etwas arabisches runterleierst, sondern, dass du dich Gott ergibst - das heisst aufhörst, gegen Ihn zu kämpfen.

Und das geht nur, indem du weisst, und ganz fest weisst: Gott findest du NUR in deinem Herzen, und der nächste Schritt ist, dass Du dein Leben mit allem drum und dran, mit allem was dir lieb ist, in Seine Hände legst - das heisst, nur noch auf IHN vertraust, und auf nichts anderes.

Dann hört nähmlich das ganze Wirrnis auf - Wisse, Gott ist allgegenwärtig, und genau dort sollst du bleiben und doch genau dort aufhalten. In Seiner Gegenwart, die auch deine ist. Die Vergangenheit und die Zukunft lasse Seine sein. Und versuch nicht mit Gewalt den Schleier wegzureissen - Gott öffnet ihn dir von selber, wenn die Zeit reif ist.

Gott ist mit den Geduldigen, wenn du im Augenblick und im Jetzt verweilst, dann bist du bei IHM und in Sicherheit.

Liebe nichts mehr als IHN, und glaube nur an IHN - doch sei geduldig und standhaft wie ein Fels in der Brandung.

Wenn du in deinem Herzen verweilst, viel mit ihm im Innern über schöne Dinge sprichst, dann wird Er dich schon das Wissen lehren und Seine wunderbare Welt allmählich offenlegen.

Und wisse: Jegliche Gedanken an Unschönes, Hässliches, Verderbliches verdichten den Schleier - Poliere deinen Spiegel des Herzens in jedem Augenblick, in dem du all den abgestandenen unsinnigen Müll daraus entfernst und gutes Gedankengut aussähst. Dann lässt Allah dich auch im Äusseren sehen, was du nie zu sehen gewägt hättest.

Dich selber als ein Nichts sehen ist eine Ungerechtigkeit dir selber gegenüber - du bist Gottes Schöpfungswerk, und er hat dich nach Seinem Bilde (Wesensgleich) erschaffen. Und dieses Wesen ist Gabriele, die Gabriele die du mal als Kind warst, Unschuldig, mit Freude an den schönen Dingen, voll mit Liebe, mit Vertrauen, mit Freude an den Menschen und den Dingen, hast sie betrachtet und sie waren alle Gross für dich - voller Ehrfurcht hast du damals mit Kinderaugen die Welt gesehen - finde es wieder, dein wahres Wesen jener Teil, der so eng mit Gott verbunden ist. Gott liebt die Trennung nicht. Erkenne dich selber, dann erkennst du auch deinen Herrn.
Wäge ab in deinem Herzen, die Dinge die dir gefallen, die mit ihm in Einklang stehen. Ist das etwa Schmerz und Trauer??? gewiss nicht. Liebe ist es, Freude ist es umarme den Herrn deines Herzens und finde Geborgenheit in IHM, wie ein Kind, bei seiner Mutter. Tanke Wärme - aber bleibe bei IHM. Du darfst dich als Klein sehen und Gott als Gross, aber nicht dass du dich als Nichts siehst - du darfst das Tröpfchen sein und Er dein Meer, du darfst das Streichhölzchen sein und Er deine Flamme. Du darfst die Nische sein und Er dein Licht.

Die äussere Welt ist in Wirklichkeit auch nicht das was du als Welt bezeichnest, sondern es sind die Bilder und Wahrnehmungen, die Gott deiner Seele offenbart, damit du siehst, wie es in deinem inneren aussieht. In dieser Welt liegt die Essenz aller Dinge.

(Das was du beschrieben hast, das ist die sog. Dunja, alle Vorstellungen und Gedanken sowie Hab und Gut, die uns von unserem eigentlichen Wesen trennen.)

"O MEINE Diener, die ihr an MICH glaubt, weit ist MEIN Land. Darum verehrt mich allein." amin (29:56)

LIebe Grüsse und Salamalejkum
Khadija

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Korkmaz
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« Antworten #21 am: November 25, 2006, 15:35:35 »

Zitat
du bist Gottes Schöpfungswerk, und er hat dich nach Seinem Bilde (Wesensgleich) erschaffen.

Zu dieser Aussage möchte ich aus dem "Vierzehnten Blitz" von Nursi  folgendes ziteren:

"Fünftes Geheimnis: Eine heilige Hadith besagt: inna-llahe khalaqa-l'insan, ala surati-r'rahman. (»Wahrlich, Gott hat den Menschen nach der Art des Erbarmers erschaffen.«) (au kema-qal: oder so ähnlich)

Diese Hadith legte ein Teil der Ordensleute auf eine den Glaubensgrundsätzen nicht entsprechende, sehr merkwürdige Weise aus. Ein Teil der Ekstatiker unter ihnen betrachtete sogar die wahre innere Natur des Menschen als eine Art Ebenbild des Erbarmers: Da ein Teil dieser Ekstatiker meistens in einem geistigen Rauschzustand verkehrt viele dieser Gottesnarren sich in Meditation versenken und leicht in Verwirrung geraten, mag man sie vielleicht wegen ihrer der Wahrheit widersprechenden Auffassungen für entschuldigt halten. Doch dürfen diejenigen, die ihre Sinne bei einander haben, Auffassungen, die den Glaubensgrundsätzen widersprechen, nicht annehmen. Nehmen sie sie an, begehen sie einen Fehler.

So wie Gott, der allheilige Herr, in der Tat den ganzen Kosmos wie ein Schloss, ein Haus, in bester Ordnung regiert, die Sterne, Atomen gleich, in Weisheit und mit Leichtigkeit kreisen und reisen lässt, und die Atome wie ordentliche Beamte in Dienst nimmt, keinen Partner und weder Seinesgleichen noch einen Gegenspieler oder Nebenbuhler kennt, kann es auch für Ihn nach dem Geheimnis von laisa kamithlihi shay'un, wa huwa-s'sami'-ul'basier. (»Nichts ist Ihm ebenbürtig und Er ist der Allhörende, der Allsehende!«) (Sure 42, 11) kein Gleiches, kein Abbild und kein Ebenbild geben. Aber in dem Geheimnis und Gleichnis von wa lahu-l'mathal-ul'a'la fi-s'semavati wa-l'ard, wa huwa-l'aziz-ul'hakiem. (»Ihm gebührt das höchste Gleichnis in den Himmeln und auf Erden, und Er ist der unbesiegte Sieger, der Allweise.«) (Sure 30, 27) kann man Seine Taten, Eigenschaften und Namen betrachten. Das heißt, hinsichtlich der Taten Gottes gibt es Gleichnisse und Beispiele, die mit einer Metapher zum Ausdruck gebracht werden. Eine von vielen Zwecken dieser oben erwähnten ehrenwerten Hadith ist in der Tat folgender:

Der Mensch ist in einer Form erschaffen, die den Namen Gottes »Erbarmer« vollständig erkennen lässt. Wie oben erklärt, wird im Antlitz des Kosmos der Gottesname »Erbarmer« erkennbar, der aus den Strahlen von tausendundeinem Namen in Erscheinung tritt. Im Antlitz der Erde wird der Name Gottes, »Erbarmer« sichtbar, wie er in zahllosen Erscheinungen der absoluten Herrschaft Gottes ersichtlich ist. Die Überlieferung besagt, dass das Bild des Menschen, wenn auch in einem verkleinerten Maßstab, genau so wie das Gesicht der Erde und des Kosmos die vollständige Erscheinung des Namens »Erbarmer« zeigt. Des Weiteren ist auch das folgende ein Hinweis darauf, dass die Objekte der Erscheinung so sicher, klar und eindeutig auf die Existenz dessen, der da notwendigerweise sein muss, hinweisen, wie Lebewesen und Menschen, welche als Zeugen und Spiegel für den allerbarmenden und barmherzigen Herrn dienen. So wie, wenn man über einen klaren Spiegel, der das Spiegelbild und die Widerspiegelung der Sonne umfasst, hinweisend auf seine Klarheit und die Deutlichkeit seiner Wiedergabe sagt: »Dieser Spiegel ist die Sonne«, so wurde (in diesem Sinne) auch hinweisend auf die Deutlichkeit seiner Bezeugung und auf seine vollkommene Beziehung gesagt, und kann man sagen: »Im Menschen ist die Art des Erbarmers erkennbar«. Als eine Bezeichnung für diese Deutlichkeit der Bezeugung und für die Vollkommenheit dieser Beziehung sagte die gemäßigte Gruppe der Leute der Schule »Die Einheit im Sein« (Vahdetu l-Vudjud) auf Grund dieses Geheimnisses: »La Maudjuda illa Hu!« (Es gibt keine Existenz außer Ihm)."
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Gabriele
Gast
« Antworten #22 am: November 25, 2006, 16:34:58 »

Ich danke euch, dass es euch gibt und man durch euch mit euch lernen kann. Allah sei dank, dass er mich zu euch geführt hat.

Zum letzten Beitrag fällt mir ein Erlebnis ein, dass nur schwer zu beschreiben ist.
Wir sind Eins.

Es gab einen Augenblick in dem ich glaubte in allem was ist Gott zu sehen zu fühlen zu hören zu riechen und zu schmecken....

In diesem Augenblich, der Enthüllung war ich nicht nur voller Erfurcht vor dem Herrn, ich bin in mir zusammengebrochen. Ich fing an in Tränen auszubrechen und konnte lange nicht mehr aufhören. Der Schmerz in der Brust , Freude, Erbarmen, Gnade und Segen waren so nah, dass ich es wie ein Blitz ins Herz erfahren habe. Kaum Luft zum Atmen hatte.

Hätte sich der Schleier nicht wieder zugezogen, ich wäre daran verbrannt so heiß wurde es. Diese ersehnte Liebe, die so nah war sagte mir, ICH BIN HIER, wenn du dein Herz öffnest.

Ich hätte die Welt umarmen können und gleichzeitig hatte ich Angst. Angst vor dieser Liebe, diesem Licht, diese Nähe.
Ja, Gott ist überall unter uns. Seitdem kann ich es nicht mehr leugnen. Und seid dem lauf ich irgendwie weg.
Doch Allah holt mich immer wieder zurück.

Und seinem Zorn möchte ich nicht ausgesetzt sein, doch seine Liebe ist das Schönste Gut aller Güter. Und ein weiser Wegführer.


Möge der Frieden mit uns sein.






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GÜL
Gast
« Antworten #23 am: November 25, 2006, 16:48:35 »

Selam Liebe Geschwister

Solange wir Moslems uns zusammen halten, schaffen wir inşallah alles. Der einzige Weg zur Allah ist der saubere Weg.

Lob Allah

ve selam
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Gabriele
Gast
« Antworten #24 am: November 26, 2006, 16:49:32 »

Um auf die eigentliche Frage dieses Beitrages zurückzukommen bin ich zu diesen Zeilen geführt worden. Sie sind verständlich,  kurz und beantworten meine Frage sehr genau. Somit sollte dieses Thema abgeschlossen sein.

Manchmal redet man sich echt um den Verstand. Die Wahrheit ist kurz!!!

....Aus diesem Grund soll derjenige, der sein Opfer nicht selber schlachten kann, dennoch bei dem Opfer anwesend sein, um sich auf diese Weise von seiner Blutgier zu befreien, sich angeekelt davon abzuwenden und fortan kein Verlangen mehr zu verspüren, Menschen zu töten. Zugleich soll der Mensch auch mitempfinden, miterleben, weiterfahren, was es heißt, zu sterben und was für einen Wert das Leben hat. So hält das Böse, das im Schlachtopfer enthalten ist, den Menschen davon ab, aggressiv zu werden, oder gar einem Geschöpf Gottes einen Schaden zuzufügen.


Salam
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Gabriele
Gast
« Antworten #25 am: November 28, 2006, 10:43:10 »

Um auf die eigentliche Frage dieses Beitrages zurückzukommen bin ich zu diesen Zeilen geführt worden. Sie sind verständlich,  kurz und beantworten meine Frage sehr genau. Somit sollte dieses Thema abgeschlossen sein.

Manchmal redet man sich echt um den Verstand. Die Wahrheit ist kurz!!!

....Aus diesem Grund soll derjenige, der sein Opfer nicht selber schlachten kann, dennoch bei dem Opfer anwesend sein, um sich auf diese Weise von seiner Blutgier zu befreien, sich angeekelt davon abzuwenden und fortan kein Verlangen mehr zu verspüren, Menschen zu töten. Zugleich soll der Mensch auch mitempfinden, miterleben, weiterfahren, was es heißt, zu sterben und was für einen Wert das Leben hat. So hält das Böse, das im Schlachtopfer enthalten ist, den Menschen davon ab, aggressiv zu werden, oder gar einem Geschöpf Gottes einen Schaden zuzufügen.


Salam


Gepriesen sei Allah,

Zusatz:
Das letzte Abendmahl- Somit bekommt der Ausspruch von Jesus (Dir danken wir , Friede sei mit Dir ) eine ganz tiefliegende neue Betrachtungsweise; Nehmt und esst, dass ist mein Leib und dies ist mein Blut, das für alle Menschen vergossen wird zur Vergebung ihrer Schuld. Macht es als Erinnerung an mich ebenso, wenn ich gegangen bin. ( Lamm Gottes )

Fazit. Daher keine Weihnachten und Ostern mehr.

Allah wir danken dir .
Du allein bist die Vollkommenheit!
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erdbeer.kiwi
Gast
« Antworten #26 am: November 28, 2006, 16:43:46 »

@Gabriele

Jesus ('Isa) (a.s.), wie auch alle anderen Propheten, ist ein auserwählter Diener Allahs, den Dieser bestimmte, die Menschen zum richtigen Weg aufzurufen. Jedoch gibt es einige Besonderheiten bei Jesus, die ihn von anderen Propheten unterscheiden. Eine der wichtigsten ist, dass er von Allah zu Sich erhöht wurde und zur Welt zurückkommen wird.

Im Widerspruch zu dem, was die meisten Menschen glauben, wurde Jesus weder gekreuzigt, noch ist er aus irgendeinem anderen Grund gestorben. Der Quran erklärt uns, dass sie ihn weder töteten noch kreuzigten und dass Allah ihn zu Sich erhöhte. In keinem der Verse des Qurans gibt es eine tatsächliche Referenz zu einem Mord. Des Weiteren spricht der Quran von einigen Ereignissen aus dem Leben Jesu (a.s.), die noch nicht eingetroffen sind. So ist sein zweites Kommen zur Welt eine Vorbedingung, dass diese Geschehnisse eintreten werden. Es gibt keinen Zweifel, dass die Offenbarung des Qurans stattfinden wird.

Die ganze Geschichte hindurch hat Allah vielen Völkern Seine Boten geschickt. Diese riefen die Menschheit zum richtigen Weg auf und teilten ihnen Seine Wege mit. Jedoch ist es heute ein weitverbreiteter Glaube, was durch verschiedene Boten der Menschheit überbracht worden ist, seien unterschiedliche Religionen gewesen. Das ist ein Missverständnis. Die Religionen, die Allah zu unterschiedlichen Völkern zu verschiedenen Zeiten gesandt hat, waren allgemein dieselben. Jesus (a.s.) schaffte zwar einige der Verbote ab, die durch die vorhergehende Religion überliefert worden waren, jedoch gibt es im Prinzip keine sehr großen Unterschiede zwischen den Religionen, die von Allah offenbart wurden. Was den ehemaligen Propheten, wie Moses (a.s.) oder Jesus (a.s.) und dem letzten Propheten (s.a.w.s.) offenbart worden ist, ist im Wesentlichen immer dasselbe:

Sprich: "Wir glauben an Allah und an das, was uns herabgesandt worden ist, und was Abraham, Ismael und Isaak und Jakob und dessen Nachkommen herabgesandt worden war, und was Moses und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen, und Ihm sind wir ergeben.

Wer eine andere Religion als den Islam will, sie soll von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er verloren sein. (Sure 3:84-85 - Al-'Imran)


Wie im obigen Vers ersichtlich, ist der rechte Weg, der den Menschen offenbart wurde, der Islam. Was wir vom Quran verstehen, ist, dass alle Propheten ihre Völker zum gleichen Weg aufriefen. Allah lenkt unsere Aufmerksamkeit auf diese Tatsache im folgenden Vers:

Er hat euch als Religion anbefohlen, was Er Noah vorschrieb und was Wir dir offenbarten und Abraham und Moses und Jesus auftrugen: am Glauben festzuhalten und ihn nicht zu spalten. Schwer ist für die Götzendiener das, wozu du sie aufrufst. Allah erwählt dafür, wen Er will, und leitet den, der sich reumütig bekehrt. (Sure 42:13 - asch-Schura)

In einem anderen Vers sagt Allah: "...und es ist Mein Wille, dass der Islam euer Glaube ist..." (Sure 5:3 - al-Ma'ida). Allah sandte Seine Boten, um die Religion ihren Völkern mitzuteilen und die Menschheit zu warnen. Jede Person, die die Botschaft Allahs erfährt, und damit zu dieser Religion aufgerufen ist, ist verantwortlich dafür, an dieser Religion festzuhalten.

Einige Gesellschaften haben die Botschaft angenommen, andere leugneten sie. In anderen wiederum degenerierte der rechte Weg zu entartetem Glauben nach dem Tod ihrer jeweiligen Boten. Der Quran sagt:

Siehe, die Religion bei Allah ist der Islam. Und die, denen die Schrift gegeben wurde, wurden erst uneins, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war - aus Neid aufeinander. Und wer die Zeichen Allahs verleugnet - siehe, Allah ist schnell im Abrechnen. (Sure 3:19 - Al-'Imran)

Eines dieser Völker, das verloren ging, nachdem es für eine Weile in der rechten Weise gelebt hatte, waren die Kinder Israels. Wie der Quran uns informiert, schickte Allah den Kindern Israels viele Propheten. Doch jedesmal, wenn sie sich gegen einen Propheten auflehnten, oder nachdem ein Prophet gestorben war, kamen sie vom rechten Weg ab und ihr Glaube entartete. Außerdem wissen wir vom Quran, dass selbst als Moses (a.s.) noch lebte, die Kinder Israels das goldene Kalb während seiner kurzen Abwesenheit anbeteten. (Nachzulesen in Sure 20:83-94 - Ta Ha) Nach dem Ableben von Moses (a.s.) schickte Allah den Kindern Israels viele weitere Propheten, um sie zu warnen; der letzte dieser Propheten war Jesus (a.s.).

Während seines Lebens rief Jesus (a.s.) die Menschen auf, die Religion zu leben, die von Allah dem Einzigen der keine Partner hat offenbart wurde und erinnerte sie, aufrichtige Diener Allahs zu sein. Er unterwies sie in den Geboten des Injils (Evangeliums). Den unsachgemäßen Unterricht der Rabbiner kritisierend, die für die Degeneration der rechtmäßigen Religion verantwortlich waren, schuf Jesus (a.s.) Richtlinien ab, die durch die Rabbiner selbst erfunden worden waren, wodurch sie persönliche Gewinne erzielten. Er rief die Kinder Israels zur Einheit Allahs, zur Wahrhaftigkeit und zur rechtschaffenen Führung zusammen. Der in dieser Verbindung stehende Vers im Quran lautet:

Und (ich komme zu euch) als ein Bestätiger der Thora, die bereits vor mir da war, und um euch einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war. Und ich komme zu euch mit einem Zeichen von euerem Herrn. So fürchtet Allah und gehorcht mir. (Sure 3:50 - Al-'Imran)

Jedoch nachdem Jesus (a.s.) diese Welt verlassen hatte, begannen einige seiner späteren Anhänger, die Offenbarung zu verderben. Unter dem Einfluss einiger heidnischer Vorstellungen, die von den Griechen kamen, erfanden sie den Glauben an die "Dreifaltigkeit" (Vater, Sohn und Heiliger Geist). Unter dem Namen des Christentums befolgten sie eine vollständig andere Religion. Heute folgt fast ein Viertel der Weltbevölkerung dem Christentum, welches sich auf Jesus (a.s.) bezieht. Jedoch sind die Tatsachen anders. Lange Jahre nach dem Verschwinden von Jesus (a.s.) schrieben verschiedene Autoren die Bücher, die wir heute als das "Neue Testament" kennen, und sie schrieben sie auf Griechisch, während die Sprache Jesus' (a.s.) und seiner Jünger Aramäisch war, eine Sprache die dem Arabischen ähnlich ist. In der nachfolgenden Zeit kompilierten Historiker diese Schriften, was dazu führte, dass das Christentum heute viele von Jesus' (a.s.) ursprünglichen Lehren verloren hat.

Nach Jesus (a.s.) sandte Allah einen anderen Boten von einem anderen Stamm, so dass durch ihn die ursprüngliche Religion der Welt erneut offenbart werden würde, und Er gab ihm (s.a.w.s.) ein edles Buch. Dieser Gesandte ist der Prophet Muhammad (s.a.w.s.) und das Buch ist der Quran, die einzige unveränderte Offenbarung.

Jesus (a.s.), der vor 2000 Jahren lebte, ist ein gesegneter Gesandter Allahs. Er wird in dieser Welt wie auch im Jenseits hoch geachtet, wie im Quran berichtet wird. Die wahre Religion, die von ihm überbracht wurde, ist heute nur noch als Name bekannt; von der ursprünglichen Lehre, mit der Jesus kam, ist heute nur noch ein Zerrbild vorhanden. Ebenso existiert das Buch in seiner ursprünglichen Form heute nicht mehr. Christliche Quellen wurden durch verschiedene Änderungen und Verzerrungen entstellt. Folglich ist es heute höchst unwahrscheinlich, wahres Wissen bezüglich Jesu Christi (a.s.) aus diesen Quellen beziehen zu können.


Zur Zeit, als Jesus (as) gesandt wurde, waren die Leute von Israel in komplettem Aufruhr, im politischen und ökonomischen Sinn. Einerseits waren die Menschen den Grausamkeiten der Herrscher ausgeliefert, und andererseits machten andersartige Glaubensrichtungen und Sekten ihnen das Leben schwer. Unter solchen Umständen benötigten die hoffnungslosen Menschen einen Ausweg.


Der Messias, auf den die Menschen lange Zeit warteten, war Jesus (a.s.). Durch den Willen von Allah sprach Jesus (a.s.), als er noch in der Wiege war und die Leute verstanden, dass der erwartete Messias endlich gekommen war. Von dieser Zeit an legten viele ihre Hoffnungen in ihn für eine Rechtleitung.


Jedoch gab es auch einige Leute, die Jesus (a.s.) nicht akzeptieren wollten. Die Verfechter des Systems des Unglaubens seiner Zeit hielten ihn für eine Bedrohung ihrer Existenz. Das ist auch der Grund, warum sie Pläne schmiedeten, ihn zu töten, sobald sie von ihm hörten. Zu ihrer Bestürzung jedoch waren ihre Pläne von Anfang an zum Scheitern verurteilt, was sie allerdings nicht davon abhielt, erklärte Feinde von Jesus während dessen Mission zu sein


Doch nicht nur sie waren gegen Jesus, auch die Mehrheit der Rabbiner stellte sich gegen ihn, indem sie behaupteten, er wolle ihre Religion abschaffen. Doch ihre Opposition zu einem Gesandten Allahs, machte sie selbst zu Ungläubigen. Was Jesus (a.s.) in Wirklichkeit tat, war, Menschen auf den richtigen Weg Allahs zu führen und die falschen Regeln zu beseitigen, die die Rabbiner selbst in die Religion von Moses eingeführt hatten. Die Kinder Israels verzerrten ihre Religion, indem sie verbaten was durch die ursprüngliche Offenbarung erlaubt war und indem sie erlaubten was durch sie verboten war. Auf diese Art veränderten sie vollständig den von Allah offenbarten Weg. Deshalb sandte Allah Jesus (a.s.), um die wahre Religion von allen Hinzufügungen und Verfälschungen zu reinigen. Jesus (a.s.) rief seine Mitmenschen zum Evangelium, die die ursprüngliche Thora (Taurah), die Moses (a.s.) offenbart wurde, bestätigte. Der relevante Vers im Quran lautet:


Und (ich komme zu euch) als ein Bestätiger der Thora, die bereits vor mir da war, und um euch einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war. Und ich komme zu euch mit einem Zeichen von euerem Herrn. So fürchtet Allah und gehorcht mir. (Sure 3:50 - Al-'Imran)


In einem anderen Vers informiert Allah uns, dass das Evangelium, das Jesus (a.s.) offenbart wurde, eine Rechtleitung zum richtigen Weg für die Gläubigen war und ihnen half, das Gute und Schlechte voneinander zu unterscheiden. Es war auch ein Buch, das die Thora bestätigte:


Und in ihren Spuren ließen wir Jesus folgen, den Sohn der Maria, um die Thora, die vor ihm war, zu bekräftigen. Und Wir gaben ihm das Evangelium mit einer Rechtleitung und einem Licht, die Thora, die vor ihm war, bestätigend als eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. (Sure 5:46 - al-Ma'ida)


Die Prominenz unter den Kindern Israels kümmerte sich mehr um die Regeln, die Tradition geworden waren und zweifelte die Botschaft Jesu (a.s.) an und zwar deswegen, weil Jesus (a.s.) nicht den traditionellen Regeln folgte, sondern die Menschen zur Hingabe zu Allah, zum Verzicht auf die Welt, zur Aufrichtigkeit, Bruderschaft und Ehrlichkeit aufforderte. Ein anderes Verständnis der Religion antreffend, waren die Juden frustriert, was Jesus (a.s.) betraf. Im Quran berichtet Allah darüber, wie Jesus (a.s.) die Befehle von Allah mitteilte:


Als nun Jesus mit klaren Beweisen kam, sprach er: "Ich bin mit der Weisheit zu euch gekommen, und um euch etwas von dem zu erklären, worüber ihr uneins seid. So fürchtet Allah und gehorcht mir.
Allah, Er ist wahrlich mein Herr und euer Herr. So dient Ihm! Das ist der gerade Weg."
Doch dann wurden die Sekten untereinander uneins. Wehe denn den Übeltätern ob der Strafe eines schmerzlichen Tages! (Sure 43:63-65 - az-Zukhruf)


Seine Aufrichtigkeit und die unterschiedliche Haltung von Jesus (a.s.) erregten die Aufmerksamkeit der Menschen, und die Zahl seiner Anhänger wuchs.


Die Juden behaupten, dass sie Jesus (a.s.) töteten


Kein Zweifel, jedem ist die Behauptung bekannt, dass die Römer Jesus (a.s.) gekreuzigt hätten. Entsprechend dieser Behauptung verhafteten die Römer und die jüdischen Rabbiner Jesus (a.s.) und kreuzigten ihn. In der Tat glaubt die ganze christliche Welt, dass Jesus (a.s.) starb, aber dann wieder zum Leben kam und zum Himmel aufstieg. Jedoch, wenn wir auf den Quran hinweisen, sehen wir, was wirklich geschah und nicht das, was geglaubt wird:


Und weil sie sprachen: "Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet" - doch weder haben sie ihn getötet, noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen nur etwas Ähnliches. Und siehe, diejenigen, die darüber uneins sind, sind wahrlich im Zweifel über ihn. Sie wissen nichts davon, sondern folgen nur Vermutungen. Und sie töteten ihn mit Gewissheit nicht! Ganz im Gegenteil:  Allah erhöhte ihn zu Sich; und Allah ist mächtig und weise. (Sure 4:157-158 - an-Nisa)

Die Tatsache, die der Quran uns mitteilt, ist ganz offensichtlich. Die Versuche der Römer, angestachelt von den Juden, Jesus (a.s.) zu ermorden, waren erfolglos. Der Ausdruck im oben genannten Vers "...es erschien ihnen nur etwas Ähnliches..." erklärt die tatsächlichen Umstände dieses Vorfalles. Jesus (a.s.) wurde nicht getötet, sondern er wurde zu Allah emporgehoben. Auch in einem anderen Vers sagt Allah, dass Er Selbst Jesus Frist ablaufen lassen und ihn zu Sich erheben würde:


Damals sprach Allah: "O Jesus! Ich will dich verscheiden lassen und zu Mir erheben. Und will dich von den Ungläubigen befreien und diejenigen, welche dir folgen, über die Ungläubigen setzen, bis zum Tage der Auferstehung. Dann ist zu Mir euere Wiederkehr, und Ich will zwischen euch über das richten, worin ihr uneins wart" (Sure 3:55 - Al-'Imran)


Andere wichtige Beweisstücke, welche der Quran über dieses Thema zur Verfügung stellt, sind die allgemeinen Ausdrücke, die für den Tod anderer Propheten verwendet wurden. Diese Ausdrücke sind sehr klar. Zum Beispiel im 155. Vers der Sure an-Nisa gibt es ein deutliches Beispiel. Der Vers heißt wie folgt: "Und weil sie ihr Versprechen brachen und Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise töteten und sprachen: "Unsere Herzen sind hinter einem Schleier...". Der Ausdruck, der für Jesus (a.s.) im Quran verwendet wird, ist sehr klar: "...doch weder haben sie ihn getötet, noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen nur etwas Ähnliches..." Diese Aussage betont ausdrücklich, dass Jesus (a.s.) nicht getötet wurde, gleichgültig, welche Methode für dieses Ende


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Gabriele
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« Antworten #27 am: November 28, 2006, 21:39:20 »

Verichtet das Gebet

Oh Allah steh uns bei, ich ahne Schreckliches. 
Deine Liebe ist unermesslich.

Die Zeichen sind nicht mehr zu übersehen. Das Problem ist nur, dass ich im Gebet keine Übung habe und am Sonntag
erst Gespräche zur Kleidung, Klingelton, Reinigung, Waschung,  etc. erhalte.

Und alles so neu ist und nicht weiß wie lange ich brauche mich einzufinden.

insha allah sehen wir uns, wenn nicht liebe ich euch trotzdem und ewig.

Friede deines Volkes ihnen gehört das Königreich. Weinen

Verichtet das Gebet
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Hudaibia
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« Antworten #28 am: November 29, 2006, 17:55:17 »

Zitat
Wie im obigen Vers ersichtlich, ist der rechte Weg, der den Menschen offenbart wurde, der Islam.

innäd-dinä inda-l'lahi-l'islam ("Fürwahr ist der Glaube (din) bei Gott die Hingabe (islam).")

Nach islamischer Auffassung liegt die Hingabe (islam) in allen Religionen, ob sie sich einer vom Himmel geoffenbarten Schrift oder einer Philosofenschule zurückführen. Die Religionen charakterisieren sich im Grunde genommen mit verschiedenen Schwerpunkten, von denen ihre Aussagen ausgehen und mit denen sie die Menschen färben. Zum Beispiel ist es leicht zu erkennen, dass der Mensch in der islamischen Religion ein "Ansprechspartner" Gottes ist. Im Christentum liegt der Schwerpunkt in der "Liebe". Sie färbt die ganze christliche Religion. Im Judentum liegt er im "Gehorsam". Es ist nicht ohne Grund, dass der jüdische Religion als "Befolgung des Gesetzes" definiert wird. Im Hinduismus liegt der Schwerpunkt in der "Weisheit", welcher heißt, "Zusammenhänge zu erkennen." Im Budhismus liegt er im "Mitleid". Der Schwerpunkt im Materialismus ist aber die "Macht".

Die Gottesbilder unterscheiden sich auch dementsprechend. Der Mensch ist im Islam ein Ansprechspartner Gottes. Daher ist er ein Gast, die Welt ist ein Gasthaus, die Existenzen sind Gastgeschenke und Gott ist der Gastgeber. Die Beziehung zwischen dem Gast und dem Gastgeber bietet unmittelbar den Zugang zur "Dankbarkeit". Außerdem ist die Welt eine Kunstgalerie Gottes, in der Seine einzigartige Kunstwerke ausgestellt werden. Die Existenzen sind also Seine Kunstwerke. Der Mensch, der ebenfalls Sein Kunstwerk ist, steigert sich durch sein Bewusstsein auf die Stufe eines begeisterten Zuschauers. Dadurch wird er zu einem Ansprechspartner des Gastherrn und des Künstlers. Unser Glaube ist unsere Respekt, unsere Ehrfurcht, die wir Ihm erweisen und die die Mutter aller guten Gaben ist. So wird der Mensch zu einem wahrhaftigen Menschen, also durch seine Wertschätzung als Gast in diesem  Gasthaus und als Zuschauer in dieser Galerie Gottes.

Die christliche Vorstellung beruht sich auf "Liebe". Sie besagt sinngemäß, dass der Mensch um der Liebe willen erschaffen wurde. Der Sinn seiner Erschaffung liegt in der Liebe. Nur durch die Liebe kann er seine Erfahrungen sammeln und die Weisheit seiner Erschaffung erfüllen. Er kann Gott nur in seiner Liebe erkennen, genauso wie die islamischen Mystiker auch sagen. Um diese Liebe dem Menschen wahrhaft vermitteln zu können, hält sich der christliche Glaube an der Vater-Sohn Beziehung fest. Die Liebe des Vaters zu seinem Sohn ist in einer patriarchen Gesellschaft eine markente Prägung für eine edle Liebe. Die Geschichten in der Bibel z. B. die des verlorenen Sohnes sind auch in diesem Sinne zu verstehen.

In dem jüdischen Glauben ist Gott ein Stammesoberhaupt und der Mensch gehört zu seinem Volk. Dieser Glaube ist vom "Gehorsam" geprägt. Nur durch die Befolgung des Gesetzes ehrt der Mensch Gott und erlangt zu vollständiger Hingabe. Er gibt dadurch seinen Willen auf, der nur ein Bruchteil von dem Ganzen ist. Das ist der Weg zur Erlösung von jeglichem Leid und das ist die Leitung in die ewige Glückseligkeit. Dem wahrhaftigen Gehorsam einen Zugang zu bieten, hält sich dieser Glaube an der Beziehung zwischen Gott als Stammesoberhaupt und Seinem Volk als Untertanen fest.

Im Hinduismus ist alles Gott, im Unterschied zum Islam, in dem alles von Gott ist. Um die Zusammenhänge in der Schöpfung, also ihre Weisheit zu erkennen, hält der hinduistische Glaube sich daran fest, dass alles Gott ist, wie die Sonne, die selbst in den Spiegeln zu sehen ist. Um der Klarheit des Spiegels und Glanz der Reflektion halber sagt man im übertragenen Sinne, "dieser Spiegel ist die Sonne". Somit erkennt man in allem die selbe Sonne, gerät nicht in Vergessenheit. Indem der Mensch die Weisheit der Schöpfung erkennt, weiß er sie zu schätzen und somit findet einen Zugang zur Begeisterung und überwindet das Leid. Wenn wir bei einer Anstrengung ihren Sinn und Zweck erkennen, mag es selbst eine Operation sein, wird sie uns kein Leid mehr bereiten.

Im Budhismus liegt die Vervollkommnung des Menschen im Mittelpunkt. Geschichtlich gesehen entstand er als eine Reformbewegung zum hinduistischen Dogmatismus. Im Gegensatz zum Hinduismus dreht sich alles um den Menschen herum, also nicht um einen Gott. Daher soll man ihn nicht als eine Religion ohne Gott missverstehen. Der Sinn des Daseins des Menschen liegt im "Mitleid". Diese Welt ist ein Leidental. Nur durch das Leid kann der Mensch seine Erfahrungen machen, nach denen sich dessen Bewusstsein bildet. Er muss seine Umgebung mitempfinden können, Mitgefühl, also Empathie haben. Nur dadurch kann er zu einer Ganzheit erlangen und ein wahrer Mensch werden.

Im Materialismus gibt es nur den Menschen. Seine Wahrheit liegt in seiner Stärke und in seiner Macht. Macht steht im Mittelpunkt. Alles dreht sich um die Macht. Alles, was dem Menschen zur Macht verhilft, ist ihm legitim. Seine Schwäche ist sein Elend. Nur durch die Macht wird ein Mensch zu einem wahren Menschen. Selbst das Wissen, das Vermögen, die Industrie und Technik, die Militarisierung, selbst die Krankenhäuser, Versicherungen und letztendlich der Staat etc. sind als ein Machtinstrument legitim. Der große Fisch frisst den kleineren. Nur der Mächtige hat recht zum Überleben. Selbst die Szenen aus der Tierwert im Fernsehen sind davon geprägt.

Fazit: Die Macht kann nur Gottes sein, Weisheit ist Sein, Mitleid und Güte kommt von Ihm, Gehorsam wird Ihm gegenüber geleistet, Liebe ist für Ihn. Der Mensch selbst kann aber nur ein Ansprechspartner Gottes sein. Dadurch geht die Weisheit Gottes in der Schöpfung in Erfüllung und der Mensch kann sich all seine edle Eigenschaften, die die Religionen ihm bieten, aneignen und zum höchsten Wert in dem Schöpfungswerk Gottes würdig erweisen. Daher besagt eine Überlieferung von dem Propheten, mit dem Friede und Segen sei, sinngemäß, dass allen Religionen der Islam (Hingabe in Gottes Willen) innewohnt und ihr Wesen bildet.

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Korkmaz
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« Antworten #29 am: November 29, 2006, 19:59:48 »

Zitat
In anderen wiederum degenerierte der rechte Weg zu entartetem Glauben nach dem Tod ihrer jeweiligen Boten.

Der Aberglaube heißt nicht, dass die Begriffe fasch sein müssen, sondern dass ihre ursprünglichen Definitionen abhanden gekommen sind. Bediuzzaman Said Nursi definiert die Verfälschung und den Aberglauben mit einem Biespiel folgenderweise:

"In Vergleichen und Metaphern wurden sie von ihren Edlen an das einfache Volk weitergegeben, sodass sie aus der Hand der Gelehrten in die Hände der Unwissenden gelangten, wo man mit dem Ablauf der Zeit schließlich glaubte, sie seien wörtlich für wahr zu nehmen. So gab es z.B. als ich noch ein Kind war einmal eine Mondfinsternis. Da sagte ich zu meiner Mutter: „Warum ist der Mond so geworden?“ Da antwortete sie mir: „Eine Schlange hat ihn aufgefressen.“ Da sagte ich: „Ich kann ihn aber doch noch sehen.“ Sie antwortete wieder: „Die Schlangen dort droben sind wie Glas. Man kann noch die Dinge in ihnen erkennen!“

Ich habe die Erinnerung an meine Kindheit noch lange Zeit danach bewahrt. Wenn ich darüber nachdachte, so fragte ich mich: „Wie konnten nur ernst zu nehmende Leute, wie meine Mutter, einen so irrigen Aberglauben wiederholen?“ Als ich dann später Astronomie studierte, wurde mir klar, dass Leute, die wie meine Mutter diese Dinge wiederholten, eine Metapher für wahr hielten. Denn der weite Zirkel, den der Tierkreis um die Sonne formt, und der Kreis mit den Häusern des Mondes überschneiden einander und bilden so einen Bogen. Die subtile Metapher der Astronomen nennt die beiden Kreisbahnen die beiden Schlangen. Die Punkte, in denen sie einander schneiden, werden der Kopf und der Schwanz des Drachens genannt. Stehen bei Vollmond Sonne und Mond an Kopf und Schwanz des Drachens einander gegenüber, mit der Erde in der Mitte, so entsteht eine Opposition. Die Erde geht gleichsam zwischen beiden hindurch und so kommt es zu einer Eklipse des Mondes. Der obigen Metapher entsprechend tritt nun der Mond in den Kopf des Drachens ein. Als aber nun diese Metapher der hochgebildeten Gelehrten in die Sprache des einfachen Volkes überging, bildete sich im Laufe der Zeit ein riesiger Drache, der den Mond verschlang." (14. Blitz, Nursi)

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