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Autor Thema: Gedanken zum Islam in Deutschland  (Gelesen 2525 mal)
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Abid
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« am: August 16, 2007, 16:04:00 »

As Salamu alaikum wr wb ,

Diese Abhandlung möchte ich nur als Denkanstoß gewertet wissen ( weit abseits von den bisherigen Beiträgen bemühe ich mich um etwas mehr Konstruktivität ) ,welcher sich erstmalig nur an die Muslime wendet &
hier werde ich einige Grundideen & Kritik äussern , die aus subjektiver Sichtweise äussere & die ist zu nicht zu verallgemeinern .Wer hier mitdiskutieren möchte , bitte ich um Zitate & konstruktive Beiträge sowie ernsthaften Dialog .

Vorwort : Ein intellektueller Austausch über die Vorurteile gegenüber dem Islam

In Montgomery Watts Buch " der Einfluss des Islams auf das europäisches Mittelalter "schreibt er auf der Seite 14, 1. Absatz , 3-8 Zeile folgendes :

"Wir unterschätzen oder ignorieren ( sogar ) den Umfang & die bedeutung des isl. Einflusses auf unseres kulturelles Erbe ( Europas ). Im Interesse unserer Beziehungen zu den Arabern & den Muslimen müssen wir anerkennen , wie viel wir als (Europäer) dem Islam verdanken . Unsere Dankesschuld überspielen oder bestreiten zu wollen , wäre ein Zeichen unangebrachtem Hochmuts "

Seit 1650 hat der Islam in Deutschland Fuss gefasst , denn der erste konvertierte deutsche Muslim namens Adam K. Neusser sowie viele westliche Denker , Poeten & Wissenschaftler haben sich vom Islam beeinflussen lassen . Hier ein berühmter Ausspruch von

Otto Fürst von Bismarck-Schönhausen:

Ich behaupte folgendes: Mohammed ist von einer besonderen Bedeutung.Es ist fern von der Wahrscheinlichkeit,dass der Schöpfer eine solche Existenz zum zweiten Mal in den möglichen Bereich bringt.
Ich bedauere mich darum, Oh Mohammed, dass ich nicht mit Dir in gleicher Zeit leben konnte! Dieses Buch, dessen Lehrer und Verkünder Du bist, ist nicht Deins. Es ist von Gott. Es abzustreiten, dass dieses Buch von Gott ist, ist so lächerlich, wie wenn man zu behaupten versuchen würde, dass die positiven Wissenschaften absurd seien.Darum hat die Menschheit ein besonders mächtiges Genie wie Dich, einmal erlebt und wird es nie wieder erleben können. Ich beuge mich, bar Deiner würdevollen Gegenwart in vollkommener Ehrfurcht.

Es geht mir nicht darum zu erläutern noch mich zu rechtfertigen für irgendwelchen politisch extremen Kalifats-Humbug , menschenverachtenden Mord , Selbstmordattentat oder den Terrorismus noch möchte ich hier irgendjemanden missionieren , sondern mit welchen Mitteln & Gedanken wir als Muslime unseren Beitrag in dieser nichtmuslimischen Gesellschaften können bzw. müssen .

Erinnern wir uns an den Satz von Bediuzzaman Said Nursi ra , der folgende Weisheit zum isl. Prinzip des guten Benehmens erhob :

„Religion darf nicht in ausschließender Form gebraucht werden und das Einbeziehen der Religion darf nicht zu einem Missbrauch führen.“(Bediuzzaman Said Nursi)

Es geht hier auch sehr viel weniger um Dawa ( Davet ) , sondern darum entsprechend des folgenden Hadith :

Ibn `Abbâs (r) berichtete:
>> Der Gesandte Allahs (s) sagte:
“Wer sich nicht der Kleinen erbarmt, den Alten nicht Achtung schenkt, zum Guten nicht auffordert und nicht das Übel verwehrt, gehört nicht zu uns.” <<
(Tirmîdhî, Ahmad Ibn Hanbal)

Es geht im Islam , der Lehre der göttlichen Wahrheitsquelle , welcher wir folgen , so geht es um mehr als nur Bekenntnis zur Einheit Allahs , den Glaubensgrundlagen , Studium der isl. Rechtsquellen , usw. , alle drei genannten Quellen des gesegneten Wassers des Glaubens haben höchste Priorität , welche das Herz des spirituellen Glaubens angeht , auch der Verstand benötigt geistiges wie moralisches Training sowie auch das Ego , denn ohne Absicht keine Handlungsweise & ohne Handlungsweise keine Niederlage oder Erfolg

So gut wie wir auch in dem Streben Wissen zu erlangen , gehört auch die Praxis , ohne Theorie keine Praxis sozusagen .

Erinnern wir uns was Johann Wolfgang von Goethe sagte bezogen auf den Quran :

“Genaue Vorschriften von Dingen, die erlaubt und verboten sind,
Erzählungen jüdischer und christlicher Religion, Erweiterungen aller Art, mehrmalige Wiederholungen bilden den Körper dieses geheiligten Buches, das uns, während seiner Rezitation wegen solcher Wiederholungen zuerst das Gefühl der Langweiligkeit empfinden lässt, dann uns immer von neuem anzieht und
mit Bewunderung erfüllt und uns endlich zur Verehrung zwingt.”
Quelle: Goethe – West-Östlicher Diwan

Man könnte sicherlich ins Extrem verfallen , indem man wie es einige Unbelehrbare , die sich in empfindlicher begrenzten Minderheit befinden & keinen entscheidenen Einfluss besitzen , welche es erfolglos betreiben , nämlich alle weltweiten Konflikte aus dem islamischen Blickwinkel zu betrachten , wobei vergessen wird , dass viele der Konflikte politisch-geographisch begrenzt & nur durch den Mißbrauch des Islams in diesen miteinbezogen wird .

Weder ist der Islam nur spirituell , wissenschaftlich ,politisch , humanitär , moralisch oder religiös , sondern als alles in einem & zeitgleich , sondern gibt uns als Muslime eine religiöse Richtlinie als Handbuch in der Hände .

Um es mal genauer & praktischer zu formulieren :

Sehr bald beginnt der Monat der Barmherzigkeit , der Fastenmonat Ramadan , inscha Allah werden viele von uns Muslime fasten , asber genau dort besteht eine gewaltige Möglichkeit der Herzenswärme , nämlich Nichtmuslime als Nachbarn zum Iftar ( Fastenbrechen ) einzuladen oder ihnen Süssigkeiten oder sonstige Herzlichkeiten um die seele zu "schmieren " .

Denn der Hadith dazu lautet :

`Â’ischa (r) berichtete:
>>Es sagte der Prophet Allâhs (s):
“Gabriel empfahl mir so oft gute Behandlung des Nachbarn, dass ich dachte, er würde ihn vielleicht zum Erben und Nachfolger erklären.”<<
(Bukhârî)

Daraus kann , muss aber nicht ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis entstehen .

Ende des Vorworts

1. Aspekt : Vorbereitungen zum Dienst an der Nachbarschaft

ws
 
Gespeichert

-"Die Wahrhaftigkeit des Din( Islam ) ist es, das Anvertraute Gut (Amana ) zurückzugeben und sein Wort zu halten." - Hz.Ali Ibn Talib al Hashimi ra
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