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Autor Thema: Wahabiten...  (Gelesen 13197 mal)
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Abid
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« Antworten #15 am: November 22, 2007, 11:58:12 »

As Salamu alaikum wr wb,

Das Lob und der Dank ist Allahs dem Herrn der Welten, der uns zu Muslimen auserwählt hat und uns rechtleitet nach der Irreführung. Der uns Licht gibt für den Weg des Islam um zu bezeugen, daß es nichts gibt, dem zu Recht gedient wird, außer Ihm in Seiner Einzigkeit & Allmächtigsten Herrlichkeit Seiner unvorstellbaren Erhabenheit , keinen Teilhaber hat Er. Sein ist die Herrschaft und Sein ist das Lob und Er ist über alles mächtig.
Und ich bezeuge, daß Muhammad saws Sein Diener und Sein Gesandter ist. Allahs Lob und Heil sei auf ihm, seiner Angehörigen, sowie das Wohlgefallen Allahs auf seinen Weggefährten und Dank all jenen, die ihm in Aufrichtigkeit, Rechtschaffenheit und Treue folgen bis zum Tag der Auferstehung.Amin.
Lobpriesen sei Allah , dem Herrn der Welten , Allah segne Muhammad saws wie Du allein seine Familie segnest , vergib uns allen , leite uns recht & nimm unser Dua an , bewahre uns vor dem Höllenfeuer & gewähre uns allen die Shafatul Kubra .Amin


hier was Ahlus Sunnah bedeutet :
http://ahlu-sunnah.de/forum/showthread.php?t=953&highlight=Festhalten

eine weitere Abhandlung als Anhang  über die Wahhabiten ,
 wobei man das Wort Wahhabi oder Salafi vermeiden , denn beide sind zu ehrenhaft um im Zusammenhang genannt zu werden mit dieser Sekte.

Ein Khawariji sagte mal in einem Forum , dass folgende Gelehrte zur Ahlus Sunnah gehören :
Zitat
einige wenige Gelehrte der Ahl Sunnah wal Jamaah!!!
Sufyan ath Thawryy ra  ,Imam Jafar as Sadiq ra ,Imam asch-Schafi´i(rh),Imam Abu Hanifah(rh),Imam Malik(rh),Imam Ahmad ra,  Imam ´Bukhary ra, Imam an Nawawi ra,Imam Sufyan Ibn 'Uyaynah ra,Ibn Tayymiyya ra,Ibn  Qayyim al Jawziyya ra, Ibn Kathir ra,al Khatib al Baghdadi ra,Imam Asqalani ra,al-Tirmidhi ra ,Abu Dawud ra  ,an-Nasai ra,Ibn Majah ra,ad-Darimi ra,al-Bayhaqi ra
http://ahlu-sunnah.de/forum/showthread.php?t=2433


Revan , der Admin dieser Seite ,sagte dazu :
Zitat
Ibn Kathir war anfangs nur von den Ansichten Ibn Taymiyyahs beeinflusst, später aber lehnte er diese ab und wurde ein Ascharii.

Folgende Aussage, welche von Ibn Hajar al-Asqalani ra  in Ad-Durar al-Kamina Kapitel 1 Seite 65 überliefert wird, zeigt uns welcher Schule Ibn Kathir (r.h) gefolgt ist. Es ist eine Diskussion zwischen Hafiz Ibn Kathir ra und dem Sohn von Ibn Qayyim al Jawziyya.

Ibn Kathir sagte zu ihm: „Du magst mich nicht weil ich ein Aschari bin.“
Der Sohn Ibn Qayyims antwortete darauf: „Selbst wenn du Haare von Kopf bis zum Fuß hättest, würde keiner glauben dass du ein Aschari bist, denn dein Schaikh  ist Ibn Tayymiyyah.“

Ebenfalls ist es interessant zu erwähnen, dass Imam Taqiuddin as Subki ra  in seinem Tabaqat asch-Schafiyya Band 10 Seite 398 erwähnt, dass es eine Bedingung war in der Aqidah ein Aschari zu sein um auf der „Al-Aschrafiyya“ – eine Schule des Hadith - zu lehren. Hafiz Ibn Kathir besetzte die Position eines Lehres auf dieser Schule im Jahre 772 n.H im Monat Muharram.
Lesenswert:
http://www.ahlu-sunnah.de/forum/showthread.php?t=472

Soviel dazu , ich gehe diese Kritik an den Khawariji nochmals etwas tiefgründiger an ,denn die Kritik an ihnen ist nichts anderes als eine Warnung an diejenigen , die sich zu ihnen hingezogen fühlen & denjenigen , die über diese Sektenlehre etwas erfahren möchten , um sie zu widerlegen :

6. Beweis :
RasulAlllah saws sagte :
"Am Ende der Zeit ( Akhiri az Zaman ) wird einige Muslime geben , welche Sachen sagen werden , die weder sie noch ihre Väter noch ihre Vorväter gehört haben ( Gf. Haddad  &Anm. d. Ü. : sie werden Sachen behaupten , die niemals  islamisch begründet sind )  . Nimmt Euch in Acht vor ihnen , denn sie werden euch irreführen & euch verwirren "( Bucharyy & Muslim sowie von Imam Ahmad)   

7. Beweis :
Rasul Allah saws sagte , als er über das Najd & die Khawariji sprach , folgendes :
" Sie ( al Khawariji, wie Abdurrahman Ibn Muldjam der Imam Ali Ibn Talib ra hinterrücks ermordete )sind die Hunde des Volkes des Höllenfeuers "
(Ibn Majah , Nasai , Muslim)

8. Beweis :
Rasul Allah saws sagte , als er über das Najd & al Khawariji sprach , folgendes :
" Einige Menschen(aus Najd, Anmerkung von G.F.Haddad ,Admin d. Seite :  sunnah.org) , werden ( in Akhiri az Zaman ) rufend an den Toren des Höllenfeuers stehen ( zu ihrer Sektenlehre ,Anmerkung von G.F.Haddad),wer auch immer auf ihren Ruf reagiert (ihre Irrlehre annimmt ,Anmerkung von G.F.Haddad )der wird ins Feuer geworfen werden , sie werden von unseren Leuten sein ( d.h. :sie sie sind Araber )& unsere Sprache sprechen . Sollte ihr sie wahrhaftig sehen (im Englischen lautet der Begriff "seen" bedeutet , aber sehen bedeutet auch in der islamischen Terminologie & deren Definition "erkennen ", was also bedeuteten könnte "Erkennen ihrer Sektenlehre ",Anmerkung von G.F.Haddad) , so haltet fest am Hauptkörper der Muslime (Abdal Ghani al Nablusi ra erläuterte dies als Begriff der Ahlus Sunnah als Hauptkörper der Muslime )....."( Bucharyy , Tirmizi , Baihaqi & Muslim )

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-"Die Wahrhaftigkeit des Din( Islam ) ist es, das Anvertraute Gut (Amana ) zurückzugeben und sein Wort zu halten." - Hz.Ali Ibn Talib al Hashimi ra
Abid
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« Antworten #16 am: Dezember 13, 2007, 09:48:04 »

As Salamu alaikum wr wb ,
Ibn ‘Uthaymin und die Pseudo-Salafis: Muqaatiliyyah

Autor: Abul Layth von www.seekingilm.com
Übersetzt und bearbeitet von el-Turki und Revan ibn Muhammed


 


Muqaatil ibn Sulayman ibn Baschir Al-Azdi, ist ein Tafsirautor und lügender Mudschassim. Ibn Hadschar [rahimuAllah] sagt über ihn in seinem Taqrib, „Er war ein Lügner…er vertiefte sich in Tadschsim/Anthropomorphismus [Allah habe Körperglieder etc].“ [1]


Ishaaq ibn Ibrahim überliefert von Imam Azam Abu Hanifah Numan ibn Thabit [rahimuAllah], dass er sagte:
„Zwei verdorbene Meinungen erreichten uns aus dem Osten. Die von Dschahm [ibn Safwan g. 128/745], dem Annullierer/Leugner der göttlichen Attribute [Mu’attil], und die von Muqatil [ibn Sulayman al-Balkhi g. 150/767], welcher Allah mit seiner Schöpfung verglich [muschabbih].“ [2]

Muhammad ibn Samaa’ah überliefert von Abu Yusuf, und dieser von Abu Hanifah, dass er sagte:
„Dschahm [ibn Safwaan] war so übermässig im Verneinen, dass gesagt wurde, er sei „laysa bi-schay“ [er ist mit nichts, oder er ist nichts wert etc]. Muqaatil war so übermässig im Bestätigen [al-ithbaat], dass er Allah wie seine Schöfpung darstellte.“ [3]

Khaaridschah ibn Mus’ab sagte: “Dschahm und Muqaatil sind, unserer Meinung nach, übertretende böse/üble Leute.“ [4]

Öffnet einfach die Bücher über Ridschaal und findet die scharfe Kritik bezüglich Muqaatil und seht die Ungeheuerlichkeiten in die er sich vertiefte. Die Tatsache, dass er gleichgestellt wird mit dem Vorvater der Mu’tazilis zeigt uns die ernste Abweichung, die er dieser Ummah vermittelte. Abu Yusuf, der Schüler Abu Hanifahs und Lehrer von Imam Ahmed, nannte diese Sekte „Al-Muqaatiliyyah“. So haben wir aus folgendem Grund diese Bezeichnung für die pseudo-Salafis/Wahabis ausgewählt:

Imam al-Baghawi [rahimuAllah] sagt in seinem Ma’alim At-Tanzil,


{ ثُمَّ اسْتَوَى عَلَى الْعَرْشِ } قال الكلبي ومقاتل: استقر. وقال أبو عبيدة: صعد


Bezüglich des Verses“dann machte er Istawaa Alaa Al Arsh“;
Al-Kalbi und Muqaatil sagten es bedeutet „Istiqraaran“ [sich niederlassen, bewohnen, liegen] und Abu ’Ubaidah sagte: „Sa’ida“ [er bestieg/besteigen/aufsitzen]." [5]

Darauf zitert Al-Baghawi die Sicht der Ahlu Sunnah, das Gegenteil dieser Aussagen von oben!

Der gleiche Ausdruck und der selbe Wortlaut wird von Ibn ‘Uthaymin in seiner Fussnote zu ’Aqida As-Safaariniy benutzt:


{ ثم استوى على العرش } في جميع مواقعها في اللغة العربية لا تقتضي إلا العلو والاستقرار ،
فمن أصول أهل السنة والجماعة : الإيمان بأن الله تعالى استوى على عرشه ،
أي علا عليه واستقر عليه علواً واستقرارًا يليق بجلاله عز وجل


“…Und einer der Grundsätze der Ahlu Sunnah ist es, Glauben daran zu haben, dass Allah ta’alaa Istawaa über seinen Thron machte, was bedeutet ‘alaa/darauf, hoch/erhaben und Istiqraaran [sich niederlassen, sitzen, bewohnen], wie es seiner Majestät würdig ist.“

Bezüglich solch eines abscheulichen Ausdrucks sagt Al-Imam Al-Hafith Ibn Hadschar Al-’Asqalani: „und die Anthropomorphisten [Al-Dschismiyya] sagten: „Seine Bedeutung ist Al-Istiqrar.“ [6]

Die abgeirrten Muqaatiliyyah, welche sich von der Ahlu Sunnah getrennt haben, sagten, dass Allah ta’alaa über seinem Thron verweilt/sitzt etc. Die pseudo-salafi Wahabis von Nadschd sagen exakt das Gleiche wie Muqaatil ibn Sulayman, Wort für Wort! Der Lügner, der Muschabbih Muqaatil ist ihr Imam und sie sind seine Anhänger!

Ein anderer Gelehrtes des Fiqh und des Hadith, welcher sagte, dass Allah “istiqrar” machte war Ibn Abdul Barr. Tatsächlich hat Qadi Ibn ’Arabi al-Maliki eine Widerlegung des Taschbihs Ibn Abdul Barrs geschrieben, in welcher er seine unsinnigen vergleiche zwischen der Schöpfung und dem Schöpfer zurückweist und widerlegt. Er sagt in dieser Widerlegung, wie von Scheich G.F. Haddad übersetzt:

„Was wir glauben müssen ist, dass Allah exisierte und nichts mit ihm existierte; dass er alles erschaffen hat, den Thron eingeschlossen, ohne einer Enthüllung durch diese unterworfen zu sein, weder eine Richtung kam zustande durch diese, noch nahm er einen Ort ein in diesem; ohne dass er innewohnt, dass Er aufhört Erhaben darüber zu sein; dass er sich nicht ändert, und dass er sich nicht von einem zum anderen Zustand fortbewegt. Istiwaa hat in der arabischen sprache 15 Bedeutungen, entweder wörtlich oder metaphorisch. Einige dieser Bedeutungen sind passend in Bezug auf Allah und die Bedeutung des Verses [20:5] ist abgeleitet durch diese. Die anderen Bedeutungen, egal unter welchen Umständen, sind in keinster Weise akzeptabel. Beispielswiese, wenn man sagt, es bedeutet an einem Ort fixiert zu sein [tamakkun], sitzen [istiqraar], Berührung [ittisaal], oder daran gebunden zu sein [Muhaddhat]; dann sind keine dieser Bedeutungen passend für den Schöpfer ta'ala und niemand sollte versuchen, seinesgleichen in der Schöpfung zu suchen..."

In Bezug auf Ibn Abdul Barr sagte der Imam von Ibn Hadschar al-Asqalani, Scheichulislam Zaynuddin al-Iraqi: "Er ist einer von jenen, die Allahu ta'ala eine Richtung zuweisen; deswegen hüte dich vor ihm!" [8]

Ibn Dschahbal, der gelehrte Schafi Faqih, leugnet ebenfalls seine sinnlose Aussage: "Bezüglich dessen, was Abu Umar ibn Abdul Barr sagte, beide [Gruppen], die Elite und das normale Volk, kennen die Ansicht dieses Mannes und die Zurückweisung dieser Ansicht durch die Gelehrten. Die Malikitische Verurteilung von dieser, vom ersten bis zum letzten [Maliki], ist wohlbekannt. Seine Opposition dem Imam von Nordafrika gegenüber, Abu Walid al-Badschi, ist berühmt. Es erreichte einen Punkt, dass die hervorragenden Leute Nordafrikas sagten: "Niemand in Nordafrika hat diese Meinung, außer ihm und Ibn Abi Zayd!", obwohl einige von den Leuten des Wissens eine Entschuldigung für Ibn Abi Zayd zitierten im Text des Großen Qadhi Abu Muhammad ibn Abdulwahab ibn Ali ibn Nasr al-Bagdadi al-Maliki, Rahimahullah!"

In Ibn Uthaymins Scharh von "Aqidat wasitiyyah" vertritt er noch einmal die selbe Position. Weiter fügt er hinzu, dass es 2 Typen von 'Uluww [was Erhebung/Erhöhung oder Erhaben bedeuten kann] gibt. Das Erste ist 'Uluww bezüglich der Attribute [sifaat] - also dass Allah erhaben ist. Das Zweite ist, dass er 'uluww bi dhaatih [dass er erhöht ist in seinem Wesen, seiner Essenz] ist, auf seinem Thron sitzen, über seinem Thron.

Schauen wir, was Imam al-Izz ibn Abd al-Salam [rahimuAllah] dazu gesagt hätte, bzw gesagt hat:

Imam al-Izz ibn Abd al-Salam wurde in seinem Fatawa gefragt:

"Was sagt ihr über Abu Zayd al-Qayrawani al-Malikis Aussage, "Allah ist über seinem erhabenen Thron mit seinem Wesen/in Person [bi dhatihi], und er ist an jedem Ort mit seinem Wissen". Schreibt eine solche Aussage Allah eine Richtung zu, oder nicht? Und wird derjenige mit solch einem Glauben ein Ungläubier, oder nicht?"

Er antwortete: "Die offensichtliche Bedeutung dessen was Ibn Abi Zayd sagte schreibt Allah eine Richtung zu, denn er hat einen Unterschied darin gemacht, ob Allah auf dem Thron ist oder dass er mit seiner Schöpfung ist. Was die zweite Frage angeht, so ist die korrektere Ansicht, dass derjenige, der Allah eine Richtung zuweist, nicht als Ungläubiger angesehen wird, denn die Gelehrten des Islam sagten nicht, dass solche aus dem Islam ausgetreten sind, sondern vielmehr urteilten sie, dass sie von Muslimen erben können, dass sie in muslimischen Böden begraben werden, sie urteilten für die unantastbarkeit ihres Blutes und ihres Eigentums und die Pflicht über ihre sterblichen Überreste zu beten. Dasselbe für alle Neuerungsträger: Die Leute liessen nie davon ab, sie wie Muslime zu beurteilen. Schenke den einfachen Leuten, welche sie als Ungläubige bezeichnen, keine Aufmerksamkeit." [9]

So schau, wie die noblen Imame dieser Ummah warnten vor Muqaatil, Ibn Abdul Barr, Al-Kalbi und dergleichen. Was ist mit jenen, die exakt das gleiche sagen, während sie unterstützt werden von Ölgeldern? Sind sie anders? Wahrlich, sie sind die Neo-Muqaatiliyyah, Abgewichene, welche sich vom Glauben der Ahlu Sunnah wal Dschaamah getrennt haben. Und wir erbitten Allahu Taala, dass er Ibn Uthaymin und jenen, die ihm ähneln, Barmherzigkeit erweist und ihre Fehler verzeiht, wie auch unsere. Amin!

[1] #6868
[2] Dhahabi, Siyar a‘lam al-nubala’ [Beirut: Mu’assasa al-Risala, 1401/1984], 7.202, siehe auch Ibn Hadschars Tahtheeb At-Tahtheeb Eintragsnummer 7981 veröffentlicht bei Daar Ihyaa’
[3] Tahtheeb At-Tahtheeb ibid.
[4] ibid
[5] Al-Manaar Edition 3:488
[6] Fat-hul-Baari 1959 Edition 13:409
[7] ’Arida Al-Ahwaadhi - Man muss die ganze Widerlegung lesen um wirklich zu realisieren wie unglaublich dumm die Behauptungen der pseudo-Salaf sind.
[8] Tarh-At-Tathrib
[9] al-izz ibn Abd al-Salam, Fatawa S.151,153)
__________________
Man banda-yé qur'ân-am, agar jân dâr-am
Man khâk-é rah-é Muhammad-e mukhtâr-am
Gar naql kon-ad joz în, kas az goftâr-am
Bêzâr-am az-ô, w-az-în sokhan bêzâr-am - Mawlana

[Ich bin der Diener des Quran solang ich leben habe.
Ich bin der Staub auf dem Pfad Muhammads, dem Auserwählten.
Wenn irgendjemand etwas anderes als dies von mir zitiert,
Bin ich verlassen von ihm empört über diese Worte.]
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-"Die Wahrhaftigkeit des Din( Islam ) ist es, das Anvertraute Gut (Amana ) zurückzugeben und sein Wort zu halten." - Hz.Ali Ibn Talib al Hashimi ra
apfel_fe
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fe rulez


« Antworten #17 am: Dezember 13, 2007, 10:53:59 »

Amin Amin!
Mein du sollst aber nicht vergessen, dass diese Angelegenheiten den Glauben (itiqad) betreffen und diese Allah nicht vergibt.
Er vergibt nur die Sünden, welche die Handlungen (amel) betreffen.
Das heißt Allah kann jemandem vergeben, welcher die rituelle Waschung falsch macht, aber jemandem vergeben, der im Glauben Mängel hat ist ausgeschlossen.

Liebe Grüße Lächelnd
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bir dua yeter...
AlMurabit
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Islam , Iman & Ihsan : Darauf basiert der Islam !


« Antworten #18 am: Juli 24, 2008, 11:11:52 »

As salamu alaikum wr wb ,

das Schlimmste an ihnen ist dass sie trotz der Beweise bei ihrer "Meinung " bleiben .
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Glaube nicht ohne zu wissen ,
kein Wissenswerb ist ohne Glaube möglich &
Glaube & Wissen ohne Handlung ist Schwachsinn !
Sehzade Timur Can
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« Antworten #19 am: März 07, 2009, 18:28:44 »

Entstehung und Zerfall des ersten Wahhabitenreichs 

Muhammad ibn Abd al-Wahhab begann seine Missionierung 1731. 1740 verkündete er in Huraimala nahe Riad seine puritanischen Glaubenssätze zur Reinigung des Islam. Es gelang ihm, den Emir von Diraja, Muhammad ibn Saud, und dessen Sohn Abdulaziz für seine Lehren zu gewinnen. Die Saudis verfolgten das Ziel, die Einigung der Stämme Arabiens auf der Grundlage des wahhabitischen Glaubens unter ihrer Oberhoheit gewaltsam herbeizuführen. Der Puritanismus des wahhabitischen Glaubens entsprach der bescheidenen Lebensführung der einfachen Menschen in der kargen Landschaft Zentralarabiens, die die Verbreitung seiner Lehren unterstützten.

1744 kam es zum Abschluss eines Vertrages, mit dem sich Abd al-Wahhab die religiöse und Ibn Saud die militärische Führung im "Heiligen Krieg" der Wahhabiten teilten. Bis 1786 eroberten die Saudis den gesamten Nadschd und begründeten damit das erste Reich der Saud-Dynastie. Der Nadschd stand damals nur theoretisch unter osmanischer Oberherrschaft, tatsächlich hatten die Osmanen im Nadschd keinerlei Macht. Muhammad ibn Abd al-Wahhab gewann durch die Eroberungstätigkeit der al-Saud und durch Missionierung immer mehr Zulauf. Die Wahhabiten eroberten Mekka und Medina, um dann dort ihre Version des Islam durchzusetzen.

Dem Emir von Hedschas, Masud bin Said, gelang die Rückeroberung Mekkas und Medinas. Er trieb die Wahhabiten zurück in den Nadschd. Aber der Sieg war nur vorübergehend. Muhammad ibn Abd al-Wahhab erließ eine Fatwa gegen die beiden Heiligen Moscheen, obwohl die Orte im Koran als "unantastbar" bezeichnet werden. Und wieder blockierten sie die Pilgerwege nach Mekka.

1803 wurden sie von den Prinzen Scharif Ghalib und Scharif Pascha wieder vertrieben. 1805 kehrten sie erneut zurück, eroberten Mekka und Medina und setzten Prinz Mubarak bin Madya als Machthaber in Medina ein. Die Regentschaft über die beiden Heiligtümer dauerte sieben Jahre lang. Sie hielten die Pilger aus Syrien und Ägypten davon ab, die Heiligtümer zu besuchen, da sie "Ungläubige" seien.

1811 beauftragte der osmanische Sultan Mahmud II ( mein UrurururGroßvater) den Herrscher von Ägypten, Muhammed Ali, der nominell ägyptischer Gouverneur der Osmanen war, die Wahhabiten zu bekämpfen und die beiden heiligen Stätten Mekka und Medina wieder unter die Oberherrschaft der Ägypter und damit der Osmanen zu bringen. Ali eroberte Medina, Mekka und schließlich Ta’if. Aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit ließ Muhammed Ali eine Armee unter seinem Sohn Ibrahim Pascha 1816 nach Nadschd einmarschieren. Mit seinem Gegner Abdullah bin Saud, Prinz von Dariya, lieferte er sich viele Schlachten. 1818 wurde dieser endgültig besiegt.




Das zweite Reich der Wahhabiten 

Trotz der Eroberung des Hedschas durch die Ägypter konnte die Dynastie der Al Saud im Nadschd ab 1824 wieder ihre Herrschaft aufrichten und langsam wieder ausweiten. Als im Jahre 1865 Faisal, der damalige Herrscher aus dem Hause Saud, verstarb, folgte ihm sein Sohn Adallah, der jedoch 1871 von seinem Bruder Saud gestürzt wurde. Es folgte eine Zeit der Thronwirren, in der es der Herrscherfamilie der Raschid ab 1887 gelang, die Dynastie der Saud zu verdrängen. 1891 flüchteten die Saud aus dem Hedschas und fanden zunächst beim Beduinenstamm der Murra Zuflucht, später in Kuwait.






Das dritte Reich der Wahhabiten

1901 versuchte Abdul Aziz al-Saud, genannt Ibn Saud, die Herrschaft der al-Saud in Hedschas erneut zu errichten, was jedoch zuerst misslang. 1902 konnte er jedoch mit wenigen Dutzend Getreuen Riad erobern und von dort aus langsam den gesamten Nadschd unterwerfen. Wesentliche Hilfe waren ihm dabei die Ichwan. In den neu eroberten Gebieten wurden die Beduinen aufgefordert, ihr Vieh zu verkaufen und sich in festen Siedlungen niederzulassen, wo sie von Predigern der Wahhabiten unterwiesen wurden und die Einhaltung der religiösen Pflichten streng überwacht wurde. 1924 konnte Ibn Saud auch den Hedschas unterwerfen. 1932 vereinigte er die beiden Königreiche Hedschas und Nedschd zum Königreich Saudi-Arabien.



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