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Autor Thema: es gibt kein widerspruch im Koran  (Gelesen 3793 mal)
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nuro
Gast
« am: Dezember 21, 2006, 15:39:48 »

Gibt es Widersprüche im Koran ?

»Wir haben die Söhne Adams geehrt.« (Sure 17, 70)


»Er war in der Tat ungerecht und unwissend.« (Sure 33, 72)

  Frage: In welcher Weise können diese beiden Ayat (Vers)  miteinander in Übereinstimmung gebracht werden?

   Antwort
: Gott der Gerechte in Seiner Allmacht (kudret) formt viele Dinge aus einem einzigen Ding, lässt sie viele Aufgaben versehen und schreibt tausend Bücher auf eine einzige Seite. Genauso erschuf er auch den Menschen als eine Konzentration in seiner Art statt vieler verschiedener Arten. Das heißt, Er wollte, dass durch den Menschen in einer einzelnen Art so viele Funktionen ausgeübt würden, wie sie der Zahl der Arten, Gruppen und Familien all der verschiedenen Tierarten entspricht. Daher hat Er den Sinnen und Fähigkeiten des Menschen von Natur aus keine Grenzen gesetzt, ihnen von Natur aus keine Fesseln angelegt, sondern ihn frei gelassen. Die Sinne und Fähigkeiten der Tiere sind begrenzt. Ihre Natur ist gebunden, während hingegen eine jede der menschlichen Kräfte über eine unendliche Entfernung frei in Richtung Ewigkeit zu schweifen vermag. Denn da der Mensch ein Spiegel der unendlichen Manifestationen der Namen des Schöpfers des Universums ist, wurde auch seinen Kräften (kuva) eine grenzenlose Fähigkeit zu deren Entfaltung gegeben.
  Wenn dem Menschen in seiner Gier z.B. die ganze Welt gegeben würde, sagte er doch


»Gibt es denn da nicht mehr?« (Sure 50, 30)
  Des Weiteren findet er es in seinem Egoismus für annehmbar, dass Tausend Leute zu seinem eigenen Nutzen Schaden erleiden sollten usw... Es gibt grenzenlose Möglichkeiten, sich im Bereich seiner schlechten Gesinnung zu verbreiten. Er kann selbst die Stufe eines Nimrod oder Pharao erreichen. In Übereinstimmung mit dem Elativ der Ayah am Anfang des Kapitels ist er besonders ungerecht. In gleicher Weise liegt es auch in seiner Fähigkeit, grenzenlose Fortschritte in seiner guten Gesinnung zu machen und sich bis zur Stufe der Propheten und Seiner Getreuen zu entfalten.
   Des Weiteren ist der Mensch im Gegensatz zu den Tieren unwissend in Bezug auf alle lebensnotwendigen Dinge und muss alles erst noch lernen. Da er unendlich viele Dinge braucht, ist er in Übereinstimmung mit dem obigen Elativ der gleichen Ayah besonders unwissend. Was aber das Tier betrifft, so braucht es, sobald es zur Welt kommt nur ganz wenige Dinge. Ferner kann es die Dinge, die es braucht, um alle Bedingungen seines Lebens (zu meistern), in ein, zwei Monaten, ein, zwei Tagen, ja sogar in nur ein, zwei Stunden erlernen. Es ist, als habe es schon in einer anderen Welt Vollkommenheit erlangt und sei nun mit ihr hier angelangt. Doch der Mensch kommt erst in ein, zwei Jahren auf die Beine und lernt erst mit fünfzehn zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Der Elativ »besonders unwissend« zeigt dies an.
 .....
Quelle: lichtstr.de 
           Risale-i Nur, Briefe, 26. Brief, Viertes Kapitel, Dritte Fragestellung
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Piccolomini
Gast
« Antworten #1 am: Januar 03, 2007, 01:31:23 »

Im Qur'an gibt es eine Ayah, die sinngemäß besagt: "Wenn der Qur'an nicht Gottes Wort wäre, würden sich darin viele Widersprüche finden." Indirekt weist der Qur'an uns hin, dass wir in den Schriften, die nicht mehr als Gotteswort gelten, viele Widersprüche finden werden. In diesem Zusammenhang möchte ich den folgenden Videovortrag  anführen.

http://video.google.de/videoplay?docid=7396707814764643641&q=wissenschaft
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erdbeer.kiwi
Gast
« Antworten #2 am: Januar 03, 2007, 15:38:38 »

Eigentlich wollte Ich keine Einträge mehr in einem Forum erstellen, jedoch finde ich dies ein Thema von äusserster dringlichkeit. Vorallem für die jenigen die dieser Wahrheit nicht gewahr sind.

Madad, yâ sultânu l-awliyâ’. Dastûr, yâ sultânu l-anbiyâ’, madad, yâ rijâlallâh, madad.

Alle Informationen, die in diesem heiligen Buch bis hin zum Nachwort betrachtet werden, zeigen uns eine offensichtliche Tatsache: Alles was der Quran beschreibt, berichtet und vorhersagt, hat sich als wahr herausgestellt. Die Tatsachen über die wissenschaftlichen Themen, die Nachrichten bezüglich der Zukunft, und der Vergangenheit oder die mathematischen Chiffren, die zur Zeit der Offenbarung niemandem bekannt waren, sind in den Versen enthalten. Es ist nicht möglich, diese Informationen mit dem Wissen und mit der Technologie der damaligen Zeit zu erlangen. Dies ist ein Beweis, dass der Quran nicht das Wort eines Menschen ist. Der Quran ist das Wort Allahs, des Herrschers, der alles hervorbringt und alle Wesentliche mit Seinem Wissen umfasst.

A‘udhu bi-llâhi mina sh-shaitâni r-rajîm, bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Er ist nichts weniger als eine Mahnung für alle Welten. Doch ihr werdet schon noch erfahren, was es damit auf sich hat. (Sure 38:87, 88 - Sad)

Allah sagt in einem Vers über den Quran, wie folgt: "...Wenn er von einem anderen als Allah stammte, fänden sie in ihm gewiss viele Widersprüche." (Sure 4:82 - an-Nisa), Bruder oder Schwester "Piccolomini" hat schon auf diesen Vers hingewiesen. Jede Information im Quran beweist, dass kein Widerspruch in ihm ist. Diese Informationen legen jeden Tag die neuen Wunder dieses göttlichen Buches dar. Die Verantwortlichkeit des Menschen ist, an diesem göttlichen Buch, das Allah ihm gesandt hat, festzuhalten. Allah sagt uns in einem Vers, wie folgt:

bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Und dieser Quran konnte von niemand ersonnen werden, außer von Allah. Er ist eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und - kein Zweifel ist daran - eine (vollständige) Darlegung der (schriftlichen) Offenbarungen des Herrn der Welten. Dennoch sagen sie: "Er hat ihn sich ausgedacht!" Sprich:

"So bringt (wenigstens) eine einzige ebenbürtige Sure hervor, und ruft dafür an, wen ihr könnt - außer Allah - sofern ihr wahrhaftig seid." (Sure 10:37, 38 - Yunus)

Und dieses Buch, das Wir hinabsandten, ist gesegnet. So folgt ihm und seid gottesfürchtig, damit ihr Barmherzigkeit findet. (Sure 6:155 - al-An'am)


DER QURAN IST UNNACHAHMLICH

Bis zu dieser Epoche wurden die wissenschaftlichen und geschichtlichen Wunder des Quran untersucht. Darüber hinaus hat der Quran gleichzeitig einen literarisch erstaunlichen, unvergleichlichen Stil.

Es sollte klar sein, dass der Quran eine Deklaration ist, die alle Menschen anspricht. Egal was das Wissens- oder Kulturniveau des Lesers ist, der Quran ist in eine sehr klare und verständliche Sprache verfasst. In einem Vers teilt Allah folgendes über den Quran mit:

bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Wir machten den Quran gewiss leicht zum Erinnern. (Sure 54:22 - al-Qamar)

Trotz des so verständlichen Stils des Quran ist es nie möglich gewesen, den Quran nachzuahmen. Einige der Verse, in denen Allah Aufmerksamkeit auf die Unvergleichlichkeit des Quran lenkt, sind wie folgt:

bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Und falls ihr über das, was Wir auf Unseren Diener herniedersandten, in Zweifel seid, so bringt eine gleiche Sure hervor und ruft andere Zeugen als Allah an, so ihr wahrhaftig seid. (Sure 2:23 - al-Baqara)

Dennoch sagen sie: "Er hat ihn sich ausgedacht!" Sprich: "So bringt (wenigstens) eine einzige ebenbürtige Sure hervor, und ruft dafür an, wen ihr könnt - außer Allah - sofern ihr wahrhaftig seid." (Sure 10:38 - Yunus)


Einer der Gründe, warum der Quran mit dem Wort "Wunder" gekennzeichnet wird, ist, dass der Mensch niemals etwas Ähnliches wie den Quran schreiben kann, wie es auch in den obenerwähnten Versen betont wird. Je größer diese Unmöglichkeit, desto größer auch das Wunder. Folglich ist es einer der Beweise der wunderbaren Einmaligkeit des Qurans, dass sein Schreibstil seit Jahrhunderten von niemandem unter Milliarden von Menschen nachgeahmt werden konnte. F. F. Arbuthnot hat in seinem Buch The Construction of the Bible and the Koran [Die Konstruktion der Bibel und des Quran] über den Quran diesen Kommentar abgegeben:

"Vom literarischen Gesichtspunkt betrachtet, ist der Quran das Beispiel für echtes Arabisch, das sowohl halb poetisch als auch halb prosaisch geschrieben ist. Es wurde berichtet, dass Linguisten Regeln benutzen, die mit bestimmten Modellen und Aussagen, die im Quran verwendet werden, genau übereinstimmen, und dass sie trotz vieler Versuche, ein dem Quran ähnliches Werk zu verfassen, keinen Erfolg haben werden."

Die Worte des Quran sind sowohl in Anbetracht der Bedeutung als auch der Flüssigkeit des Stils und der Wirkung etwas überaus Besonders. Doch diejenigen, die nicht daran glauben wollen, dass der Quran ein heiliges Buch ist, in dem Allah uns Seine Befehle und Verbote mitteilt, haben sich zum Unglauben gewendet, indem sie verschiedene Vorwände anbringen. In den folgenden Versen sagt Allah über die Bezeichnungen der Ungläubigen bezüglich des Quran folgendes:

bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Und Wir lehrten ihn nicht das Dichten, noch wäre es (der Botschaft) angemessen. Dies ist nichts als eine Erinnerung und ein unzweideutiger Quran: Damit die Lebenden gewarnt werden und damit sich (Sein) Wort gegen die Ungläubigen bewahrheitet. (Sure 36:69, 70 - Ya Sin)

http://www.lichtstr.de/index.php?option=com_smf&Itemid=56&topic=149.msg703#msg703

Alle wissen es ! Jedoch diese ewige Litenei der Gegner des Islams. Sie wollen Uns auf ihr "Spielfeld" locken und mit lächerlicher Polemik unter uns Muslimen Zwietracht erwecken.

Nur ein Beispiel unter vielen:

Die Weltraumforschung und die Entdeckung des Raums wurden am 4. Oktober 1957 begonnen, als der sowjetische Erdsatellit Sputnik ins All geschickt worden ist. Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin hat als erster Mensch einen Raumflug durchgeführt. Am 20. Juni 1969 hat Neil Armstrong als erster Mensch während der Mission des Raumschiffs Apollo 11 den Mond betreten.

Der Quran hat vor 1400 Jahren auf die Entwicklungen, die die Menschen durchführen werden und auf die Möglichkeit von Weltraumreisen hingewiesen. Im Quran lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit auf dieses Thema mit dem Vers:

bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

O ihr versammelten Dschinn und Menschen! Wenn ihr imstande seid, die Grenzen der Himmel und der Erde zu überschreiten, dann überschreitet sie. Ihr würdet sie aber nur mit einer Ermächtigung überschreiten können. (Sure 55:33 - ar-Rahman)

Das arabische Wort "sultan", das im Vers als "Ermächtigung" übersetzt wird, bedeutet auch "Argument", "Macht", "Kraft", "Entscheidung", "Gesetz", "Weg", "Autorität", "Erlaubnis", "lizenzieren", "heiligen", "Beweis".

Der Vers betont, dass die Menschen über die Grenzen von Himmel und Erde nicht selbstständig sondern nur mit einer "Ermächtigung" hinausgehen können. Diese Möglichkeit, über die Allah uns im Quran berichtet, hat sich in der Technologie des 20. Jahrhunderts verwirklicht.

Der Quran hat viele wunderbare Eigenschaften, die beweisen, dass er eine direkte Offenbarung von Allah ist. Dazu gehören wissenschaftliche Erkenntnisse, die wir erst mit Technologien des 20. Jahrhunderts entdeckt haben, doch sie wurden bereits vor 1400 Jahren im Quran erwähnt.

Selbstverständlich ist der Quran kein "wissenschaftliches" Buch, er enthält jedoch viele wissenschaftliche Erkenntnisse, die kurz und prägnant in den Versen ausgedrückt werden. Diese Erkenntnisse waren den Menschen zur Zeit der Offenbarung des Qurans nicht bekannt, dies beweist erneut, dass der Quran wahrhaftig Allahs Wort ist.

Aufrichtige Anstrengungen in einem Geist der Einheit und der Zusammengehörigkeit werden ein Mittel sein, durch das "die Wahrheit siegen wird und die Unwahrheit verschwinden wird", wie Allah der Herrliche, es versprochen hat. Dieses Versprechen des allmächtigen Gottes ist für alle Muslime eine Quelle des Entzückens und der Begeisterung:

bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Wir schleudern die Wahrheit gegen die Lüge, und sie zerschmettert sie, und siehe, da vergeht sie. Wehe aber euch wegen dem, was ihr über (Ihn) aussagt. (Sure 21:18 – al-Anbiya)


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nuro
Gast
« Antworten #3 am: Januar 05, 2007, 11:29:26 »

Bruder erdbeer.kiwi  ... hast du denn Text selber verfasst?
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erdbeer.kiwi
Gast
« Antworten #4 am: Januar 06, 2007, 14:12:40 »

@ "nuro"

http://www.lichtstr.de/index.php?option=com_smf&Itemid=56&topic=139.0

Es basiert auf die Werke von Adnan Oktar. Es sollte auch nicht, zu einer Zeit, in der der Atheismus in vielen Teilen der Welt verbreitet ist, in der Staatsterror und Anarchie die gesamte Menschheit bedrohen, in der viele schutzlose und unschuldige Muslime unterdrückt werden, darum gehen wer hier den "höheren Intellekt" hat.

Mir auf jedenfall nicht, denn mein Lohn erhoffe Ich von Allah dem Herrlichen zu dem wir alle zurück kehren werden. Wahre Gläubige müssen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, diesen intellektuellen Kampf gegen die Gottlosigkeit zu führen. Wenn es den Muslimen nicht gelingt, Einigkeit unter ihnen selbst herzustellen, weil sie unterschiedlich denken, so wird dies die Effektivität dieser großen intellektuellen "Kampagne" beeinträchtigen. Es ist ganz wesentlich, daß sie ihre Meinungsverschiedenheiten beilegen und kooperieren, um religiöse moralische Werte zu verbreiten.

Muslime sollten sich auch dem intellektuellen Kampf gegen den Unglauben nicht entziehen und auch keine Szenarien wie die "Islamische Evolution" entwerfen. Sie sollten sich vielmehr gerade heute, da Information so einfach zur Verfügung steht, entsprechendes Wissen zu dem Thema aneignen und diese wichtige intellektuelle Kampagne unterstützen. Dabei spielt es keine Rolle von wem die Informationen primär herausgehen !

Es handelt sich hierbei um eine sehr breit angelegte "Kampagne", um es mal diplomatisch auszudrücken. Sie muß unter Einsatz aller technischen Mittel durchgeführt werden, unter Einbeziehung aller wissenschaftlichen Entwicklungen, sie muß die durch wissenschaftlichen Fortschritt gefundenen Fakten sammeln und klare Beweise präsentieren. Die Vorstellung, der Darwinismus könne widerlegt werden durch Wiederholung bestimmter Einwände - zum Beispiel: "Wenn die Menschen vom Affen abstammen, warum gibt es dann immer noch Affen, und warum haben diese sich nicht in Menschen verwandelt?" etc. - die in den vergangenen Jahren vertraut geworden sind, ohne jedoch ausreichend Informationen und Bewiese zu liefern, rührt von dem Fehler her, das Ausmaß des Phänomens genügend zu reflektieren.

Wer permanent aus verschiedenen Quellen einer konstanten Dosis darwinistischer Propaganda ausgesetzt ist, wird durch derart oberflächliche Einwände kein solch klischeehaftes Denken verändern können. Aus diesem Grund muß den Menschen, die glauben, die Wissenschaft unterstütze tatsächlich die Evolutionstheorie, gezeigt werden, daß die Theorie unwissenschaftlich ist, indem man ihnen die von der Wissenschaft gelieferten Resultate vorlegt. Das ist das Wesentliche des intellektuellen Kampfes gegen den Darwinismus, was das Übel der Welt ist.

Es ist eine Tatsache, dass heutige muslimische Gemeinschaften unterschiedliche Meinungen vertreten. Jedoch stimmt eine große Anzahl von Muslimen aus den verschiedensten Kulturkreisen darin überein, dass Bediuzzaman Said Nursi Hazretleri einer der wichtigsten Gelehrten des 13. Jahrhunderts war (muslimischer Kalender). Deshalb sind auch die ausführlichen Beschreibungen des Endes der Zeit durch Bediuzzaman Hazretleri von großem Wert für die Ahli-Kibla (Alle Muslime die im Gebet sich gen Mekka/Kaaba wenden).

In diesen Erklärungen gibt Bediuzzaman Hazretleri an, dass zwei philosophische Bewegungen, beschrieben als ernste Bemühungen, den Unglauben zu verbreiten, auf der Erde Unordnung verursachen würden. Die erste wird eine verborgene Drohung gegen den Islam sein, während die zweite öffentlich die Existenz von Allah den ewigen, zurückweisen wird. Diese zweite Bewegung beinhaltet materialistisches und naturalistisches Gedankengut, das behauptet, Materie sei eine absolute Existenz, die schon immer existiert habe und ewig existieren werde. Beide Bewegungen stehen dafür, dass Lebewesen zufälligerweise aus unbelebter Materie entstanden sind. (Der Naturalismus ist bekannt als die philosophische Dimension von Darwins Evolutionstheorie.)

Diese Definition stellt die Grundlage aller Ideologien zur Verfügung, die die Existenz Allahs verweigern. Seit frühen Zeiten waren die Materialisten gegen jede von Allah offenbarte Religion, kämpften gegen ihre Verfechter, unterdrückten die Menschen, führten Kriege und öffneten Wege zu jeder Art Degeneration innerhalb der Gesellschaft.

Sowohl den Hadithen als auch den Interpretationen islamischer Gelehrter zufolge ist eine der wichtigsten Phasen vor der Herrschaft der islamischen moralischen Werte die Etablierung einer islamischen Union, also einer Union der islamischen Welt. Die wiederbelebung der Umma. Den Hadithen entsprechend wird die Zersplitterung der islamischen Welt zu einem Ende kommen, wenn der Mahdi erscheint, und die Muslime werden unter seiner Führung nach den moralischen Werten des Quran zusammenkommen. Allah der Herrliche möge die Ankunft des Mahdis beschleunigen!

Bediuzzaman Said Nursi Hazretleri, der die Endzeit und die Herrschaft der moralischen Werte des Quran in seinen Werken diskutierte, konzentrierte sich insbesondere auf das Thema einer islamischen Union (Umma). Bediuzzaman Hazretleri führte aus, daß die islamische Union durch den Mahdi etabliert werde, und er beschrieb die Bildung einer islamischen Union und die Vorherrschaft der islamischen moralischen Werte als Anlaß zu großer Freude in der islamischen Welt. Im einzelnen schrieb Bediuzzaman folgendes:

Die größte religiöse Pflicht in dieser Zeit ist die Einigung des Islam. (Bediuzzaman Said Nursi, The Damascus Sermon, 90)

... Nach dem Willen Allahs wird die islamische Welt Anlaß zu großer Freude haben. Es gibt viele Anzeichen, daß die Vereinigung der islamischen Republiken den heiligen Quran, die Quelle der heiligen Gesetze, die Zukunft regieren läßt und der Menschheit große Freude bringen wird.(Bediuzzaman Said Nursi, Emirdag Letters-ll, 76)

Damit eine umfassende intellektuelle Kampagne effizient sein kann, ist es von allergrösster Wichtigkeit, daß die Muslime in einem Geist der Einigkeit handeln. Allah, der Herr der Welten hat im Quran gefordert, daß die Muslime in ihrem Kampf gegen die Unwahrheit vereint handeln müssen. Ein Vers beschreibt, wie Fäulnis auf der Erde auftauchen wird, falls die Muslime nicht gemeinsam handeln:

A‘udhu bi-llâhi mina sh-shaitâni r-rajîm, bismi llâhi r-rahmâni r-rahîm.

Die Ungläubigen sind (auch) einer des anderen Beschützer. Wenn ihr nicht entsprechend handelt, entstehen Zwietracht und großes Unheil auf Erden. (Sure 8:73 – al-Anfal)

Alle Muslime müssen in dem intellektuellen Kampf gegen den Darwinismus ihre Rolle spielen. Alle muslimischen gesellschaftlichen Organisationen, Vereinigungen und Stiftungen müssen in einem gemeinsamen Bewußtsein handeln, ohne zu berücksichtigen, ob der Kampf gegen den Darwinismus und Materialismus in den Satzungen ihrer jeweiligen Institution festgeschrieben ist oder nicht, und sie müssen ihren Beitrag zu der Kampagne gegen den Darwinismus leisten.

Eine Haltung, die alle anderen Aktivitäten außer denen, die in der jeweils eigenen Institution vorangetrieben werden, ignoriert, weil sie als unwichtig erachtet werden, ist Muslimen nicht angemessen. Die Vermeidung des intellektuellen Kampfes gegen den Darwinismus, das Vorbringen diverser Ausreden, das Versagen, in einem Geist der Einheit und der Zusammengehörigkeit zu handeln, kann ein Verhalten sein, für das man in dieser Welt und im Jenseits zur Verantwortung gezogen werden kann. Es ist überaus wichtig, daß aufrichtige Muslime diesen Fehler nicht begehen.

Der mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geführte Kampf der Muslime gegen den Atheismus, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen, wird nach dem Willen Gottes für die gesamte Welt das bestmögliche Ergebnis erzielen.


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