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Autor Thema: Göttliche Vorherbestimmung (Schicksal)  (Gelesen 4706 mal)
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« am: Oktober 27, 2007, 10:18:29 »

Salam Aleykum

kann mir jemand eine Antwort auf dies geben? :::

"wenn alles determiniert ist: wie vereinbarst du diese determination mit dem "freien" willen,
wenn die entscheidungen, die wir treffen, eigentlich gar nicht getroffen werden,
sondern dies schon vorherbestimmt war? Kann Gott einen dann noch in die Hölle
schicken, denn im grunde könnte dieser ansicht nach der mensch für seine taten ja
gar nichts!?
wenn nicht determiniert: wie vereinbarst du den Zufall mit Gott? Ihr preist doch
nicht Allah, wenn der Zufall (bzw. die menschen "per se") die entscheidungen treffen
würde.

Ein Standardproblem der Philosophie..."


Bitte um schnelle Anwort
Danke Smiley Wa salam aleykum wr wb
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cark
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« Antworten #1 am: Oktober 28, 2007, 20:11:14 »

S.a. lieber Bruder,
 
 auf solch eine Frage gibt es viele Antwort Möglichkeiten, wir möchten
 uns jedoch auf eine konzentrieren.
 Es stimmt, dass Allah (c.c.) der
 Allwissende und Allbarmherzige alles zu jeder Zeit weiß. Ebenso
 wusste Er schon während und oder vor der Schöpfung wer wo landen und
 wer wie leben und sterben wird. Wie ein Regiesseur schon vor der
 Filmproduktion ganz genau weiß wer im Film welche Rolle hat und wer
 wie lange daran teilnehmen wird, wird der Film dennoch produziert und
 von uns im Kino geguckt, oder? So ist es auch mit uns Menschen.
 Wenn Allah uns vorher schon in Himmel und Hölle gesteckt hätte, dann
 würden die Höllenbewohner zu Allah rufen:
 "Woher willst Du denn Wissen, dass wir in der Hölle gelandet wären,
 Du hast uns doch keine Chance gegeben um Dir das Gegenteil zu
 beweisen." Da Allah ebenfalls auch der Allgerechte ist ,bietet Er uns
 diese Chance durch dieses Erdenleben und führt uns Menschen uns
 selber vor. Dass heißt, unser Leben wird uns gleichzeitig wie ein
 Kinofilm vorgeführt auf der Leinwand Erde und jeder bekommt für sich
 zusehen, wenn er denn einsichtig ist, wie er selbst und seine
 Freunde, Familie usw. tatsächlich leben, bzw. gelebt haben.
 Nach dem Leben können wir dann nicht Allah die Schuld für unsere
 Sünden und Fehlverhalten geben oder Ihm vorhalten, dass Er uns keine
 Chance gegeben hat. Somit ist Allah immerwährend frei von Makel. Und
 wenn wir dennoch uns auflehnen gegenüber Gott, dann dient unser
 eigenes Leben als Beweis gegen uns selbst. Wie Du vielleicht weißt
 heisst es, dass unser Hände, Augenund Füsse gegen uns Aussagen werden
 wenn wir mit ihnen Unrecht begangen haben sollten.vesselam
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« Antworten #2 am: Oktober 30, 2007, 20:08:14 »

Salam Aleykum

Ich habe in einem anderen Forum diesen Link gepostet: http://www.designe-ligne.de/de/risale/gesamtwerke/worte/wort26.html

und den Beitrag von Cark mit rein kopiert. Ihre Anworten waren:

Person Nr.1:
"Ok ich schaue mir den Link mal an, aber ich habe gerade ein Verständnisproblem.Wenn
Allah alles vorrausgeplant hat wie wir leben und sterben wie sollen wir dann so
leben wie wir wollen?Kann sein das ich jetzt irgendwie falsch verstanden habe aber
das widerspricht sich doch.
Wenn die Rolle eines Menschen vorbestimmt ist auf der Erde dann wird er dadurch in
der Hölle oder im Himmel landen.Wo bleibt da die sogenannte "Chance"?
Wenn ein Regisseur einen Film macht bzw der Produzent den Film schreibt und die
Rollen bestimmt dann haben die Schausspieler diese Rollen auch so zu spielen ..da
ist einer der Bösewicht und der andere der Held.
Ich glaube jeder Mensch bestimmt seine eigene Rolle in dieser Welt.Gott gab uns aus
einem guten Grund einen freien Willen und ich kann mir nicht vorstellen das er in
diesen reingreift."
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« Antworten #3 am: Oktober 30, 2007, 20:08:30 »

Sein zweiter Beitrag:
"So..^^ ich habe es mir bis zum dritten Abschnitt durchgelesen ,den Rest werde ich
noch lesen.
Und jetzt wirds kompliziert.

Also es heisst das der freie Wille und die Vorherbestimmung vereinbar
sind.Sprich:alles Böse geht vom Menschen aus und alles Gute von Gott.Ich habe dieses
Beisspeil rausgenommen um darauf mein Fragen aufzubauen bzw meine
Verständnisprobleme.

Es ist das Beisspiel mit dem Mann der den Jungen auf den Schultern einen Berg
hochträgt.
"Ich werde dich überall hintragen, wohin du möchtest.« Und du bringst nun dieses
Kind nach seinem Wunsch auf einen hohen Berg und das Kind erkältet sich dabei oder
stürzt, so wirst du sicherlich sagen: »Du hast es ja so gewollt.« Und ihm in seiner
Verdrossenheit eine Ohrfeige geben. So betrachtet auch Gott der Gerechte und der
Beste aller Richter den Willen Seines Dieners in seiner unendlichen Schwäche und
macht ihn zur allgemeinen Bedingung für Seinen eigenen alles umfassenden Willen."

Hört sich logisch an, aber wieso sollte Gott, ein unendlich weises Wesen, der Träger
unseres Willen sein?So sehe ich dieses Beisspiel.Dabei ist Gott für mich ein
Begleiter und mein handeln ist frei und ich handle nach meinem Gewissen und ich
handle durch meinen Glauben für Gott und nicht durch Gott.Sonst wäre das kein Glaube
sondern nur Gottes Wille.

Angenommen ich tue einen schwerwiegenden Fehler im leben, etwas böses.Dann ist das
einzig und allein meine Verantwortung(laut diesem Text) und mein "freier
Wille"..aber wenn ich dann etwas gutes tue dan ist es Gott der durch mich
handelt???Wo bleibt dann die Absicht des Menschen Gutes zu tun wenn sie einzig und
allein von Gott ist?Und ich ich denke mal Gott will das wir gerecht sind und Gutes
tun und nicht das er seinen Guten Willen in uns hineinsetzt sondern uns auf unserem
Weg begleitet, uns eine Stütze ist.

Was ich auch nicht verstehe ist das mit dem "bestrafen".Bzw wie dort erwähnt wird,
jemanden für alle Ewigkeit für seine Sünden büßen zu lassen.Wo bleibt die Wiesheit
wenn man jemanden für alle Ewigkeit bestraft?Klar es gibt Menschen die sich nie
ändern und weggesperrt gehören.
Aber es gibt Menschen die durch ihre Fehler und Dummheiten irgendwann hinfliegen
(bzw was ich mir vorstellen könnte einen "Klaps" von Gott kriegen..)und dann
plötzlich merken das etwas nicht stimmt.

Mal angenommen ein Junge ist immer ruhig ,einsam,freundlich etc..irgendwann bietet
sich ihm die Chance auf eine andere Art von Leben.Er will nicht mehr ruhig sein und
freundlich ,weil ihn andere vllt wegen seines Charakters ausgenutzt haben und er
bisher ein Leben lebte was mit Angstzuständen geprägt war durch seine Schule zB oder
irgendwelche familläre Sachen.
Er ändert sich , fängt an zu "rebellieren" ,klauen, sich selbst zu belügen und
andere.Er wird schlecht in der Schule und das Verhältnis zu seiner Mutter wird
schlecht.
Als er merkt das er Versetzungsgefährdet is fängt er an über sein Leben nachzudenken
und die Dummheiten die er begangen hat.Er fängt an zu Gott zu beten und gesteht alle
seine Fehler ein und vespricht sich zu ändern.
Und er tut es auch und schafft das Schuljahr doch noch.Die darauf folgende Zeit ist
für ihn eine Zeit wo er den Ausmaß seiner Fehler erkennt und anfängt über sie zu
denken und sich für sie zu schämen.Das steigert sich so weit bis er Depressionen
bekommt.(Und sagen wir noch das er noch andere Probleme hat mit Menschen die sich
über ihn lustig machen)

Das Leid das ihm durch seine dummen Fehler wiederfährt macht ihn weise und besser
als viele Menschen.Denn er erkennt das was wirklich im leben zählt und fängt an
Dinge zu schätzen die andere einfach so hinnehmen.
Sein Leid macht ihn stark,stärker als andere und sein Glaube setzt in ihn den Wunsch
hinein für eine bessere Welt zu kämpfen.

Mit diesem Beisspiel möchte ich zeigen das böse Taten ,Gute zur Folge haben können
und es deshalb nicht weise wäre einen Menschen für ewig zu verfluchen für eine
Dummheit, sondern eher ihm einen sogenannten "klaps" zu verpassen das er mal
aufwacht.

Das war mal meine erste Meinung dazu.Kann sein das ich einige Stellen von dem Text
falsch verstanden habe,das ändert trotzdem nix an meiner Ansicht die ich in diesem
Kommentar rüberbringe.(war auch ein ziemlich langer Text)

Freue mich auf deine Antwort :-)"
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« Antworten #4 am: Oktober 30, 2007, 20:22:31 »

Person Nr.2 anwortete:

"habe Bartek's Post leider nicht gelesen (jaja.. bin ab und zu was faul), aber ich
denke, ich kann auch so ganz gut auf deine, Ibrahim, "kurze" anmerkung eingehen -
Ich sags ganz konkret: Ich denke, dass das "Regisseur-Sein" Gottes der "Chance" die
jeder Mensch hat/hatte/haben sollte, widerspricht, zumindest so, wie du es
ausdrückst.

Ich zitiere: "wusste Er [Gott] schon während und oder vor der Schöpfung wer wo
landen und wer
wie leben und sterben wird."
Dabei hebe ich hervor: Er wusste schon, wer wie leben wird. Daraus schlussfolgere
ich, dass es die absolute Determination durch Gott (deiner Aussage nach) gibt.
Wäre ich ein Mensch, der später in die Hölle kommen würde und die Chance hätte, sein
Leben wie einen kinofilm rückblickend anzuschauen und dabei zu erfahren, dass alles
von Gott schon vorher vorherbestimmt war - denn er ist allwissend, allmächtig und
allumfassend, also sind aiuch Raum und Zeit keine Barrieren für ihn - und hätte ich
die Chance, mit Gott zu reden - ich würde ihn anklagen. Ich würde ihn vor Gericht
stellen, wenn es so etwas geben würde.
Meine Anklagepunkte wären folgende:
1) Mir ist niemals die Chance gegeben worden, selbst was an meinem "bösen" Handeln,
der mich in die Hölle gebracht hat, zu ändern zu können
2) Mir wurden niemals eindeutige Richtlinien bzw. Gottesbeweise, sodass ich diesem
folgen könne, gegeben und weil Fahrlässigkeit und Fehler im Leben menschlich sind,
ist es ungerecht, hier gelandet zu sein.
3) Ich wurde niemals vor die Wahl gestellt, OB ich überhaupt jemals hätte leben
wollen.
4) Die Höllenqual ist schlimmer als eine Todesstrafe und vor allem meistens
unendlich, diese sind unhuman und schlimmer als die schrecklichste Folter. Die
Menschenrechte sind Gott wurscht.
5) Wenn Gott allmächtig ist, hat er die Macht, die schlimmen Qualen der Hölle
abzuschaffen oder zu verringern. Da er dies nicht tut, kann er nur als ein grausamer
Despot angesehen werden.

Wenn ein Schauspieler, der von seinem Regisseur gezwungen worden ist, die Rolle zu
übernehmen und detailgetreu zu spielen, nach Premiere des Filmes von der Masse als
(z.B.) grausamer Mensch, Heuchler, Dieb etc. dargestellt wird, weil die Masse von
diesem den Eindruck gewonnen hat, hat nicht der Schauspieler Schuld. Der Regisseur
ist schuldig, weil er diesem dies aufgetragen hat und ihn - nicht minder wichtig -
gezwungen hat, mitzuspielen."



Ich bräuchte da eure Hilfe Leute  Smiley
jedesmal wenn man sich mit etwas außeinander setzt (z.B. Fragen von Nicht-Muslimen)
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« Antworten #5 am: Oktober 30, 2007, 20:23:42 »

ich hab vergessen meinen letzten Satz zuende zu schreiben Zunge

Ich wollte schreiben, dass man jedesmal selber etwas dazu lernt, wenn man etwas gefragt wird XD
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« Antworten #6 am: November 08, 2007, 15:12:14 »

bekomm ich eine Antwort? Traurig
Es eilt wirklich
Bitte
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Sema
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« Antworten #7 am: November 08, 2007, 21:56:34 »

Selamunaleykum Bruder

über dieses Thema kannst du aus den Risale-i Nur Werken (Worte- 26. Wort) ausführliche Informationen erhalten... Ich kann es aber auch grob zusammenfassen:
die lingustische Bedeutung von Quader/Kader/Schicksal ist "etwas wollen und erschaffen"
Allah hat 3 Gesetze,welchen Seine Schöpfung unterliegt:
                                                       1. Kader- das Geschriebene
                                                       2. Kaza -das, was geschieht,passiert
                                                       3. Ata  - die Vergebung

Das Aussehen,die Familie und somit auch Verwandte und einige individuelle Charaktereigenschaften sind in den ersten Bereich einzuordnen/Kader, hierbei ist von Schicksal die Rede und dieser Bereich unterliegt ausschließlich Allahs Willem.
Einige Schicksalsschläge gehören jedoch ebenfalls in diese Kategorie, wie, wenn ein Mensch körperlich behindert auf die Welt kommt, einen schweren Unfall macht,etc.
Nun könnte ja der Gedanke aufkommen,weshalb einem eventuell unschuldigen Mensch solch ein Schicksal als Bürde auferlegt wird - die Risale-i Nur  veranschaulicht dieses Phänomen wie folgt:
Der Mensch, besonders  der Muslim muss wie ein unschätzbarer Diamant, der erst in der Hand eines Goldschmieds Form annimmt und  somit unschätzbar wird, "geformt" werden ,also einigen Prüfungen unterliegen. Die Welt ist eine Prüfungswelt, jeder muss seine kleinen Tests und Prüfungen ablegen und "Form annehmen", sodass er in der eigentlichen Prüfung nicht durchfällt udn vorbereitet darauf ist - dem Tod nämlich. Das gleiche Verfahren wie auch in weltlichen Bildungssystemen...
Wir können hier auch von einem einfachen,groben und unbehandelten Stoff ausgehen, der erst dann an Wert gewinnt, wenn er behandelt wird: bestickt, verarbeitet durch Schneiders Nadelstiche, die ihm in dem Augenblick wehtun (wenn wir mal personifizieren), aber das Endergebniss ist es wert und macht diesen Stoff zu etwas Besonderem und Individuellem..
Genau so ist es mit uns Menschen, vor allem  Muslimen - entweder ist dieser Schicksalsschlag eine Reinigung von Sünden, die wir in unserem Leben begangen haben und Allah ist barmherzig und gibt uns die Chance im Diesseits reingewaschen zu werden (Vergeltung im Jenseits ist wohl schlimmer Schweigend). Dies wird keffaret-i zünub gennant. Oder es ist die individuelle Prüfung des Menschen. Oder es verhindert oder vermindert einen größeren Schicksalsschlag/musibet. Wenn wir uns dem dritten Gesetz zuwenden: Ata- die Vergebung Allahs, so folgt dieses Gesetz aufgrund von Bittgebeten / Duas und vermindert oder verhindert das 2. Gesetz Allahs-dem Eintreffen/in Kraft treten von Musibets.
DAS HEISST:
Wir Menschen wurden in vorbestimmten Familien mit einigen individuellen Charakterzügen geboren und haben natürlich keinen Einfluss auf diese Ebene. Doch uns wurden Gefühle,Gedanken, ein Ratio/Verstand, Herz und Gewissen gegeben UND durch unseren Verstand, der uns von den Tieren deutlich unterscheidet und abgrenzt!,
haben wir als großes Geschenk Allahs auch noch den freien und eigenen Entscheidungswillen bekommen. Das heisst, dass wir größtenteils für "Schicksalsschläge" selbst verantwortlich sind durch unsere falsche Entscheidung, durch unsere Sünden,Fehler und Fehltritte, es sei denn es ist nicht ausschließlich eine Prüfung Allahs und somit Allahs Wille zu unserem Besten. Der Umkehrschluss von diesem "selbst verantwortlich sein" ist:

Der Mensch kann durch Bittgebete oder Sadaqua einige "Schicksalsschläge" verhindern, sodass das Gesetz des Kaza durch das Gesetz Ata verhindert und blockiert wird.
So oder so es liegt in meisten Fällen an uns, allein für das unwissende Volk kann dieser Ausspruch :"Es war doch eh in meinem Schicksal" als Herstellung und Bewahrung ihres Seelenfriedens als Ausrede dienen.
Doch der Mensch ist selber verantwortlich für seine "Bestrafungen" und kann es nicht in die Schuld des oft personifizierten Quaders/Schicksals schieben. Das heisst, dass der Mensch sein Schicksal selber zum Guten oder zum Schlechten wenden kann. Was in unserem "Schicksalsbuch" aufgeschrieben ist, heisst nicht das unser Leben vorprogrammiert ist und wir agierende Marionetten sind, Allah hat einiges festgelegt (Eltern,Aussehen) doch den Rest hat er durch seine Namen Hakim und Alim "niedergeschrieben" durch Seine Allmacht,Allweisheit und Allwissenheit, da Er jederzeit weiss und wusste, wie sein Geschöpf wann wo und wie handeln wird, das heisst logischerweise nicht, dass mein ganzes Leben festgelegt wurde. Jeder ist der Verfasser und Autor seines eigenen Lebensbuches, doch Allah ist der allwissende "Niederschreiber".

Diese Fakten schließen ja wohl das paradoxe und schwachsinnige Gegenargument "Morgen kann ich mir ja eine Kugel abfeuern oder von der Brücke springen, denn es steht sowieso in meinem Schicksal" aus. Schweigend Da hat derjenige aber einen gewaltigen Denkfehler......Da könnten wir ja alle Amokläufer und Rabenmütter werden, denn das Potential dazu haben wir. Wir haben die Wahl zwischen diesen Milious:        -Miliou der Engel
                                                                                                           -vegetatives Miliou
                                                                                                           -Miliou der Menschen
                                                                                                           -tiersiches Miliou
Wobei der Mensch die höhsten Höhen erreichen kann und sogar Engel weit hinter sich lässt, ein normaler Durchschnittsmensch ist oder in die tiefsten Tiefen sinkt, wo er sogar nicht mehr als tierisch gelten kann- vielmehr ist er dann nur noch ein teuflisches,dämonisches Etwas.
Wir sehen, wir haben das Potential uns unsere Milious auszusuchen und können nicht hascha Allah anklagen,weshalb er uns nicht direkt als Engel erschaffen hat. Wir sind Menschen und müssen gucken was wir aus unserem Leben machen, hätte Allah keine Propheten und die Religion des Islam geschickt, könnte von einer "Anklage" die Rede, doch Er hat uns den Islam geschickt,den Propheten Muhammed a.s.m. als bestes Beispiel, Er hat Gebote und Verbote und Richtlinien festgelegt zu unserem Besten, Er hat uns unsere Gefühls- und Gedankenwelt gegeben, sodass wir abwägen können, wir haben Vestand, Gewissen und Herz, die uns das Richtige zuflüstern oder zuschreien, je nach Grad des imans...

Zu diesem Thema könnte man so vieles schreiben........ eines ist klar:
Viele Wissenschaftler und besonders die Mehrheit der Philosophen waren einfach nur verblendete Menschen oder kannten leider Gottes nicht die richtigen Antworten auf ihre schlauen Thesen und Argumente...
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« Antworten #8 am: November 11, 2007, 21:08:52 »

du sagtest "Ein Standardproblem der Philosophie..." ....die philosophie streitet den glauben ab;)



als Allah unsere seelen erschaffen hatte (kalu bela)

Allah dünyayı ve içindeki varlıkları yaratmadan evvel, öncelikle gelmiş ve gelecek bütün insanların ruhlarını yaratmıştır. Bunları ruhlar âlemi denilen bir âlemde bir araya getirmiştir. Daha sonra hepsini birden huzurunda toplayarak kendilerine hitâben:
Ben sizin Rabbiniz değil miyim? diye sormuştur.
Ruhlar da: Evet, sen bizim Rabbimizsin, diye cevab vermişlerdir. "Ancak sana ibâdet eder, senden yardım dileriz" demişlerdir. İşte bu konuşmanın vuku' bulduğu zamana, Kâlû Belâ denir. Allah daha sonra insan ruhunun bu sözünde ne derece samimî ve doğru olduğunu ortaya çıkarmak için, şu dünyayı bir imtihan yeri olarak yaratmıştır. Ve her bir ruhu ayrı bir bedene yerleştirerek, onları belli zaman aralıklarıyla şu imtihan meydanına göndermiştir. Böylece insanın önüne iki yol açılmıştır: Ya akıl ve iradesini iyiye kullanarak Kâlû Belâ'daki gibi Allah'ı Rab tanımakta devam edecektir. Yahut da iradesini ve aklını kötüye kullanarak Rabbini ve Allah'ını inkâr edecek, O'na kulluktan kaçacak, şeytan'ın yoluna sapacaktır. A


ich weiß jetz nicht ob du der türkischen sprache mächtig bist. aber unter dem begriff "Kâlû Belâ" wirst du schon etwas finden.
da Allah (c.c.) alles erschaffen hat, steht er über allem. für ihn gibt es keine grenzen. für ihn gelten auch nicht die gesetze für raum und zeit. deswegen weiß ER, ob du in den himmel oder ob du in die hölle kommst. imami maturidi und imami esari haben diesbezüglich auch ihre meinung geäusert.
ich würde dir raten, solche fragen nicht zu fragen. sie schaden deinem glauben. sind die bekannten fallen des teufels....assalam
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« Antworten #9 am: November 13, 2007, 23:26:47 »

Salam Aleykum

Danke für eure Antworten jazakallahu khairan
Vor allem Sema

@ahmet_fe
Ich bin fest davon überzeugt, dass der Islam der richtige Weg ist Grinsend Um mich brauchst du keine Sorgen zu machen. Ich wollte nur eine Antwort wegen dieser Diskussion haben. Man lernt selber immer mehr, wenn einem solche Fragen an den Kopf geschmissen werden alhamdulillah
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« Antworten #10 am: November 14, 2007, 17:12:25 »

ist klar Lächelnd
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bir dua yeter...
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