QUELLE: aus dem Forum von WWW.ISLAMFM.DEEin Bruder hat eine kleine Broschüre über die Fürsprache des Propheten Mohammad (ASM) übersetzt und hat mich gebeten, das hier ins Forum zu stellen. Jeder sollte seine Gedanken dazu schreiben. Es hat noch einige Rechtschreib -und Ausdrucksfehler. Wir bitten euch falls ihr Vorschläge habt, diese Aufzuschreiben oder zu Markieren und uns diese dann zukommen zu lassen.
ISLAMFM-TEAM BITTET ABER AUSDRÜCKLICH NICHT ZU VERGESSEN, DASS VIELE DIESER ERZÄHLUNGEN UND HADITHE METAPHORISCH VERSTANDEN WERDEN KÖNNEN !!!
IN DIESEM SINNE VIEL SPASS BEIM LESEN.
EinleitungDies ist eine Abhandlung über die Barmherzigkeit und Fürsprache des Propheten Mohammeds (S.A.S.) für seine Gemeinde. In einem Jahrhundert der Ströme des Irrglaubens sollte unsere größte Aufgabe sein, ihn kennenzulernen und ihn bekannt zu machen. Wenn wir dieser Aufgabe nicht nachkommen, wird sich der Irrglaube an die Spitze der Zeit setzen und die Menschheit wird es nicht schaffen ihn zu erkennen und wahrzunehmen.
Beim Lesen dieser Abhandlung sollten wir versuchen zu verstehen, in welchem Grade wir würdig sind, so einen Propheten zu haben. Ein Prophet, der, obwohl er selber auf der höchsten Stufe des Paradieses ist, an seine Gemeinde denkt, mit ihren Leiden mitleidet, mit ihren Freuden sich mit freut; so einen Propheten müssen wir den maroden Herzen der Menschen öffnen. Ansonsten werden wir zu einem Zeitpunkt, wo wir auf seine Fürsprache vertrauen sollten, was uns retten würde, sehen, wie er uns seinen Rücken zukehren wird.
Seit Jahrhunderten wurden wir seines lichtausstrahlenden Angesichtes beraubt. In Jahrhunderten, in denen die Dunkelheiten weiteren Dunkelheiten folgten, wurde es unser einziges Ziel, ein Licht von ihm zu finden. Sogar in diesem Jahrhundert und trotzdem wir Muslime sind, geht es uns elendig, so daß es unsere größte Hoffnung und unser Traum wurde, die Wege zu ihm und ihn zu finden. In den Momenten, in denen wir in den Sümpfen der Sünde sind und uns nach seiner Fürsprache sehnen, sollten wir nicht vergessen, daß er der Prophet der Barmherzigkeit ist. Die Tatsache, daß der Islam und die Völker die ihn leben, weit unter dem Niveau sind, das sie eigentlich verdienen, läßt den Propheten in seinem heiligen Grab weinen. Er, den Allah sein Geliebten (Habieb) nennt und für dessen Licht der Kosmos erschaffen wurde, für ihn, Mohammed Mustafa (Frieden und Segen sei über ihm), sollten wir bereit sein, alles was wir haben einzusetzen, um seine wahre Persönlichkeit darzustellen.
Die Fürsprache des Propheten MohammedNach einem heiligen Hadis (dies ist eine Überlieferung des Propheten) überliefert von Hz. Abbas sagt unser Prophet (s.a.s.) folgendes:
Am Tag des Jüngsten Gerichts werde ich der erste sein, über dessen Grab sich die Erde öffnet und der erste am Platz der Auferstehung. Ich sage das aber nicht aus Stolz. Ich bin der Erhabenste aller Adamssöhne. Aber auch das sage ich nicht aus Stolz. Am Tag des Jüngsten Gerichts werde ich der Einzige sein, der Fürsprache einlegen wird. Aber dies sage ich ebenfalls nicht aus Stolz. Am Tag des Jüngsten Gerichts wird die Fahne der Dankbarkeit über meinem Haupte wehen, unter der sich dann alle Propheten sammeln werden. Auch das sage ich nicht aus Stolz. Meine Gemeinde ist die segenreichste aller Gemeinden. Auch dies sage ich nicht aus Stolz. Meine Gemeinde wird die erste Gemeinde sein, vor allen vorausgegangenen Gemeinden, die vor Gericht kommt. Es ist, als könnte ich schon heute den Tag schauen, an dem ich mit den Gemeinden zusammen sehe, wie meine Gemeinde bei der Auferstehung „LA ILAHE ILALLAH MUHAMMEDEN RESULULLAH; dies ist der Tag den uns Allah versprochen hat“, sagt und sich die Erde von ihrem Haupte und Gesicht wischt.
Abdullah ibni Abbas (R.A.) erzählt die Ereignisse, die die Bewohner des Platzes der Auferstehung erleben werden, folgendermaßen:
Ohne Zweifel wird Hz. Mohammed (S.A.S.) der erste Mensch sein, der von seinem Grabe auferstehen wird. Gabriel (A.S.) kommt mit dem Burak (ein lichtvolles Reittier) zum Grab des Propheten Mohammed (S.A.S.).
İsrafil (A.S.) (Dieser Engel wird am Jüngsten Tag die Posaune blasen, welches den Untergang des Kosmos und die Wiederauferstehung einleiten wird) bringt die Fahne der Dankbarkeit und eine Wunderkrone. Azrail (A.S.) (Der Todesengel) bringt zwei Kleiderstücke aus dem Paradies.
Anschließend ruft Gabriel (A.S.) zur Erde hinab: „Oh Erde, wo ist das Grab des Propheten der Endzeit?“ Darauf antwortet die Erde: „Oh Gabriel, mein Herr hat mich zerstört, meine Wände und Zeichen sind fort. Ich weiß nicht mehr, wo das Grab Hz. Mohammeds ist“. Genau in diesem Moment erscheint ein Licht aus dem Grab des Propheten (S.A.S.) in Richtung des Himmels. Daraufhin kommen die vier großen Erzengel an das Grab des Propheten (S.A.S.). İsrafil (A.S.) ruft anschließend: „Oh du reine Seele, kehre zu deinem reinen Körper zurück.“ Nun spaltet sich die Erde über dem Grab des Propheten (S.A.S.). Dann wiederholt İsrafil (A.S.) seinen Ruf noch einmal. Diesmal öffnet sich die Erde. Beim dritten Ruf steht der Prophet (S.A.S.) aus seinem Grabe auf und wischt sich die Erde aus Haar und Bart. Der Gesandte Allahs schaut sich nun rechts und links um. Städte und Dörfer: er sieht nichts mehr von alle dem. Daraufhin weint der große Prophet Allahs und seine Tränen rinnen über seine Wangen herab.
Gabriel (A.S.) ruft: „Oh Mohammed, komm steh auf, heute ist der Tag des Jüngsten Gerichts. Heute ist der Tag der Sehnsucht und der Reue. Heute ist der Tag um vor die Audienz Allahs, den Allgewaltigen (Cebbar) zu treten und Rechenschaft abzulegen.
Der Prophet (S.A.S.) sagt: „Oh mein Freund Gabriel, gib mir die erfreuliche Nachricht (auf die ich warte)“!
Gabriel (A.S.) antwortet: „Du hast einen sehr hohen Stellenwert bei Allah“
Der Prophet (S.A.S.): „Oh mein Freund Gabriel danach frage ich dich nicht“
Gabriel (A.S.): „ Siehst du es denn nicht? Die vier großen Erzengel des Herrn aller Welten warten in Ehrfurcht vor dir und erwarten deine Befehle.
Der Prophet (S.A.S.): „Auch danach frage ich dich nicht“
Gabriel (A.S.: „ Siehst du es denn nicht? Dir wurden Kleider aus dem Paradies gebracht“
Der Prophet (S.A.S.): „Auch danach frage ich dich nicht“
Gabriel (A.S): „ Siehst du es denn nicht? Die Fahne der Dankbarkeit ist über deinem Haupte gehißt und weht?“
Der Prophet (S.A.S.): „Oh Gabriel, danach frage ich dich auch nicht, ich frage dich nach meiner Gemeinde, wo ist sie geblieben“?
Gabriel (A.S.): „Ich schwöre bei Allahs Ehre und Majestät, daß keiner der Menschen vor dir aus dem Erdboden wiederhervorgebracht wurde. Heute befindet sich außer dir kein Mensch auf dieser Erde.“
Daraufhin der Gesandte Allahs: „Mit Sicherheit werde ich mich heute an die Arbeit begeben und für meine Gemeinde Fürsprache einlegen“.
Danach Gabriel (A.S.): „Setz dich auf den Burak und begib dich zu deinem Herrn“. Sodann bringt der Erzengel Gabriel (A.S.) den Burak zum Propheten, doch der Burak benimmt sich ungezügelt und versucht davonzulaufen.
Gabriel (A.S.) zum Burak: Oh Burak, schämst du dich nicht? Versuchst du etwa vor Mohammed (S.A.S.) zu fliehen? Hatte dein Herr dir nicht befohlen ihm zu dienen?
Daraufhin antwortet Burak: „Ich weiß das, doch bevor er auf mich steigt möchte ich, daß er für mich Fürsprache einlegt und auch mich ins Paradies bringt. Weil der ehrenvolle, erhabene Herr heute so zornig war, wie noch nie zuvor.
Der Gesandte Allahs: „Nun gut, wenn du meine Fürsprache suchst, werde ich für dich Fürsprache einlegen“. Anschließend steigt er auf den Burak, der sich in Bewegung setzt, wobei einer seiner Schritte so weit ist wie das Auge reicht. Plötzlich kommen sie zum Beyti´l-Makdis (Haus der Heiligkeit) das sich auf einem silberweißen Landgut befindet.
Israfil (A.S.) ruft nun aus: „Oh ihr vermoderten Leiber, zerstreuten Gebeine, verwehten Haare, zerrissenen und zerfetzten Adern; steht auf aus den Mägen der Tiere, aus den tiefen der Meere und aus dem Inneren der Erde. Kommt, um vor die Audienz des Herrn aller Welten zu treten!
Israfil (A.S.) bläst in die Posaune. Nun regnet es aus dem Himmel Wasser, doch ein Wasser, welches zähflüssig ist. Anschließend fangen die Knochen, das Fleisch, und die Haut an zu wachsen, die Adern sich wieder herzustellen. Die Körper der Geschöpfe liegen nun bewegungslos und leblos im Boden.
Allah spricht nun zu Israfil (A.S.): „Oh Israfil (A.S.), blase in deine Posaune, belebe mit meiner Erlaubnis die Menschen in den Gräbern.
Israfil (A.S.) bläst ein zweites mal in die Posaune und ruft: „Oh ihr vergänglichen Seelen, kehret zu euren Körpern zurück und steht auf, um vor die Audienz des Herren der Welten zu treten.
Und Allah: „Ich schwöre bei meiner Ehre und Majestät, jede Seele wird zu ihrem Körper zurückkehren.“ Als die Seelen dies von Allah, dem Erhabenen und Makellosen, hören, kehren sie zu ihren Körpern zurück. Nun öffnet sich die Erde über ihnen und plötzlich siehst du, wie sie auferstehen und sich umschauen.
Der Erhabenste des Kosmos, der Prophet (S.A.S), sitzt auf einem Felsen im Beyti´l-Makdis (Haus der Heiligkeit) und schaut, wie die Menschen aus ihren Gräbern auferstehen und sich wie Heuschrecken hin- und herbewegen. Sie bilden siebzig verschiedene Gemeinden. Wobei die Gemeinde Mohammeds (S.A.S.) eine einzige Gemeinde bildet. Unser Prophet (S.A.S.) beobachtet seine Gemeinde, die wie Meereswellen schwankt.
Gabriel (A.S.) ruft aus: „Oh ihr Bewohner des Platzes der Auferstehung versammelt euch und kommt, um vor Allah dem Allgewaltigen Rechenschaft abzulegen“. Daraufhin kommen die Gemeinden, jeder nach dem anderen, vor die Audienz Allahs. Als nun die erste Gemeinde kommt, fragt unser Prophet (S.A.S.) Gabriel: „Oh Gabriel, wo ist meine Gemeinde“.
Gabriel: „ Deine Gemeinde, ist die letzte aller Gemeinden. In der Zwischenzeit kommt der Erhabene Isa (Jesus) (A.S.) und spricht mit Gabriel, wobei sie anschließend beide weinen.
Unser Prophet (S.A.S.) erwidert wieder: „Oh Gabriel, wo ist meine Gemeinde“
Gabriel: „ Siehst du diese, mit den leuchtend weißen Gesichtern, Händen und Füßen, dies ist deine Gemeinde“.
Unser Prophet (S.A.S.) weinend: „Oh Gabriel, was ist das für ein Zustand meiner gläubigen Gemeinde“.
Gabriel (A.S.): „ Oh Mohammed schau sie dir an und sieh, in was für einem Zustand sie sich befindet“.
Als unser Prophet (S.A.S.) sie erneut anblickt, sieht er sie weinen. Eine Zeit später kommen die Rechtschaffenen von der Gemeinde und begrüßen unseren Propheten (S.A.S.). Sie beglückwünschen den Propheten (S.A.S.) wegen der großzügigen Gnadengeschenke Allahs und freuen sich über alle Maßen, dass sie den Propheten (S.A.S.) treffen konnten. Der Prophet teilt ihre Freude.
Auch die Rebellen und Sünder der Gemeinde, deren Sünden ihren Schultern aufgelastet wurde und denen die Tränen über die Wangen rinnen, suchen unseren Propheten (S.A.S.) und schreien: „Oh Mohammed“.
Daraufhin antwortet unser Prophet (S.A.S.): „ Hier bin Ich, oh meine Gemeinde“. Auch diese versammeln sich neben dem Propheten. ( a.d.Ü. Die Im Text hier noch weiter erwähnte Gemeinde Mohammads ist die obige, der Sünder in der Gemeinde Mohammads)
In dem Augenblick, in dem sich die Gemeinde um unseren Propheten Muhammad einfindet, schreit ein von Allah beauftragter Ausrufer: „Wo ist Gabriel“? Sofort tritt Gabriel vor Allah und erwartet seine Befehle. Obwohl er es besser weiß, fragt Allah Gabriel: „Wo ist die Gemeinde Muhammads“?
Gabriel (A.S.): „Oh mein Herr, sie sind die letzten der Gemeinden“.
Allah: „Oh Gabriel, sage meinem geliebten Muhammad, er soll seine Gemeinde ganz nach vorne führen, damit sie in meine Audienz treten können. Weinend kehrt Gabriel (A.S.) zurück und sagt: „Oh Muhammad, führe deine Gemeinde nach vorne, damit sie vor den allgewaltigen Gebieter treten. Nun dreht sich Muhammad (S.A.S.) zu seiner Gemeinde und sagt: „Ihr wurdet gerufen, um vor den großen und makellosen Allah zu treten“. Die Angst wegen der Sünden und Fehler löst nun wiederum Weinen aus. Unser Prophet bringt seine Gemeinde, wie ein Hirte seine Schafe führt, vor Allah.
Als der große und makellose Allah auffordert: „Hört auf zu Schreien und zu Wehklagen, und schweigt. Als ihr nicht aufhörtet Sünden zu begehen, habe ich auch geschwiegen“. Daraufhin schweigen die Menschen (Diener).
Der große und makellose Allah: „Wer was erarbeitet hat, wird dies heute erhalten“. Heute gibt es keine Ungerechtigkeit. Wer mir gehorcht hat, den werde ich heute beschenken und wer gegen mich aufsässig war, den werde ich heute bestrafen. Oh Gabriel geh und sag dem Befehlshaber der Hölle, Malik: Oh Malik, dein Herr befiehlt dir die Hölle zum Platz der Auferstehung zu bringen“.
Als Gabriel (A.S.) Allahs befehl an Malik weiterleitet, fragt Malik: Oh Gabriel welchen Tag haben wir heute“.
Oh Gabriel: „Heute ist der Tag des Jüngsten Gerichtes. Heute ist der Tag, an dem jeder das erhält, was er verdient hat“.
Daraufhin Malik: „Oh Gabriel, hat denn der große Allah alle seine Diener beim Platz der Wiederauferstehung versammelt“.
Oh Gabriel: „Ja, hat Er“.
Malik: „Wo ist die Gemeinde Muhammads“?
Gabriel sagt: „Sie warten vor der Audienz des Allgewaltigen Allah“.
Malik: „Die Gemeinde Muhammads sind schwache Geschöpfe. Wie werden sie es aushalten, wenn die Hölle auf sie zu stürmt und sie den Gestank und das Gebrüll der Hölle wahrnehmen“.
Gabriel: „Ich weiß es nicht“!
Daraufhin schickt Malik in Richtung Hölle so ein fürchterliches Gebrüll, daß sich die Hölle erhebt. (Die Hölle hat kräftige und starke Füße)
Anschließend befreit sich die Hölle aus den Händen der Zebanis (Höllenwächter), und stürmt mit so einer Wucht auf die Bewohner des Platzes der Auferstehung zu, daß diesen Bewohnern nicht ein Tropfen ihrer Tränen in den Augen zurück bleibt. Schließlich weinen die Menschen nur noch Blut. Die Aussage aus dem Quaranvers (Hac. 2) manifestiert sich an diesem Tag. „An dem Tage, da ihr es seht, wird jede Stillende ihren Säugling
vergessen und jede Schwangere ihre Bürde abwerfen; und du wirst die
Menschen trunken sehen, obwohl sie nicht trunken sind; aber die
Strafe Allahs ist gewaltig“. (QS. 22:2)
Als die Hölle in Richtung der Bewohner des Platzes der Auferstehung stürmt wird der erste, der rennt, Abraham (Ibrahim A.S.) sein.
Dies wird wie folgt passieren: Abraham (A.S.) läuft schnell zu den Schleiern des Thrones Gottes und klammert sich dort fest und sagt: „Oh Allah, oh mein großer Herr, ich bin dein Halil (Freund) Abraham. Habe Erbarmen mit meinem Alter. Ich verlange nicht von dir meine Söhne Isaak und Ismail.
Daraufhin antwortet Allah: Oh Abraham, hast du einen Freund gesehen der seinem Freund Leid zugefügt hat?
Danach klammert sich Moses (A.S.) an der Säule des Thrones Gottes fest und sagt: „Ich bin Moses, zu dem du gesprochen hattest. Ich möchte von dir nichts, als daß du heute meine Seele rettest. Auch meinen kleinen Bruder Aaron verlange ich von dir nicht. Errette mich vor den Ängsten der Hölle. Anschließend kommt weinend Jesus (A.S.) zu den Schleiern des Thrones Gottes und klammert sich dort fest und sagt: „Oh Allah, oh mein Schöpfer, ich bin Jesus, dein Geist und Wort (also der, der auf deinen Befehl „Sei“ erschaffen wurde). Ich verlange nichts von dir. Nur die Errettung meiner Seele. Errette mich vor den Ängsten der Hölle.
Dann werden die Schreckens- und Schmerzensschreie vom Platz der Auferstehung lauter. Unser Herr Muhammad (S.A.S.) spricht nun: „Oh mein Allah, mein Großer Herr, ich verlange heute von dir nicht die Errettung meiner Seele, Ich erbitte nur die Errettung meiner Gemeinde.
Nun spricht die Hölle: „Wer ist das, der die Fürsprache einlegt, wer ist das, der seine Gemeinde erretten will? Heute verlangt doch jeder für sich die Errettung“?
Daraufhin neigt sich Malik zur Hölle und sagt: „ Oh mein Feuer, frohe Nachricht für dich. Das ist Muhammad (S.A.S.). Er erbittet die Fürsprache für seine Gemeinde“.
Die Hölle fleht: „Oh mein Gott Allah, oh du unser großer Herr, bitte beschütze die Gemeinde Mohammads vor meiner Schrecklichkeit und Fürchterlichkeit, vor meinem Feuer und der schlimmen Strafe, denn sie sind schwach und können meine Strafe nicht ertragen“.
Anschließend schleifen die Höllenwächter die Hölle heran und stellen sie auf die linke Seite des Throns. Nun wirft sich die Hölle vor ihrem Herren Allah nieder.
Allah: „ Wo ist die Sonne“?
Daraufhin wird die Sonne in die Audienz des Geliebten und Majestätischen Allah gebracht.
Allah spricht die Sonne an: „Hast du meinen Dienern befohlen dich anzubeten“?
Die Sonne antwortet: „Oh Gebieter, oh mein Herr, ich spreche dich frei von allen Fehlern und Makeln. Wie könnte ich denn, deinen Dienern befehlen so etwas zu tun? Ich selber bin doch eingespannt unter deinen Dienst“.
Allah : „Du hast die Wahrheit gesagt“!
Nun wird die Hitze der Sonne um das Siebzigfache ihrer normalen Hitze erhöht. Die Sonne wird mit dieser Hitze, bis auf eine Meile den Häuptern der Bewohner des Platzes der Auferstehung genähert.
Ibni Abbas (R.A) sagt: „ Durch diese Hitze werden die Menschen so schwitzen, daß der Schweiß bei einigen Menschen ihren Mund erreicht. Die Köpfe der Menschen werden wie heiße Kochtöpfe sprudeln. Die Bäuche der Menschen werden so dick, daß sie wie große Ballons werden. Zwischen den Gemeinden werden die Schreckens- und Schmerzensschreie immer mehr und lauter. Aus den Augen fließen die Tränen wie Flüsse.
Der Meister des Kosmos, unser Prophet (S.A.S.) wirft sich wieder und wieder weinend und flehend vor dem hohen Thron nieder, um Fürsprache einlegen zu können. Die anderen Propheten, die unseren Propheten weinend und bittend sehen, sagen: „Subhanallah (Gepriesen sei Allah), wie sehr strengt sich dieser Diener für seine Gemeinde an.
In dem Hadis von Sabit el-Bünahi sagt Affan en-Nehri: „ Einmal kam unser Prophet (S.A.S.) zu seiner Tochter Fatimat-üz Zehra (R.A.) und sah sie weinen, daraufhin fragte der Prophet: Oh Mein Augenlicht, was bringt dich zum Weinen?“ Hz. Fatima (R.A.) sagte: „Ich habe mich an den Ausspruch, …und Wir werden sie (die Völker der Erde) versammeln (am Platz der Auferstehung) und werden keinen von ihnen zurücklassen. (QS. 18:47) erinnert und weine deswegen. “
Der Prophet: „Oh mein Augenlicht, ich schwöre, das du dich an einen großen Tag erinnert hast. Oh Fatima! Meine Gemeinde wird nackt, barfuß, weinend und dürstend, mit ihren Sünden auf dem Rücken bepackt, zum Platz der Auferstehung gebracht werden.“
Hz. Fatima (R.A.): „Oh mein Vater, werden sich denn die nackten Frauen nicht vor den Männern schämen?“
Der Prophet Allahs: „Oh Fatima! An diesem Tag wird jeder mit seiner eigenen Seele (Nefs) beschäftigt sein. Hast du denn den Vers vergessen: „an jenem Tage wird jeder genug mit seinen eigenen Sorgen beschäftigt sein, (QS. 80:37)“!
Hz. Fatima (R.A.): Oh mein Vater, wenn das so ist, wo kann ich dich am Tage des Jüngsten Gerichtes finden?“
Der Prophet Allahs: „Am Tage des Jüngsten Gerichtes kannst du mich mit Ali zusammen, dem Vater von Hassan, am Flusse Kevser (paradiesischer Fluß) finden, wie ich meiner Gemeinde etwas zu Trinken gebe und ihren Durst stille.“