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Autor Thema: Klarstellung  (Gelesen 4528 mal)
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« am: August 20, 2006, 02:29:15 »

Risale-i Nur will Wahrheiten des islamischen Glaubens erklären und beweisen. Dies geschieht anhand der menschlichen Logik. Damit soll der Glauben und die Ethik der islamischen Tradition aufrecht erhalten und somit den Menschen geistig geholfen werden.
Die Risale-i Nur ist weder Politik noch eine Sekte! Sie ist keine "Tariqat" sondern eine "Tahkiqat"

Das wird u.a. im 21. Blitz, 4. Regel geklärt:
[...] Bekanntlich ist ja die Grundlage unseres Weges die Brüderlichkeit. Es geht hier nicht um ein Verhältnis wie zwischen Vater und Sohn, zwischen Scheich und Muried (Lehrer und Schüler, Meister und Lehrling). Es geht um das Verhältnis wahrer Brüderlichkeit. (In einer solchen Bruderschaft) kann höchstens noch eine Meisterschaft vermitteln. Damit unser Lebensweg Freundschaft (Khalil) sei, muss auch unsere Lebensart freundschaftlich sein. Was aber diese Freundschaft (khillet) betrifft, so verlangt sie von uns, ein enger Freund (dost), ein hingebungsvoller Kamerad (arkadash), ein herzlich willkommener Weggefährte (yoldash) und ein edelgesinnter Bruder (kardesh) zu sein. [...]

Abgesehen davon haben die Tariqat viel für den Islam geleistet und große Imame hervorgebracht. Imam Ali ist solch ein Oberhaupt, auf den die meisten Tariqat beruhen.
Behauptungen wie "Anbetung" anderer Dinge außer Gott sind völlig haltlos und zeugen von Desinformation bzw. -interesse.

Daher ist unsere Empfehlung:
Erst diese Werke lesen, um dann anschließend darüber eine Meinung zu bilden; alles andere heißt "Vorurteil".

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»Gibt es eine Möglichkeit, den Tod zu töten, so dass nun der Verfall der Welt entfällt, menschliche Schwäche und Armseligkeit aufgehoben und die Pforte des Grabes verschlossen werden, dann sage es mir; ich höre. Wenn nicht, dann schweig!… "
Bediüzzaman Said Nursi
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« Antworten #1 am: August 21, 2006, 17:59:39 »

Ich meine, dass in der Risale-i Nur vorallem die Schüler angesprochen, die sie für sich lesen. Zitat aus der Birefsammlung aus Emirdagh:

"Erstens: Man baut über einer Ewigen Wahrheit (Bâki bir hakikat) keine vergänglichen Repräsentanten (şahsiyet). Täte man dies, würde man der Wahrheit (hakikat) damit Gewalt antun. Eine Aufgabe (vasifah), die in jeder Hinsicht vollkommen (kemâl) und ewig ist, kann nicht an Repräsentanten (şahsiyet) gebunden sein, die dem Zerfall und der Kritik (çürümeye ve çürütülmeye) ausgesetzt sind. Denn eine solche Bindung schadet dem Wert einer solche Aufgabe (vasifah). 

Zweitens: Das Aufscheinen der Risale-i Nur bringt nicht nur ein innerliches Erfülltsein (feyiz) mit sich, das einzig durch das Verständnis (fikr) ihres Interpreten oder als ein Ausdruck eines innerlichen Bedürfnisses (ihtiyac-i mânevi) aus dem Qur’an erwächst und sich allein nach der Begabung dieses Interpreten richtet, sondern entspricht vielmehr dem Wunsch nach Erfüllung (feyis) in den Herzen (ruh) aller reinen, standhaften und getreuen Personen, welche die Gesprächspartner dieses Interpreten und seine Gefährten im Unterricht (ders) des Qur’ans sind. So wie sie weit mehr als die Begabung ihres Interpreten auf vielfache Weise zu dem Aufscheinen dieser Lichter (Nur) beitragen, indem sie diese annehmen, bestätigen und in die Praxis umsetzen, formen sie auch Wesen und Wirklichkeit der geistigen Manifestation (şahs-i mânevisinin hakikati) der  Risale-i Nur und ihrer Schüler. Doch auch ein Interpret leistet dazu seinen Beitrag. Insoweit er diesen nicht durch seine Unaufrichtigkeit schmälert oder wertlos macht, kann er sich mit ihm zuvortun und durch ihn zu Ehre und Ansehen gelangen.

Drittens: Diese Zeit ist eine Zeit der Gemeinschaft (cemaat). Die Genialität einer einzelnen Persönlichkeit, wie wundervoll auch immer sie sein mag, so kann sie doch durch die Genialität der geistigen Körperschaft (şahs-i mânevi), die aus einer Gemeinschaft entsteht, überwunden werden. Wie dieser gesegnete Bruder geschrieben hat, darf man deshalb einen Dienst am Glauben (vazife-i îmani), der in gewisser Hinsicht die ganze islamische Welt (alem) zu erleuchten vermag und ein Licht heiliger (qudsi) Genialität ist, nicht einer hilflosen, schwachen, unterdrückten Person aufbürden, die noch dazu zahllose Feinde und hartnäckige Gegener hat, die ihn durch Verrat und durch Beleidigungen in Misskredit zu bringen versuchen. Wollte man ihn ihr aber dennoch aufbürden und geriete diese (ohnehin schon) mit Fehlern behaftete Person nun durch den Verrat und unter den Schlägen ihrer Feinde ins Wanken, so würde sie unter dieser Bürde zusammenbrechen und ihre Last unter ihr auseinander fallen."

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Abid
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« Antworten #2 am: August 22, 2006, 09:04:52 »

Zitat
Abgesehen davon haben die Tariqat viel für den Islam geleistet und große Imame hervorgebracht. Imam Ali ist solch ein Oberhaupt, auf den die meisten Tariqat beruhen.
Behauptungen wie "Anbetung" anderer Dinge außer Gott sind völlig haltlos und zeugen von Desinformation bzw. -interesse.

As Salamu alaikum wr wb ,
Kurzinfo :
ich bin Anhänger der Ahlus Sunnah wa Jamaat sowie der Qadiriyya Tariqat , ich lese ab & zu in der Risale-i-Nur ,
aber nicht nur , beschäftige mich intensiv mit Din & Fiqh Grundlagen sowie Übersetzungen , usw.

Bitte meine Kritik nicht falsch verstehen , meine Kritik richtet sich nur daher auf diese Aussagen !



genau deswegen habe ich zum Teil ein schwerwiegendes Problem , denn in der Abhandlung über die Wahrhaftigkeit sagt Beduizzaman Said Nursi (ra) : " Das Tasawwuf ist nicht der Weg der Wahrheit " , weiterhin in der Abhandlung " Der Hohe Weg der Sunnah "sagt er :
Zitat
Die Tatsache, dass Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, den ersten drei Kalifen folgte, die er wiederholtermaßen anerkannt hat, dass er unter ihnen als Scheychu-l´Islam (Oberster Richter) gedient hat, widerlegt diese Behauptung der Schiiten. Des Weiteren widerlegen die Ereignisse während des Siegeszuges des Islam und sein Kampf gegen die Feinde während des Kalifats dieser (ersten) drei und die Geschehnisse während der Zeit von Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, wiederum vom Standpunkt des Islam aus betrachtet, die Behauptungen der Schiiten. Das aber heißt, dass die Behauptung der Ehli Sunna ve-l´Cemaat zu recht besteht.
Nun gut, es mag ja die zweite Gruppe durch ihre Vermengung von Hass und Politik ein Unrecht begangen haben, aber bei der ersten Gruppe gab es diesen Hass und die Politik nicht. Doch die Schia der Gottesfreunde schloss sich der Schia des Kalifats an. Denn einige der Gottesfreunde unter den Ordensleuten hielten Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, für besser. Und so unterstützten sie die Forderungen der Gruppe des Kalifats hinsichtlich deren Politik.

Es ist eine grobe Verallgemeinerung , die ich daraus lese .Aber Allahu alem , wenn damit gemeint ist , dass die Schia der Turuq gemeint sind wie von Ahmed Yesewi (ra) & die Kubrawiyya sowie die Nimatullahi , so könnte man es annehmen .

Zitat
Eine Aufgabe (vasifah), die in jeder Hinsicht vollkommen (kemâl) und ewig ist, kann nicht an Repräsentanten (şahsiyet) gebunden sein, die dem Zerfall und der Kritik (çürümeye ve çürütülmeye) ausgesetzt sind. Denn eine solche Bindung schadet dem Wert einer solche Aufgabe (vasifah). 

Auch mit dieser Aussage hätte ich ein Problem , wenn sie sich gegen die Shujukh al Turuq gewendet & gemeint ist , denn das wiederum würde auch dem Prinzip der Stellvertreterschaft des Propheten saws widersprechen .
Allahu alem !

Denn wenn man sich die Qadiriyya Tariqat & ihre Geschichte ( selbstverständlich meine ich auch die anderen Shujukh & turuq ) in Algerien & in Asien sowie in Europa ( Spanien ) betrachtet , so findet man sehr viele Madrassen &  den Dergahs sowie , Schmuckstickereien , solides Handwerk , Schneidereien , Parfümerien (Esans ) & Herstellung von hangemachten Misbahs ( Tesbhis ) sowie die Bewahrung des islamischen Wissens in riesigen Bibliotheken & Buchdruckereien
( wie die Deobandiyya in Pakistan ). Habe ich da Bediuzzaman Said Nursi (ra) da falsch verstanden , wenn er sagt , die Zeit der Turuq ist abgelaufen ?

Inscha Allah lese ich etwas Falsches raus , was für eine Meinung habt ihr dazu ?

ws
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-"Die Wahrhaftigkeit des Din( Islam ) ist es, das Anvertraute Gut (Amana ) zurückzugeben und sein Wort zu halten." - Hz.Ali Ibn Talib al Hashimi ra
Korkmaz
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« Antworten #3 am: August 24, 2006, 00:30:34 »

Herr Abid,
Mit dieser Aussage möchte Bediüzzaman Said Nursi Hazretleri die übertriebene gute Meinung, die sein Schüler von ihm hat, korrigieren. Er will für seinen Dienst am Qur'an die geistige Körperschaft der Gemeinschaft als Repräsendant anführen, nicht seine eigene Person. Ansonsten ist Bediüzzaman Said Nursi allen islamischen Gelehrten und Geistlichen gegenüber respektvoll.
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Abid
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« Antworten #4 am: August 24, 2006, 11:33:28 »

As Salamu alaikum wr wb , lieber  Korkmaz Abi  ,

jazka Allahu khairan , dass weiss ich dass der ehrwürdige Beduizzaman Said Nursi (ra) sehr respektvoll gegenüber den Gelehrten war , aber die Frage , die sich stellt ist :
Zitat
" Das Tasawwuf ist nicht der Weg der Wahrheit "
, was meint er damit ?

ws
" Die Welt ist es nicht wert , sich über sie streiten "( Weisheitsspruch )
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« Antworten #5 am: August 27, 2006, 11:17:53 »

EsSelamu Aleykum lieber Bruder Abid,

" Das Tasawwuf ist nicht der Weg der Wahrheit ", was meint er damit?

Eine sehr interessante Frage. Auf keinem Fall will dieser ehrenwerte Gelehrte, möge Allah mit Ihm zufrieden sein, damit ausdrücken, dass die Tasawwuf nicht auf dem richtigen Weg ist, sondern vielmehr will er r.h. auf folgendes aufmerksam machen:

Dieser oben zitierte Satz "Das Tasawwuf ist nicht der Weg der Wahrheit" kommt sinngemäss in der Abhandlung über die Wahrhaftigkeit (ihlas) vor:

"Oh meine Freunde im Dienst am Qur’an! Einer der wirksamsten Gründe, Wahrhaftigkeit zu erwerben und zu bewahren, ist: »Mit dem Tod verbunden« zu sein. In der Tat ist das, was die Wahrhaftigkeit beeinträchtigt und zur Scheinheiligkeit und einem weltlichen Leben führt »die Länge der Wünsche«. Was vor der Scheinheiligkeit Abscheu hervorruft und die Wahrhaftigkeit erlangen lässt, ist, »mit dem Tod verbunden« zu sein. Das heißt: Man soll seinen Tod erwägen und bedenken, dass die Welt vergänglich ist, um sich vor den Einflüsterungen der Begierde zu retten.
In der Tat haben Ordensleute (Sufis) und die Kenner der Wahrheit aus den folgenden Versen des weisen Qur’an ihre Lehren empfangen:

"Jede Seele wird den Tod schmecken.« (Sure 3, 185) »Mit Sicherheit wirst du (Oh mein Gesandter) sterben, und mit Sicherheit werden sie (die Ungläubigen) auch sterben.« (Sure 39, 30)

und für die Erwählung ihres Weges die »Verbundenheit mit dem Tod« zur Grundlage genommen. Sie haben die Vorstellung, ewig (auf Erden) zu leben, welche den »Längengrad der Wünsche« (= Begierden) bildet, durch jene Verbundenheit ausgelöscht.
Als eine Art von Arbeitshypothese oder Bild (vor dem geistigen Auge) stellen sie es sich vor und malen sie es sich aus, schon gestorben zu sein... gewaschen zu werden; nehmen an, ins Grab gelegt zu werden. Indem sie diese Überlegungen immer weiter fortsetzen, wird die triebverhaftete Seele von diesen Erwägungen und Vorstellungen betrübt und entsagt bis zu einem gewissen Grade ihren ausschweifenden Wünschen. Diese Verbundenheit hat sehr viele Vorteile. Da eine Überlieferung unseres Propheten Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, lautet

»Ihr sollt euch den Tod, der die Genüsse bitter werden lässt und sie zunichte macht, oft ins Gedächtnis rufen.«

erteilt sie uns diese Verbundenheit als Lektion.
Da wir aber nicht die Berufung der Ordensleute haben, es uns vielmehr um Tatsachen geht, ist es nicht notwendig, dass wir uns nach Art der Ordensleute Bilder und Vorstellungen ausmalen. Außerdem stimmt das nicht mit dem wahren Weg überein. Wenn man versucht, sich die Folgen auszumalen, so sollte man nicht die Zukunft in die Gegenwart herüberholen, vielmehr von den Tatsachen ausgehend von der Gegenwart in die Zukunft hinüberdenken, sie in den Blick bekommen. (21. Blitz, Erster Grund)"

In diesem Abschnitt im 21. Blitz wird die Wichtigkeit des Nachdenkens über den Tod geschrieben, und aufmerksam gemacht, wie die Sufis über den Tod nachdenken. Es wird erklärt, dass ein Sufi in seiner jetztigen Situation sich schon als Tod vorstellt, und schon gewaschen wird und begraben wird etc... Beduizzaman macht auf diesem Punkt aufmerksam. Er r.h. sagt: dies entspricht nicht dem Weg der Wahrheit, weil dieser Mensch noch gar nicht Tod ist, sondern noch lebt, und dies sich nur in seinem geistigen Auge vorstellt. Sagt aber auch, dass auf diese Art über den Tod nachzudenken viele Vorteile hat.
 Weiter erklärt er r.h., wie ein Risalei Nur Schüler über den Tod nachdenken soll, und sagt das dies eher der Wahrheit (der Situation) und Realität entspricht....

Ich möchte dies kurz mit einem kleinen Gleichnis erklären:

2 mal 2 ergibt 4. Dies entspricht der Wahrheit. Wenn man sich aber die Zahl 2 als 4 vorstellt, obwohl die Zahl 2 gar nicht die Zahl 4 ist, so entspricht dies nicht der Wahrheit, sondern viel mehr ist dies eine Vorstellung der Gedanken.
Genau so ist es mit dem Gedenken an den Tod. Zwar kann ein Sufi sich vorstellen schon Tod zu sein und gewaschen zu werden, aber dies entspricht nicht der Wahrheit, wie es wirklich ist.  Dies will Said Nursi damit ausdrücken...

Ein Gelehrter, der Imami Ali, Imami Rabbani und Imami Geylani als seine Meister sieht, würde niemals den Weg der Sufis als unwahr sehen. Gott bewahre. Um aber den Weg der Risalei Nur - Schüler besser zu verstehen, muss man wirklich die Risalei Nur lesen, und auch die Briefe von Said Nursi lesen, wie und warum er diesen Weg geganen ist.

Vesselam

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« Antworten #6 am: September 17, 2006, 11:21:53 »

As Salamu alaikum wr wb ,

Zitat
Die Tatsache, dass Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, den ersten drei Kalifen folgte, die er wiederholtermaßen anerkannt hat, dass er unter ihnen als Scheychu-l´Islam (Oberster Richter) gedient hat, widerlegt diese Behauptung der Schiiten. Des Weiteren widerlegen die Ereignisse während des Siegeszuges des Islam und sein Kampf gegen die Feinde während des Kalifats dieser (ersten) drei und die Geschehnisse während der Zeit von Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, wiederum vom Standpunkt des Islam aus betrachtet, die Behauptungen der Schiiten. Das aber heißt, dass die Behauptung der Ehli Sunna ve-l´Cemaat zu recht besteht.
Nun gut, es mag ja die zweite Gruppe durch ihre Vermengung von Hass und Politik ein Unrecht begangen haben, aber bei der ersten Gruppe gab es diesen Hass und die Politik nicht. Doch die Schia der Gottesfreunde schloss sich der Schia des Kalifats an. Denn einige der Gottesfreunde unter den Ordensleuten hielten Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, für besser. Und so unterstützten sie die Forderungen der Gruppe des Kalifats hinsichtlich deren Politik.

Dazu noch einige Weisheisprüche von ihm :

Weisheitssprüche aus "Hilyat al Awiliyyah " von Imam Al Isfahani (ra):

-Das Recht der Meinungsfreihet besteht einzig & allein darin die Wahrheit zu sagen( nicht das was man dafür hält ),

-Weisheit ist der beste Freund ,

-was man selbst nicht mag , mag man auch nicht an anderen ,

-Eine Zunge trifft tiefer als ein Speer ,

-Habe vor niemanden (ausser vor Allah )Angst , ausser vor Deinen Sünden ,

-Der Lernende lebt , während sein Nafs stirbt ,

-Jmd, der dich übermäßig preist , ist derjenige der dich ermordet ,

-Wer gegen die Wahrheit kämpft , dem wird die absolute Wahrheit eine unerbittliche Niederlage zufügen ,

-zu vergeben ist die Krone innerer Grösse ,
 
-Die Visionen des Verstandes ( wortwörtlich steht dort :Augen , wurde aber von einigen Gelehrten als Verstand im Zusaamenhang gedeutet ) sind begrenzt , aber die Visionen des Herzens ( Al Kashf al Qalb ) durchbrechen die Barrieren von Raum , Ort & Zeit 

-zu sündigen ist einen Krankheit , die Reue das Heilmittel , aber Abstand zu halten vom Weg zur Sünde ist die sicherste Medizin ,

Zitat
Daher ist unsere Empfehlung:
Erst diese Werke lesen, um dann anschließend darüber eine Meinung zu bilden; alles andere heißt "Vorurteil".
Deswegen habe ich Fragen ..



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« Antworten #7 am: Oktober 31, 2006, 21:07:53 »

As Salamu alaikum wr wb ,

sorry , wenn ich hier nochmals mit meiner Aussage einsetze , aber
meine Kritik bezieht sich  mehrheitlich auf seine Aussagen gegen das Tasawwuf & auch darauf das seine Salafi Kritik auf arabisch wurde nicht veröffentlicht .

ws
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