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Autor Thema: Islam und Christentum - zwei Geschwisterreligionen  (Gelesen 3304 mal)
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SAdmin
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« am: August 20, 2006, 02:01:44 »

Islam und Christentum - zwei Geschwisterreligionen

Der christlich-islamische Dialog hat in der letzten Jahren ohne Zweifel große Fortschritte gemacht. Man hat sich längst daran gewöhnt, von den drei Abrahamsreligionen zu sprechen. Darin liegt die Vorstellung einer geschwisterlichen Verwandtschaft eingeschlossen. Als ein besonders sichtbarer Ausdruck dieser Zusammengehörigkeit finden da und dort bereits gelegentliche ökumenische Gottesdienste statt. Die drei abrahamitischen Religionen stellen sich dann als drei Konfessionen der Einen Religion Gottes dar.

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Prof. Dr. Paul Schwarzenau
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»Gibt es eine Möglichkeit, den Tod zu töten, so dass nun der Verfall der Welt entfällt, menschliche Schwäche und Armseligkeit aufgehoben und die Pforte des Grabes verschlossen werden, dann sage es mir; ich höre. Wenn nicht, dann schweig!… "
Bediüzzaman Said Nursi
al muallim
Gast
« Antworten #1 am: Oktober 26, 2006, 23:22:04 »

Im Kuran sind folgende ayats die uns weiter helfen:

Ali imran 64: Sprich: «O Volk der Schrift (Bibel), kommt herbei zu einem Wort, das gleich ist zwischen uns und euch: daß wir keinen anbeten denn Allah und daß wir Ihm keinen Nebenbuhler zur Seite stellen und daß nicht die einen unter uns die anderen zu Herren nehmen statt Allah.» Doch wenn sie sich abkehren, dann sprecht: «Bezeugt, daß wir uns (Gott) ergeben haben.»

Ankebut 46 Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift, es sei denn in der besten Art; doch (streitet überhaupt nicht) mit denen von ihnen, die ungerecht sind. Und sprecht: «Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt ward und was zu euch herabgesandt ward; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben.»

Maide 81Du wirst sicherlich finden, daß unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind. Und du wirst zweifellos finden, daß die, welche sagen: «Wir sind Christen», den Gläubigen am freundlichsten gegenüberstehen. Dies, weil unter ihnen Gottesgelehrte und Mönche sind und weil sie nicht hoffärtig sind.

Diese ayats geben die beste antwort auf diese frage.Hamdullah
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nurcu4ever
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« Antworten #2 am: Oktober 26, 2006, 23:33:09 »

Im Christentum gibt es die Erbsünde. Was sagt ihr dazu?

nurcu4ever..
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zeynooo
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« Antworten #3 am: Oktober 27, 2006, 22:01:30 »

es gibt viele ansichten der erbsünden, aber sonst: schwachsinn! sowas geht bei uns nicht.
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فَبِأَيِّ آلَاء رَبِّكُمَا تُكَذِّبَانِ
Der Reisende
Gast
« Antworten #4 am: April 16, 2010, 21:30:01 »

Assalamu Aleikum;

Der Bibel bzw. dem Quran nach wurde der Mensch aufgrund seines Nichtbefolgen eines Befehles von Allah aus dem Garten Eden vertrieben. Daraufhin begann das Leiden und die Vergänglichkeit des Menschen. Wir, Bani Adam, sind quasi das Resultat dessen. Doch das Konzept der Erbsünde, dass das Blut des Lammes (Christi) notwendig ist, um die Schuld Adams, die der christlichen Lehre nach, auf die Menschheit übertragen wurde, zu tilgen, ist falsch. Nach islamischer Sicht trägt jede Seele nur das, was sie selbst zu verantworten hat. Jeder Mensch wird die Früchte seiner Taten ernten.

Wa Salam.
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