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Autor Thema: Verhüllung  (Gelesen 4419 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Gabriele
Gast
« am: November 25, 2006, 15:41:45 »

Allah ist die Wahrheit. Möge sie siegen.

Bitte werft jetzt nicht mit Steinen nach mir, mit folgenden Grundsatzideen meinerseits.

Ich bin nicht gegen die Verhüllung. Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr wohl wie herabsetzend man auf Äußerlichkeiten beschränkt wird, statt den inneren Reichtum der Seele, die uns ausmacht,  zu respektieren. Man kann nicht alle über einen Kamm werfen. Es sind Erfahrungen die mich geläutert haben.

Daher hätte ich nichts einzuwenden, mich zu verhüllen oder ein Kopftuch zu tragen. Es hat viele Vorteile und wäre einer Befreiung vieler sexuellen Begierden dieser Welt. Zu oft wird man durch tierische Begierde belästigt was wenig mit geistigem Gut zu tun hat. 

Vielleicht lag es an meiner Gutgläubigkeit, dass ich mir nichts dabei gedacht habe, weil mir Gott diese Schönheit gegeben hat ( ihm sei der Dank ) . Doch wurde unmissverständlich Sex mit Liebe verwechselt und dies empfinde ich eher anmaßend und einer animalischen Natur entsprechend und ein Vertrauensmissbrauch als eine Bereicherung.

Ich bin ein offener Mensch und genieße die Vorstellung wie Adam und Eva leben zu können ( im Übertragen Sinne ) Ich kann nichts für den Blickwinkel anderer und derer Neigungen.  Es waren Erfahrungen aus denen man gelernt hat und wie in Schubladen gedacht wird.

Nun aber zu meiner eigentlichen Idee.  Und bitte!!! ich versuche nur eine Verbindung herzustellen, um mögliche Missverständnisse auszuräumen.     

Chimar: Diese arabisch missverstandene Wort erweist sich als die Lehnübersetzung einer wohlbekannten Redewendung mit der Bedeutung ”sich einen Gürtel um die Taille binden ”. so geklärt, heißt die so bedeutsame koranische Vorschrift demnach nicht mehr: ”Sie sollen ihren Schal sich über den (vom Halsauschnitt nach vorne herun-tergehenden) Schlitz (des Kleides) ziehen”,sondern:
 
”Sie sollen sich ihre Gürtel um die Lenden binden!”

Nun aus der Bibel ( ein Teil des Ganzes aus Gottes Gesetzen ):

Gottes Rüstung, wie es in Epheser 6 steht:

Ephesus war die wichtigste Stadt im westlichen Kleinasien der heutigen Türkei. Sie lag an einer der bedeutendsten Handelsrouten von Europa nach Asien und war Zentrum von Handel, Politik und Religion.

Auf der Missionsreise schrieb der Apostel Paulus zwei Jahre in Ephesus den dortigen Christen/Muslimen von den großen Segnungen, die er durch Jesus erfahren hatte.

Seid tapfer. Vertraut Gott und seiner unendlichen Macht.
Legt Gottes volle Rüstung an, damit ihr dem Teufel und seinen tückischen Plänen widerstehen könnt. ( die Schattenseiten, die jeder in sich trägt: Hass , Wut, Neid, Eifersucht, Gier, BEGIERDE...) Wisst dass es nicht einfach ist, in dieser Welt als Gläubiger zu leben. Wir stehen im Kampf...Wir kämpfen nicht gegen SICHTBARES....
Legt die volle Rüstung an und nehmt alle Waffen.
Wenn das Böse dann angreift und es wird angreifen.

Schnallt den GÜRTEL der WAHRHEIT um eure Hüften
und den Panzer der Gerechtigkeit um eure Brust.
Als Schuhe nehmt die Wachsamkeit die vom Evangelium des Friedens beflügelt wird. (Jesus /schenke ihm heil und frieden / ist für mich immer ein Zeichen von Liebe und Herzenswärme )
Schützt euch mit dem Schild des Glaubens, wehrt damit alles ab, womit der Teufel euch bewirft.
Setzt den Helm des Heils voll stolz auf und haltet das SCHWERT des GEISTES das WORT GOTTES fest in euren Händen.
Wenn auch nur eine dieser Waffen fehlt, werdet ihr verlieren.
Betet in jeder Lage unter der Führung des HEILIGEN GEISTES.....


Im Lichte der philologischen Analyse dieses Verses hat also der Koran den Frauen keineswegs geboten, aus ihren Gürteln Kopftücher zu machen – ganz im Gegenteil.
Muslimische Frauen wären demnach berechtigt, die Authenzitität des koranischen Wortlauts wie-derherzustellen und aus den Kopftüchern, die man ihnen seit Jahrhunderten zu Unrecht aufgezwun-gen hat, wieder Gürtel zu machen.

Das einzige was mir hierzu einfällt ist der Schutz den Mohammed ( schenke ihm heil ) seiner Frau bieten wollte als er den Bund eingegangen ist.

Ein anderes Wort für Verhüllung oder Verschleierung kann auch der Schleier sein, der uns umgibt, wenn wir nicht in Gott sind.

Wer kennt die Wahrheit? Huch

Selamalajkum
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Korkmaz
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« Antworten #1 am: November 25, 2006, 16:06:09 »

Bismillahi-r'rahmani-r'rahiem. Ya eyyuha-n'nabiyyu qul li ezwadjika wa banatika wa nisai-l'mu'minine yudniene alaihin'ne min djelabiebihin'ne.

"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Oh Prophet, sage zu deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, dass sie sich mit ihrem Überwurf verhüllen sollen." (Sure 33, 59)

In dieser Ayah wird die Verhüllung befohlen. Die heutige Zivilisation setzt sich in ihrer Unmoral über diese Bestimmung des Qur‘an hinweg. Sie sieht die Verhüllung der Frauen als nicht natürlich an, sondern bezeichnet sie als eine Gefangenschaft.*

(* Anmerkung: Ein Abschnitt aus der Verteidigungsschrift vor dem Revisionsgericht, welche das Gericht zum Schweigen brachte. "Ich halte jedoch der Versammlung des Gerichtshofes entgegen: Die Gerechtigkeit, falls es diese auf Erden gibt, wird sicher einen ungerechten Gerichtsbeschluss, durch den ein Mann verurteilt wurde, weil dieser das Gesetz Gottes, das in 1350 Jahren und in jedem Jahrhundert mindestens 350 Millionen Menschen in ihrem gesellschaftlichen Leben über alles heilig war und sich unter ihnen als wahr und wirksam erwiesen hat, das von 350 tausend Kommentaren zum Qur‘an bestätigt und durch deren Übereinstimmung bekräftigt wurde und von welchem unsere Väter seit 1350 Jahren fest überzeugt waren, kommentiert hat, wieder aufheben und diesen Gerichtsbeschluss revidieren.)

Antwort:
Es gibt sehr viele Weisheiten, die darauf hinweisen, dass diese Bestimmung des Weisen Qur‘an genau dem Wesen der Frau entspricht und dessen Gegenteil unnatürlich ist. Wir wollen hier nur vier von diesen vielen Weisheiten erklären.

Erste Weisheit: Die Verhüllung ist für die Frau natürlich und ein Erfordernis ihres Geistes. Denn, weil die Frauen von Natur aus schwach und zart sind, brauchen sie Schutz und Hilfe durch einen Mann, der sie und ihre Kinder, die sie mehr als ihr Leben lieben, zu schätzen vermag. Deshalb haben sie ein seelisches Bedürfnis danach, geliebt und nicht verabscheut oder zurückgewiesen zu werden. Überdies sind sechs oder sieben von zehn Frauen schon alt oder von geringerer Schönheit, und so wollen sie nicht vor allen Leuten ihr Alter und ihren Mangel an Schönheit zeigen. Oder sie sind eifersüchtig und wollen nicht hässlicher sein als andere Frauen. Auch fürchten sie sich davor, vergewaltigt zu werden, vor Anschuldigungen und Verdächtigungen. Um nicht einem Angriff ausgesetzt zu sein und weil sie nicht so von ihren Männern betrachtet werden wollen, als seien sie der Untreue verdächtig, verlangen sie ihrem Wesen gemäß nach der Verhüllung. Andererseits sind es, wenn man es recht bedenkt, auch gerade die alten Frauen, die sich verhüllen. Unter zehn Frauen finden sich vielleicht zwei oder drei, die sowohl jung als auch schön sind und die sich nicht schämen, sich unverhüllt zu zeigen. Wir wissen ja, dass ein Mensch, der einen anderen nicht liebt und ihn lästig findet, sich schon von dessen Blick unangenehm berührt und betroffen fühlt. So ist eine schöne Frau, die sich offen und freizügig kleidet, sicherlich nur über die Blicke von zwei oder drei unter zehn fremden Männer erfreut, während die Blicke von sieben oder acht sie belästigen. Überdies ist eine schöne Frau, insoweit sie nicht schamlos und verkommen ist, von feiner Wesensart und leicht verletzlich. Praxis und Erfahrung bestätigen, dass sie sich ganz bestimmt allein durch bodenlos schamlose Blicke schon bedroht fühlt. Ja wir hören sogar, dass in Europa, also Ländern, wo doch recht viele solcher ziemlich freizügig gekleideter Frauen leben, auch diese sich durch aufdringliche Blicke bedroht fühlen. »Diese Schufte nageln uns mit ihren Blicken fest.«, beschwerten sie sich der Polizei gegenüber. D.h. also, dass die Aufhebung der Verhüllung durch die heutige Zivilisation unnatürlich und wesensfremd ist. Dagegen aber ist die qur’anische Anweisung zur Verschleierung natur und wesensgemäß. Solche Frauen sind einer Goldgrube an Zuneigung gleich und eine kostbare Gefährtin auf ewig. Durch die Verhüllung werden sie vor Sündenfall und Schande, innerlicher Gefangenschaft und äußerlichem Elend bewahrt.

Auch haben die Frauen von ihrer Gesittung her Furcht vor fremden Männern und sind ihnen gegenüber misstrauisch. Was aber die Furcht betrifft, so macht sie die Verhüllung geradezu wesensmäßig notwendig. Denn acht, neun Minuten Genuss bedeuten in Wahrheit tiefe Bitterkeit (für sie), nämlich acht, neun Monate unter schweren Mühen ein Kind zu tragen und weiter, ohne einen Beschützer ein Kind acht, neun Jahre aufzuziehen. So besteht die Möglichkeit, dass acht oder zehn Minuten (von Gott) verbotenen Genusses zur Mühsal werden. Und weil es auch meistens so geschieht, darum hat sie auch wirklich große Angst vor den fremden Männern und möchte sich ihre (eigene) Natur (und Moral) bewahren. Doch durch die Verhüllung ist für die fremden Männer eine Verlockung nicht gegeben und für Ausschreitungen kein Platz. Sie wird durch eine wesensgemäße Schwäche anbefohlen, ja sogar gefordert. So erweist sie sich als ein Schutzwall und eine Festung." (Zitat aus dem "Vierundzwanzigsten Blitz" von Nursi)
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erdbeer.kiwi
Gast
« Antworten #2 am: November 25, 2006, 16:07:15 »

Selamun Aleykum.

Die besondere Stellung der Frau im Islam
http://www.lichtstr.de/index.php?option=com_smf&Itemid=38&topic=133.0

Absolute Gerechtigkeit
http://islam-basis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=438&Itemid=177

Muslimische Frauen erzählen warum sie das "Kopftuch"/Hijab tragen
http://video.google.de/videoplay?docid=6875340029238190561


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Khadija
Gast
« Antworten #3 am: November 25, 2006, 21:03:50 »

Salamalejkum Gabriele

jeder Mensch kennt dir Wahrheit und warum er sich vor Gott schämt, und auch, warum er aus dem Paradiesgarten geworfen wurde.

Und jeder weiss selber, warum das Feigenblatt auf den Geschlechtsteilen der beiden beschämten ist.

Gott hat uns die Kleindung gegeben und auch für die Frau den Schleier.

Und der einzige Schleier, der den Menschen von Gott trennt ist die Lüge.

Reue und Treue, ich sag nur soviel.

Ich bleib in meinem Leben - dort gibt es schön bestickte Gewänder und herrlich geschmückte Schleier, gutes Essen und Trinken und Liebe und nochmal Liebe und Zufriedenheit und keinen Betrug und Lüge und Untreue. Bei mir scheint die Sonne und ich freu mich meines Herrn und meines Lebens in jedem Augenblick auf's Neue.

Viel Spass für jene Leute, die sich ein Nudistenparadies vorstellen, wo jeder mit jedem....das sind die ersten, die mit dem Feigenblatt rumlaufen...

salamalejkum khadija
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Gabriele
Gast
« Antworten #4 am: November 25, 2006, 23:02:48 »

Khadija , Salamalejkum

Dein Beitrag hat tief meine Seele berührt. Weisheit sei mit Dir und ein erfülltes, paradiesisches Leben. Möge des Herrn Licht über dir ewig scheinen.

Huri: weiße Trauben statt Jungfrauen

Diese Verständnisprobleme hängen mit den Eigenheiten der arabischen Sprache zusammen. Um einen Text eindeutig zu verstehen, muss er so genannte »diakritische Punkte« enthalten, die erst die Konsonanten eindeutig festlegen, sowie Vokalzeichen. Beides wurde jedoch erst später in der Sprachentwicklung gesetzt. Das ursprüngliche Koran-Arabisch kannte nur ein Konsonantengerüst. Daher ist es offen für unterschiedliche Interpretationen.

Es gibt auch eine Frucht die so heißt! Und Weintrauben wären auch schön! Smiley


Gepriesen sei der Allmächtige.
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« Antworten #5 am: Juli 04, 2007, 16:47:55 »

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andreas
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« Antworten #6 am: März 22, 2009, 11:36:13 »

Salam!

Die Luxenbersthesen haben sich vermutlich erledigt:

http://dsc.discovery.com/news/2008/11/18/islamic-inscription.html

Wa salam
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