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Autor Thema: Zwei Embryos- ein Vergleich  (Gelesen 5261 mal)
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Sema
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« am: Februar 28, 2007, 13:35:32 »

Im Bauch einer Schwangeren waren einmal zwei Embryos. Der eine hieß Skeptiker und der andere Gläubige. Eines Tages ergab sich folgendes Gespräch:

Der kleine Skeptiker fragte: "Glaubst du wirklich an ein Leben nach der Geburt?" Darauf der kleine Gläubige: "Ja klar glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Hier im Bauch ist doch nur die Vorbereitung auf das eigentliche Leben, das uns nach der Geburt erwartet."

Der kleine Skeptiker war damit nicht einverstanden: "Blödsinn, das gibt es doch gar nicht! Ein Leben nach der Geburt, lächerlich, wie soll das denn bitte aussehen?"

Darauf der Gläubige: "Es wird alles heller sein. Du wirst mit deinen Augen wunderbare Dinge sehen können, die du dir jetzt nicht einmal vorstellen kannst, und wir werden mit unseren Beinen in einer, uns noch unbekannten Welt, herumlaufen und mit dem Mund essen."

Da unterbrach ihn der kleine Skeptiker: "Mit dem Mund essen? Geht's noch? Schau her! Was meinst du, wozu du diese Nabelschnur hast? Und die ist viel zu kurz, wo willst du denn damit hinlaufen? Willst du etwa mit den Beinen laufen?"

"Nach der Geburt wird eben alles anders zugehen." meinte der kleine Gläubige. Doch der kleine Skeptiker erwiderte: " Es ist doch so, das noch keiner von "nach der Geburt" zurückkam. Mit der Geburt ist alles zu Ende. Ende - aus. Es gibt kein Leben nach der Geburt! Der Sinn des Lebens besteht darin, sich hier so lange und so gut wie möglich zu behaupten."

Da sagte der kleine Gläubige: "Nach der Geburt werden wir unsere Mutter sehen! Darauf meinte der kleine Skeptiker: " Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte  deine Mutter?" Der kleine Gläubige lachte fröhlich während er sagte: " Erstens ist sie auch deine Mutter, ob du das glaubst oder nicht und sie ist überall. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein."

Darauf entgegnete der kleine Skeptiker: "Ach hör doch auf! Von der Mutter habe ich noch nie etwas gehört. Warum lässt sie uns dann hier allein? Wo ist sie denn? Ich glaube nur, was ich sehe!"

Da sprach der kleine Gläubige: " Deine Augen funktionieren noch gar nicht. Sehen wirst du sie dann - glauben musst du heute. Wenn du genau hinhörst, dann kannst du sie manchmal singen oder sprechen hören. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt. Ich spüre die Liebe unserer Mutter heute schon und das macht mich gewiss, dass das Leben nach der Geburt noch viel intensiver sein wird.

Nach einiger Zeit fing es plötzlich an zu beben und zu rütteln.Beide wurden hin und gewogen und sie erschraken. Der Gläubige empfand Verwunderung und dem Skeptiker wurde es  Angst und Bange. Sie wurden durch einen finsteren Tunnel, der endlos zu sein schien, befördert.
Auf einmal wurde es abrupt ganz hell.
Und beide fingen vor Glück und Erleichterung zu weinen an

 Smiley Smiley nur ein Vergleich...

 
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mimuse
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« Antworten #1 am: Februar 28, 2007, 18:31:16 »

So wie der Hunger des Magens -ein Gebet- Beweis ist für die Existenz der Nahrung ist, so ist auch der Wunsch nach ewigem Leben der sichere  Beweis für das Vorhandensein des Paradieses und eine Auferstehung.
Die Anlagen eines Kindes im Bauche der Mutter  -wie die der Embryos im Beispiel- sind auf eine Verwendung in dieser unseren Welt ausgerichtet. Beine zum Laufen , Lunge zum Atmen , Augen zum Sehen etc. , all dies sind Anlagen, die dort  in dreifacher Dunkelheit des Bauches nicht gebraucht werden , deuten also auf ein Leben ausserhalb hin.
Genauso sind die Anlagen und das Wesen des Menschen und die der Tiere und Pflanzen auf die Ewigkeit hin ausgerichtet. Sie sind eine deutliche Erscheinung der Auferstehung und beweisen diese.
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SAdmin
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« Antworten #2 am: Februar 28, 2007, 20:36:27 »

Ein perfekter Vergleich  Smiley

VesSelam
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»Gibt es eine Möglichkeit, den Tod zu töten, so dass nun der Verfall der Welt entfällt, menschliche Schwäche und Armseligkeit aufgehoben und die Pforte des Grabes verschlossen werden, dann sage es mir; ich höre. Wenn nicht, dann schweig!… "
Bediüzzaman Said Nursi
Adnan
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« Antworten #3 am: Februar 28, 2007, 23:36:59 »

Selam aus Wien:
ein netter Vergleich, der in der Grundidee aus der Risale-i Nur hervorgeht. Zwinkernd
Danke für den Beitrag, Allah möge dafür belohnen.
Natürlich ist uns allen klar, dass man bei so einem Vergleich nicht jeden Punkt eins zu eins anwenden kann.... oder darf...
wir bleiben also nicht hängen.... wenn ein Vergleich in Einzelheiten hinkt...

Ein wichtiger Punkt, der nicht falsch angewendet werden darf: Wir leben durch Allah.... aber nicht in Allah. Allah WIRKT mit Seiner Macht, Seinem Wissen und Seiner göttlichen Entscheidung IN ALLEM UND ÜBERALL.... aber Allah IST NICHT ÜBERALL.

dazu könnte man soviele Stellen in der Risale-i Nur anführen.... hmm... ich begnüge mich mit dem 30. Blitz Lemalar

selam an alle
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semanur
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« Antworten #4 am: März 01, 2007, 11:08:48 »

selam alaikum,

lieber bruder adnan,was meinst du damit "ALLAH ist nicht überall"?
ER ist doch allgegenwärtig.ER ist uns doch sogar näher als unsere halsschlagader.
bevor missverständnisse entstehen,erklär es mir bitte.

danke

ma salame,semanur
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Seyfullah
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« Antworten #5 am: März 01, 2007, 19:23:53 »

EsSelam,

Ich glaube ich weiß was er damit meint. Er meint Allah ist nicht "das Überall in dem wir Leben".  Zwinkernd
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Lob und Preis sei Allah, der einzig aus Sich selbst besteht, wohingegen alle anderen Dinge ihr Sein aus Ihm erhalten.Sie bedürfen Seiner für ihr Entstehen und ihren Bestand. Er hingegen hat nach nichts Bedürfnis.
Adnan
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« Antworten #6 am: März 02, 2007, 00:35:25 »

selam aus wien!
Ehrbare Schwester Semanur, ja, Du hast Recht..... unser Schöpfer ist uns näher als unsere Schlagader..
Wenn wir sagten, Allah ist überall.... und meinten dabei, Allahs Wesen sei überall... das hieße, dass Allah alles im Kosmos ausfülle...
Der Kosmos ist aber Geschöpf Allah´s. Dimensionen wie Zeit und Raum sind auch relativ und Geschöpfe Allah`s.
Der Schöpfer hat aber keine Ähnlichkeit zum Erschaffenen. Der Schöpfer ist auch nicht in Seiner Schöpfung. "Der Künstler ist nicht in seinem Kunstwerk" heißt es an einer Stelle in der Risale-i Nur. Wenn wir fragen "Wo ist Allah?", dann ist schon die Frage irgendwo falsch,.... weil wir in unserem begrenzten menschlichen Denken von Gesetzmäßigkeiten innerhalb der Schöpfung ausgehen. Wenn wir sagten: "wenn aber Allah nicht innerhalb des Kosmos ist, so ist ER also außerhalb des Kosmos....." ... -) tja da hätten wir das Problem, dass wir vom Kosmos und Raum und Zeit und all diesen Dimensionen innerhalb des Kosmos ausgehen und meinen es sei außerhalb des Kosmos genauso wie innerhalb des Kosmos -)!
Fakt ist: Allah ist erhaben von Raum und Zeit. Allah´s Wesen nimmt auch kein Volumen ein.
Die Risale-i Nur sagt: "Allah ist weder innerhalb des Kosmos, noch außerhalb". dies passt auch perfekt zu der obigen Schilderung!
Schwester Semanur, solche Fragen werden mit Hilfe Allahs gelöst, wenn wir Allah´s göttliche Eigenschaften, SEINE schönen Namen und ihre Ausprägungen, Widerspiegelungen in der Schöpfung, in der Natur in und um uns herum kennenlernen, erkennen, erfahren. Dabei hilft uns Allah (z.B. und v.a.) durch die Risale-i Nur relativ klar und einfach, elhamdulillah.
Nochmals: Allah wirkt in allem, aber IST NICHT in allem.
LESETIPPS: Risale-i Nur 16. Wort, 20.Brief u.v.m.
P.S. sorry für meine komplizierten Sätze,.. bin müde -)... das Thema ist tiefgründig.

Tausende selam an alle Wissbegierigen
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semanur
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« Antworten #7 am: März 02, 2007, 11:35:24 »

salam alaikum bruder adnan,

danke für deine ausführliche erläuterung.jetzt weiß ich,was du meinst.
"denn wer nicht fragt,bleibt dumm." Grinsend

möge ALLAH es dir vergelten und dein ewiger wegbereiter sein.

viele grüsse
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semanur
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« Antworten #8 am: März 05, 2007, 13:37:16 »

selam liebe geschwister,

ich habe noch etwas schönes gefunden,was es mir noch etwas verständlicher gemacht hat,

"himmel und erde umfassen MICH nicht,das herz aber MEINES dieners umfaßt MICH."

ich wünsche euch allen ALLAHs frieden.
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apfel_fe
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fe rulez


« Antworten #9 am: Dezember 04, 2007, 09:36:34 »

Diese metaforische Geschichte ist nett. Mann sollte aber aufpassen, dass man in die Bilder, welche in dieser Geschichte vorkommen, nicht andere Bilder hineinintepretiert.
Ein Bruder hat es oben gemacht:

Ein wichtiger Punkt, der nicht falsch angewendet werden darf: Wir leben durch Allah.... aber nicht in Allah. Allah WIRKT mit Seiner Macht, Seinem Wissen und Seiner göttlichen Entscheidung IN ALLEM UND ÜBERALL.... aber Allah IST NICHT ÜBERALL.



Unsere Schwester hat in dieser kurzen Geschichte nur den Beweis für einen Erschaffer dargelegt....

ach ist doch egal;)

Ich wünsche euch einen schönen Winter...hier in Tirol/Österreich schneit es gerade....einfach herrlich
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bir dua yeter...
abt
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« Antworten #10 am: Oktober 07, 2009, 15:28:19 »

 slm Einfach super ALLAH razi olsun..
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Adem1
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« Antworten #11 am: Oktober 07, 2009, 22:49:56 »

selamunaleykum,

zitat, adnan:

"Wenn wir fragen "Wo ist Allah?", dann ist schon die Frage irgendwo falsch,...."

warum gleich falsch sagen,was ist dein beweis bitte!

selamunaleykum
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