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Autor Thema: Wichtige Zitate  (Gelesen 22828 mal)
0 Mitglieder und 5 Gäste betrachten dieses Thema.
Hudaibia
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« Antworten #15 am: November 23, 2006, 13:26:19 »

Jedes weise Wort hat seinen Platz im islamischen Gedankengut. Im Qur'an heißt: Afala ya'qilun, afala yatafaqqarun, afala yatadabbarun (Könnt Ihr nicht verstehen? Könnt Ihr nicht nachsinnen? Könnt Ihr nicht erwägen, schlussfolgern?) Diese Sätze besagen also, dass auf der Suche nach der Wahrheit menschliche Intellekt und ihre Überlegungen von großer Bedeutung sind, sei es von einem Muslim oder von einem andersgläubigen Denker. Wir, Muslime haben unser islamisches Glaubensgebäude aus vier Quelen (Qur'an, Hadith, Analogieschluss und Konsens) errrichtet. Weise Worte von anderen Kulturkreisen gehören nach der qur'anischen Aussage doch zu unserem Glaubensgebäude, genauso wie wir brauchbare Gegenstände, die von anderen Menschen hergestellt sind, zu Hause nutzen können. Wir müssen aber wissen, wie wir diese Erkenntnisse einordnen und gebrauchen können. Wir werfen sie nicht weg, weil sie von Andersgläubigen hergestellt sind.

Darüber hinaus sagte der Prophet, mit dem Friede und Segen sei: "Das Wissen ist das verlorengegangene Eigentum des Muslims. Er nimmt es, wo immer er es findet." Weiter sagte er: "Auch wenn Wissenschaft und Bildung (in einem fernen und fremden Land wie) in China sein sollte, sollt ihr dahin reisen, um es zu erwerben." Also die Entfernung soll auch kein Hindernis sein und auch nicht, dass wir sie durch Chinesen erwerben müssen.

Ich freue mich jedesmal für meinen Anteil, wenn ich eine geistvolle, aufrichtig gemeinte, weise Aussage, die aus Lebenserfahrung stammen, höre. Ich versuche daraus das beste und edelste zu entnehmen. Daher lege ich großen Wert auf die innere Anteilnahme und Erachtung des sich in diesem Forum äußernden Gesprächskreises.
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Khadija
Gast
« Antworten #16 am: November 23, 2006, 23:17:30 »

Salamalejkum

@danke Hudaiba - danke, du hast es jetzt gut erklärt. ich hab gestern nicht die passenden Worte gefunden, bzw. zuviele.

@Erdbeerkiwi - möchtest du meine ganz ehrliche Antwort hören, was ich über die Uneinigkeit unter den "Muslimen" denke? es ist mir egal, sollen sie sich bis zum jüngsten Tag gegenseitig fertig machen! Das ist meine Meinung und dazu stehe ich. Die Muslime die ich kenne tragen nicht alle einen Bart und nicht alle in Kopftuch, doch sind es liebenswerte Menschen, die ihr ganzes Vertrauen voll und ganz in Gott gesetzt haben. Verstehst du was ich meine?

Das Wörtchen "Islam" sagt nähmlich schon alles - sich Gott ergeben (aufhören zu kämpfen, sich ihm voll und ganz vertrauen, sich in Allahs Führung begeben -  das bedeutet Frieden) wenn es ein Mensch in irgendeiner Weise hinkrigt, sich fallen zu lassen, die Welt, Welt sein lassen und einfach in allen Belangen nur allein auf Gott vertrauen, der findet den Frieden im Innern und auch im Äussern. Sich Gott anvertrauen bedeutet auch: indem man seinem Schicksal gelassen ins Auge sieht und es ganz in Ruhe und dankbar annimmt, vertrauend darauf, dass der Herr immer das Beste für einen möchte. Muslim ist in meinen Augen derjenige der so lebt - ein friedliebender, friedlicher Mensch, der Gott liebt und ihm wie ein kleines Kind der Mutter oder dem Vater vertraut.

Der Mensch erntet immer das, was er zuvor ausgesät hat. Hat er Möhren gesät, wird er keine Kartoffeln ernten.

Wenn's Hass, böse Gedanken und böse Worte waren, so wird er dafür sicher keine Freude und liebe Worte ernten.

Allah sagte in einem heiligen Hadith, "Ich erfülle die Erwartungen, die mein Diener in mich hegt".

Ein paar Beispiele:

Sagt einer mit "freundlichem Lächeln" guten Tag Herr Meier, und innerlich denkt er: Du Schafskopf, scher dich zum Teufel... kann mal selber herausfinden, was er genau dafür ernten wird.

Herr Meier hingegen beantwortet das Lächeln seinerseits freundlich und denkt im Herzen, welch netter Mensch....was wird er wohl ernten?

Sieht ein "Muslim" einen der ein Kreuz um den Hals trägt, grüsst freundlich, denkt aber: dieser Kafir!

Sieht ein Muslim einen, achtet sich nicht auf sein Aeusseres sondern grüsst ihn frei aus dem Herzen, freundlich mit guten Tag, schenkt ihm sogar noch ein Lächeln...

Sieht ein "Muslim" einen Juden mit Käppi vorbeilaufend, den "Muslim" nicht beachtend, nicht grüssend....der Muslim seinerseits denkt: "Allah hat ihn ja zum Affen gemacht, darum verhält er sich auch wie einer" - der Jude seinerseits denkt: wenn der glaubt ich sei ein Affe, so soll er das glauben, ich kenne meinen Herrn und er seinen anscheinend auch.

Sieht ein Muslim einen Juden, lächelt ihn an und sagt: Shalom! der Jude ganz überrascht freut sich und sagt Salamalejkum!
ihm kribbelt richtig auf der Haut und ihm ist ganz warm ums Herz, dass doch tatsächlich mal ein Muslim Shalom über die Lippen bringt, welch eine schöne Geste...noch den ganzen Tag geht ihm das nicht mehr aus dem Kopf, dass er mal etwas so schönes von einem Muslim gehört hat und er dankt seinem Herrn aufrichtig für die Freude.

Der passende Hadith für die Beispiele, im anderen immer das Gute sehen, oder: Behandele den anderen stets so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest.
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erdbeer.kiwi
Gast
« Antworten #17 am: November 24, 2006, 01:30:17 »

Wa Aleykum Selam!

Wohlmöglich werde Ich hier auch einfach falsch verstanden.

@Kadija

Kadija: Die Muslime die ich kenne tragen nicht alle einen Bart und nicht alle in Kopftuch!
Erdbeer.kiwi: Bärte und "Kopftücher", besser gesagt Hijab, sind erstmal sekundär. Was Ich damit nicht die wichtigkeit reduziere. Nein !

Kadija: Doch sind es liebenswerte Menschen, die ihr ganzes Vertrauen voll und ganz in Gott gesetzt haben. Verstehst du was ich meine?
Erdbeer.kiwi: Ja.  Allah c.c möge Sie dafür belohnen!

Kadija: Sieht ein "Muslim" einen der ein Kreuz um den Hals trägt, grüsst freundlich, denkt aber: "dieser Kafir"!"
Erdbeer.kiwi: Du hast Recht, solch eine Geisteshaltung sollte man schnellstens ablegen.

Kadija: Sieht ein Muslim einen, achtet sich nicht auf sein Äusseres sondern grüsst ihn frei aus dem Herzen, freundlich mit guten Tag, schenkt ihm sogar noch ein Lächeln.
Erdbeer.kiwi: Jawohl! Die Freude, die aus aufrichtigem Glauben hervorgeht, sollte als ein notwendiger Teil des Leben angesehen werden.

Kadija: Der Mensch erntet immer das, was er zuvor ausgesät hat. Hat er Möhren gesät, wird er keine Kartoffeln ernten. Wenn's Hass, böse Gedanken und böse Worte waren, so wird er dafür sicher keine Freude und liebe Worte ernten.
Erdbeer.kiwi: Selbstverständlich nicht. Allah`s c.c erschaffener Natur und Physik widersprechend. Wie unlogisch! Eine sehr schöne Gleichung und Es erscheint Mir evident.

Kadija: Allah sagte in einem heiligen Hadith, "Ich erfülle die Erwartungen, die mein Diener in mich hegt".
Erdbeer.kiwi: Gepriesen sei Allah c.c !

Zweifellos würden Ich, Du, wie jeder andere auch, am liebsten in einer Gesellschaft leben, in der sich die Menschen zu Frieden und Sicherheit verpflichten, in der es die Menschen vermeiden, einander zu unterdrücken oder sich gegenseitig zu verletzen, sondern stets liebevoll miteinander umgehen und in der die Menschen einander achten und sich umeinander kümmern. Solch eine Umgebung, die ein von Respekt und Liebe geprägtes Zusammenleben garantiert, ist der Traum eines Jeden von uns.

Eine gottesfürchtige Person/Muslim zeigt guten Charakter, nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern unter allen Umständen. Ihre moralische Vollendung ist nicht abhängig von den wechselnden Einstellungen der Leute oder von Ereignissen und Zuständen um sie herum, sondern von der ständigen Vergegenwärtigung des schweren Gerichts, das sie im Jenseits erwartet und der Tatsache, dass es in einer Situation resultieren wird, aus der es kein Zurück mehr gibt. Soviel ist sicher.

Einige von den Merkmalen eines Muslims sind folgende: Glaubt an Gott, den Jüngsten Tag, die Engel, die Schrift und die Propheten, Vergilt Böses mit Gutem, Zahlt die Armensteuer (Zakat), Achtet die Grenzen, die von Gott gesetzt wurden, Gibt seinen Reichtum aus Liebe zu Gott an Verwandte, Waisen, Bedürftige, Reisende und jene, die danach fragen, Vollzieht regelmäßige Gebete, Hält Versprechen und Verpflichtungen ein, Geduldig in Zeiten der Not, Verzweiflung und Bedrängnis, Loyal, ehrlich, aufrichtig, nett, mitfühlend, beschützend und rechtschaffen, Kümmert sich um andere, Respektiert die Gläubigen, Denkt logisch, Ehrwürdig, Gewissenhaft, Vertrauenswürdig, Sauber, Gehorsam, Demütig, Steht zu seinem Versprechen, Mitleidsvoll und milde, Wendet sich mit Ergebung an Gott, Diszipliniert, Ausdauernd, Gibt sich Gott hin, Scharfsinnig, Spricht weise, Ehrenwert, Anständig, Fürchtet nicht den Tadel irgendeines Tadelnden, Tapfer, Hält einen moderaten Kurs ein, Tolerant, Mitfühlend, Überbringt frohe Botschaften, Optimistisch und zufrieden, Höflich, Spricht gütig mit den Leuten, Anständig, Tugendhaft, Wendet sich allein an Gott der Einzig ist und keine Partner hat, schon garnicht einen Sohn oder Töchter !

Kadija: Sich ihm voll und ganz vertrauen, sich in Allahs Führung begeben.
Erdbeer.kiwi: Richtig !

Kadija: Aufhören zu kämpfen !
Erdbeer.kiwi: Hm....Ich weiß nicht !?

"Kampf" bedeutet nicht gleich, Waffen oder Fäuste !

Niemand darf zur Entschuldigung seiner Passivität und Tatenlosigkeit behaupten: "Meine Anstrengungen würden ja doch nichts bewirken." Denn es sind die eigenen inneren Absichten und daraus resultierenden aufrichtigen Bemühungen, die letztendlich den Unterschied ausmachen. Die Anstrengungen eines Einzelnen, sich mit den Tugendhaften zu vereinen und für Gerechtigkeit zu kämpfen, erweisen sich durch Gottes Hilfe als starkes Mittel, all dem Schlechten ein Ende zu bereiten.

Jedoch wäre es reines Wunschdenken, darauf zu hoffen, dass sich eines Tages alle Dinge plötzlich zum Guten wenden. Daher sollten diejenigen, die den aufrichtigen Willen besitzen, in einer Gesellschaft zu leben, in der Frieden, Sicherheit und Freiheit vorherrschen, nicht länger Zeit verlieren, sondern aktiv werden und auch dazu bereit sein, bestimmte Opfer zu bringen.

Deinen Standpunkt kann Ich nachvollziehen, verstehen und natürlich auch respektieren.

Ich jedoch mache Mir, auch oft mit Tränen, einfach Sorgen um Mich selbst und auch um meine Liebsten. Mir ist das nicht egal !

Allah c.c der Herrliche: "Hätte es nur unter den Geschlechtern, die vor euch lebten, mehr Tugendhafte gegeben, welche sich den Missetaten auf Erden widersetzten, ausser den wenigen, die Wir retteten, während die Übeltäter ihr üppiges Leben weiter fortführten und sich in Sünde verloren!" (Sure 11:116 - Hud)


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zeynooo
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« Antworten #18 am: November 24, 2006, 18:58:32 »

mir es neu, dass ein mann einen bart haben muss. lustige menschen, die das glauben und es noch weitersagen Schockiert

"Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche" - johann wolfgang von goethe (habe allah erbarmen mit dir)

lese im moment goethes "west-östlicher divan", viele schöne gedichte, die dem islam und allah gewidmet sind; kann ich empfehlen.
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فَبِأَيِّ آلَاء رَبِّكُمَا تُكَذِّبَانِ
Khadija
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« Antworten #19 am: November 24, 2006, 23:15:35 »

Salamalejkum Erdbeerkiwi

ich verstehe dich ja, ach du machst dir soviele Gedanken um Dinge, die doch ganz einfach sind.

Irgendwie hast du eine schlechte Erfahrung gemacht, im Internet? in Foren?

Okej - ich schreib mal wieder ein Geschichtchen:

Wie ist ein Lamm in seiner Art? Es ist lieb, brav, geduldig und hat vorallem ein absolutes Urvertrauen. Es bleibt bei seiner Mutter, bei der Herde und beim Hirten. Dann ist es ganz sicher und ruhig aufgehoben, es macht sich keine Sorgen, ob es morgen was zu trinken oder zu fressen hat, es ist ganz einfach Unschuldig und lieb...tollt herum, ist glücklich, und froh und hat vor allen Dingen keine Angst - es kennt ja nur das Gute. Es denkt noch nicht mal viel an den Hirten, es lobpreist seinen Herrn auf seine Art, indem es glücklich ist, zufrieden ist, dankbar - und Sein Herr ist zufrieden mit seinem Lämmchen, hat es lieb und versorgt es gut, versorgt seine Mutter gut und die ganze Schafherde.
Das ist ein Gottergebenes Lämmchen ein Muslim

Ein dummes Lämmchen ist hingegen, wenn es die Herde und den Hirten verlässt und auf eigene Faust lospilgert. Dann wird's dunkel und es bekommt Angst. Doch der Hirte hat schon aufgepasst und es wieder zur Herde zurück geholt und der Mutter gebracht.

Ein ziemlich dummes Lämmchen ist, wenn es das nochmal macht. Nun lässt der Hirte es extra ein bisschen schmoren, damit es schön Angst bekommt anfängt zu verzweifeln. Dann holt er es wieder.... eine Zeitlang geht das so gut...doch das Schäfchen hat einfach keine Ruhe und ist wieder unzufrieden...irgendwie war es doch auch ein bisschen schön auf der grossen weiten Welt..

Ein total beklopptes Lämmchen ist, wenn es nun tatsächlich noch immer nicht kapiert hat, wenn es wegläuft und nicht vertraut auf den Hirten und bei seiner Mutter und der Herde bleibt.....dann ist ihm nicht mehr zu helfen...dann soll's der Wolf fressen, der arme Kerl wartet sicher schon lange mit knurrendem Magen auf ein feines Lammkotelett.

Aber im allerletzten moment, bevor der Wolf genüsslich sein Maul aufreisst, blökt es bitterlich: Bitte, bitte mach, dass mir der Wolf nicht wehtut, ich werd dafür nie mehr weglaufen, es verspricht das heitere vom Himmel, was es alles tun würde, es bereut, schwitzt Blut vor Angst..ich hab's jetzt kapiert, dass ich bei dir bleiben soll, dass Du mein wirklicher Versorger bist, dass ich nur noch auf dich vertrauen soll und sonst auf niemandem mehr. Bitte, bitte, fleh, fleh..mir tut alles so leid....im letzten Augenblick kommt der Hund des Schäfers und entreisst das Lämmchen dem Wolf....dieses ist völlig aufgelöst, am Boden zerstört. Nun nimmt's der Hirte auf den Arm und tröstet es, bringt es zu seiner Mutter und spricht mit ihm: Schau, du warst halt wirklich ein dummes Lämmchen, du warst neugierig, hast dabei die Mutter, die Herde, und mich, den Hirten der Herde ganz vergessen - bist einfach losgelaufen und hast eine bittere Erfahrung gemacht, wie das ist, wenn man so schreckliche Angst haben muss. Und nun zeigt ihm der Hirte, was das Lämmchen vorher nicht gesehen hatte: die saftige grüne Wiese, die schönen Blumen, die warme Sonne, die liebliche Luft, den Regen, die Bäume, die gute Milch der Mutter, die Geborgenheit, die vielen anderen Lämmchen die es zum spielen hat, Vogelgezwitscher....nun sieht das Lämmchen was der Hirte alles für das Lämmchen bereitet hat. Dies und viel mehr - und der Hirte sagt zu ihm, so und nun bin ich nicht mehr böse mit dir, doch sei vernünftig, du hast jetzt etwas schlimmes erlebt. Vertraue nur auf mich, den Hirten, denn wenn du mir nicht vertraust, dann kann dir niemand helfen, weder deine Mutter, noch die Herde, nur auf mich allein sollst du vertrauen, verstanden? Ja, verstanden und und lächelt endlich und ist zufrieden und dankbar.

Das war jetzt eine lange Geschichte, doch es soll einfach aufzeigen, dass sich ein Gottergebener keine Sorgen machen soll, dass Er immer in Gottesnähe bleiben soll. Das bedeutet ganz einfach : im Moment leben und zufrieden sein mit dem was ist und was er hat.

Wenn du beginnst in der Zukunft zu leben, dann bist du ausgebüchst aus der Herde. Denn die Zukunft ist verborgen und liegt beim Herrn. So sollst du dir auch keine Sorgen um andere Menschen machen auch nicht um deine Familie, denn Sorgen die kannst du alle dem Herrn überlassen. Geniesse den Augenblick, und freue dich über die vielen schönen Dinge, die du vom Herrn bekommen hast, sei dankbar, wünsche nicht mehr. Zweifle nie an deinem Herrn. Denn was du säst wirst du ernten! Vertraue und Vertraue und Vertraue und hab Freude mit deinen Lieben. Auch im Internet, gehe nicht dort stöbern, wo gestritten wird, wo Parabeln verlesen werden und ausgehandelt, ob nun die Ka'aba 20cm höher oder nicht ist, ob nun Muhammad 20 oder 40 schwarze Haare im Bart trug. Das ist alles dummes Zeug und hat mit Islam 0 und nichts zu tun.

Nochmal: Lebe im Jetzt, freu dich, sei zufrieden, tue Gutes, sei nett zu den Menschen, halte dich nicht mit Unsinnigem auf, säe gute Gedanken und was weiss ich noch was für morgen, aber hab GEDULD, sei dankbar. Du brauchst kein Gerechtigkeitskämpfer zu sein, von denen gibt's weiss ich schon viel zu viele. Besser du entspannst und geniesst und lächelst mal wieder über dich selber. Hab gute Ideen, wie dein Jetzt aussehen sollte, tue das deinige dazu und den Rest überlasse dem Herrn.

Ich hab mal meine Grossmutter gefragt, nachdem sie etwa 10 mal den Krebs überstanden hatte (sie lebt noch und erfreut sich bester Gesundheit, ist über 80 und sieht wie 50 aus), an was glaubst du?

"Denk, an den Herrgott, an was sonst"...und ich stocherte weiter, und sonst nichts? sie überlegte einen Moment und sagte: doch, ich glaub noch an was: "das der Boden auf dem ich laufe gepflastert ist mit den Köpfen von Schriftgelehrten!"

darum: Beginne den Morgen, nicht mit: ich "will" das erledigen, ich "will" jenes und ich "will" sonstwas alles.
sondern: Lieber Herr, was hast du heute mit mir vor? Und überlasse deinen "Willi" dem Willen des Herrn, und vertraue auf das was kommt, dass es so richtig ist.

....Warum in die Ferne Schweifen, sieh das Gute liegt so nah!

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Korkmaz
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« Antworten #20 am: November 25, 2006, 00:30:46 »

Ein schöner Heiliger Hadith (Hadith Kudsi) für den, den es interessiert beschreibt die Beziehung Gottes zu den Menschen...

Gott spricht:

Die Geschichte von Mir und den Menschen und den Djinn ist großartig:

Ich erschaffe und ein anderer wird angebetet. Ich gebe, und einem anderen wird gedankt.

Ich sende das Gute von Mir meinen Dienern herab und ihre Bösartigkeit steigt zu Mir herauf.

Ich neige Mich ihnen mit Meiner Gnade zu und bedarf ihrer nicht; und sie entfernen sich von Mir mit ihren Sünden, und sind doch auf keinen außer Mich angewiesen. (...)

Die Leute, die Mir gehorsam sind, sind die Leute Meiner Liebe, und die Leute, die Mir ungehorsam sind, lasse Ich die Hoffnung auf Meine Gnade nicht aufgeben.

Wenn sie bereuen, dann bin Ich ihr Geliebter und wenn sie nicht bereuen, dann bin Ich ihr Heiler.
Ich prüfe sie mit Belastungen, damit Ich sie von ihren Fehlern reinige. (..)

Wer von ihnen Mir mit Reue entgegenkommt, den erwarte Ich schon von weit weg, und wer sich von Mir abwendet, den rufe Ich von ganz nah: “Wo gehst du hin? Hast Du einen anderen Gott außer Mir?”
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erdbeer.kiwi
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« Antworten #21 am: November 25, 2006, 23:12:08 »

Aleykum Selam.

Kadija:
Ich verstehe dich ja, ach du machst dir soviele Gedanken um Dinge, die doch ganz einfach sind.
Erdbeer.kiwi: Mag sein! Jedoch gibt es einige Angelegenheiten die kann und darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Kadija: Irgendwie hast du eine schlechte Erfahrung gemacht, im Internet? in Foren?
Erdbeer.kiwi: Weder im Internet noch in Foren.

Kadija: Okej - ich schreib mal wieder ein Geschichtchen.
Erdbeer.kiwi: Ich bitte darum !

Kadija erzählt die Geschichte eines Gottergebenes Lämmchen der einen Muslim darstellen soll und sich von der Herde aus neugier löst. (siehe oben)

Geschichte fertig !

Erdbeer.kiwi: *lächel....Sehr Schön. Der Kern dieser Geschichte ist beachtlich. Sollte man sich merken.

Kadija: Das war jetzt eine lange Geschichte, doch es soll einfach aufzeigen, dass sich ein Gottergebener keine Sorgen machen soll, dass Er immer in Gottesnähe bleiben soll. Das bedeutet ganz einfach : Im Moment leben und zufrieden sein mit dem was ist und was er hat. Wenn du beginnst in der Zukunft zu leben, dann bist du ausgebüchst aus der Herde. Denn die Zukunft ist verborgen und liegt beim Herrn. So sollst du dir auch keine Sorgen um andere Menschen machen auch nicht um deine Familie, denn Sorgen die kannst du alle dem Herrn überlassen.
Erdbeer.kiwi:Kadija! Das habe Ich auch niemals bestritten! Sich Sorgen um Familienmitglieder zu machen ist kein  Anzeichen dafür das man sich von "Herde" entfernt. Und wenn Ich sage das Ich um mich selbst auch Sorgen mache, hat es nicht die Bedeutung das Ich Unsicher in meinem Weg bin, solange Allah c.c mich leitet, dass versteht sich ! Ich lebe auch nicht in der "Zukunft", sondern stets in ständigen vergegenwärtigung der Befragung. Jeder Muslim hat Pflichten den er Gerecht werden muß, ob es von Erfolg gekrönt wird oder nicht das kann und muss man Allah c.c überlassen.

...Wir sandten das Buch auf dich herab als eine Erklärung aller Dinge und eine Rechtleitung, eine Barmherzigkeit und Heilsbotschaft für alle, die bereit sind, sich Allah hinzugeben. Siehe Allah gebietet, Gerechtigkeit zu üben, Gutes zu tun und die Nahestehenden zu beschenken. Und Er verbietet das Schändliche und Unrechte und Gewalttätige. Er ermahnt euch, euch dies zu Herzen zu nehmen. (Sure 16:89-90 - an-Nahl)

Weiter sagt uns Allah c.c , daß wir uns nicht selbst täuschen sondern aufgeschlossen sein sollen und unseren Verpflichtungen sorgsam nachkommen sollen.

Kadija: Zweifle nie an deinem Herrn.
Erdbeer.kiwi: Inschallah Niemals !

Kadija: Geniesse den Augenblick, und freue dich über die vielen schönen Dinge, die du vom Herrn bekommen hast, sei dankbar, wünsche nicht mehr. Denn was du säst wirst du ernten! Vertraue und Vertraue und Vertraue und hab Freude mit deinen Lieben.
Erdbeer.kiwi: Nicht das Gute in allen Dingen zu sehen und mit dauernder Angst, Sorge, Verzweiflung, Trauer oder Sentimentalität erfüllt zu sein, zeigt einen Mangel an aufrichtigem Glauben. Hast recht. Darum geht es mir doch garnicht.

Kadija: Auch im Internet, gehe nicht dort stöbern, wo gestritten wird, wo Parabeln verlesen werden und ausgehandelt, ob nun die Ka'aba 20cm höher oder nicht ist, ob nun Muhammad 20 oder 40 schwarze Haare im Bart trug. Das ist alles dummes Zeug und hat mit Islam 0 und nichts zu tun.
Erdbeer.kiwi: Lapalien!

Kadija: Nochmal: Lebe im Jetzt, freu dich, sei zufrieden, tue Gutes, sei nett zu den Menschen, halte dich nicht mit Unsinnigem auf, säe gute Gedanken und was weiss ich noch was für morgen, aber hab GEDULD, sei dankbar. Du brauchst kein Gerechtigkeitskämpfer zu sein, von denen gibt's weiss ich schon viel zu viele. Besser du entspannst und geniesst und lächelst mal wieder über dich selber. Hab gute Ideen, wie dein Jetzt aussehen sollte, tue das deinige dazu und den Rest überlasse dem Herrn.
Erdbeer.kiwi: "Gerechtigkeitskämpfer" ?? Ich glaube Wir reden einander vorbei. "Wenn einer von euch etwas Schlechtes sieht, so soll er es mit seiner Hand verändern, wenn er nicht kann, soll er es mit seiner Zunge verändern, und wenn er dies nicht kann, soll er es in seinem Herzen verändern, was die schwächste Form von Glauben ist." Kennst Du diesen Hadith ?

Dies ist eine hohe Verantwortung für die Gläubigen. Jeder von ihnen muss zur Vermeidung solch schlimmer Konsequenzen beitragen. Es ist an der Zeit, aufzuhören, uns nur über selbst bezogene Probleme zu sorgen und uns stattdessen ernsthaft um das Wohl anderer Leute zu bemühen.

Kadija: Und überlasse deinen "Willi" Willen dem Willen des Herrn, und vertraue auf das was kommt, dass es so richtig ist.
Erdbeer.kiwi: Ich glaube zu wissen vorauf Du hinaus willst, Schicksal? (Korrektur erwünscht).

Ich weiß! Alles was in der Vergangenheit geschehen ist und alles was jemals in der Zukunft passieren wird, ist für Allah dem Herrlichen schon Realität. Die Tatsache, dass alle künftigen Ereignisse auf uns warten, um von uns erfahren zu werden, veranschaulicht einen wichtigen Punkt: Jeder, ob er will oder nicht, hat sich schon bedingungslos dem Schicksal gefügt, dass Allah für ihn geplant hat. So wie wir unsere Vergangenheit nicht ändern können, können wir auch unsere Zukunft nicht ändern.

Die Zukunft ist schon passiert, genau wie unsere Vergangenheit. Alles was uns passieren wird, wann und wo wir essen werden und welche Nahrung dies sein wird, mit wem wir sprechen werden, wie viel wir verdienen werden, welche Krankheiten wir bekommen werden und wann, wo und wie wir später sterben werden, über all diese Dinge ist bereits entschieden worden und sie können nicht mehr verändert werden, weil sie im Wissen Allahs c.c  schon als abgeschlossene Ereignisse existieren. Alles was uns übrig bleibt ist, durch unsere eigenen Erfahrungen Kenntnis über sie zu erhalten. Aber das bedeutet nicht sich zurück zu lehnen und nichts zu tun!

Zweifellos sind solche Verhaltensweisen weit entfernt von wahrem "Gottvertrauen" und "dem Sehen des Guten in allem". Solche Einstellungen sind im Grunde nichts als Nachlässigkeit. Gläubige müssen dagegen stets ihr bestes tun, um eine praktische Lösung für eine Situation zu finden. Die Art, wie sie handeln, ist eine Form von "Verehrung Allahs". Denn wenn sie in solche Situationen verwickelt werden, denken sie immer daran, dass es allein Allah ist, der die Ereignisse stattfinden lässt.

Viele Menschen behaupten, die Realität der Fügung (des Schicksals) nicht zu verstehen, reden sich ein: "Wenn ohnehin alles bereits verfügt ist, so brauchen wir nichts mehr dabei zu tun", und so versuchen sie, sich selbst zu beweisen, dass es unmöglich ist, an sein Schicksal zu glauben. Dies ist eine sehr oberflächliche Denkweise. Der Grund, warum manche Menschen dies sagen, ist der, dass es Teil ihres Schicksals ist, dies zu sagen, auch wenn sie dies nicht erkennen. Allah hat jedermann's Schicksal vorherbestimmt; Für Allah hat jeder sein Leben schon von Anfang bis Ende erlebt.

Allah c.c hat es als Teil der Prüfung, die Er für uns in unserem Erdendasein geschaffen hat, ermöglicht, alles was wir tun, so zu empfinden, als täten wir es aus unserem freien Willen heraus. Wenn jemand zum Beispiel ein Buch schreibt, so ist dieses Buch für Allah in Wahrheit schon geschrieben und fertig gestellt, bevor der Autor geboren war und es ist bereits von allen, deren Schicksal es ist, es zu lesen, gelesen worden. Selbst wenn der Autor gerade entscheidet, was er schreiben wird, so ist doch alles, was dieses Buch ausmacht - jede Zeile, der Anfang jedes Absatzes, die Überschriften, die Farben und Bilder auf dem Buchdeckel, die Seitennummern, die Position jedes Satzzeichens und jedes andere Detail - für Allah bereits gegenwärtig.

Tatsache ist, dass alles was wir erfahren, von Allah als Teil unseres Schicksals verfügt worden ist. In den folgenden Quranversen sagt uns Allah, dass Er der Handelnde ist:

"Nicht ihr erschlugt sie, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du warfst, als du warfst, sondern Allah warf. Er wollte die Gläubigen einer schönen Prüfung durch Sich unterziehen. Siehe, Allah ist hörend und wissend. (Sure 8:17 - al-Anfal)

"Wo doch Allah euch geschaffen hat und alles was ihr anfertigt?" (Sure 37:96 - as-Saffat)


Wenn jemand behauptet, diese Dinge, wie sie im Quran erklärt sind, nicht zu verstehen, oder wenn jemand Unkenntnis vortäuscht, um das Schicksal zu versuchen, sich weigert, die Tür zu öffnen oder sich weigert, einen Buch zu schreiben, so erfährt er doch nur etwas, was das Schicksal für ihn vorgesehen hat, es zu durchleben. Wenn wir die Arzneimittel nicht einnehmen, die wir einnehmen sollten wenn wir krank sind, indem wir uns sagen "Wenn es mein Schicksal ist, gesund zu werden, dann werde ich gesund", und somit unsere Gesundheit vernachlässigen, dann ist es unser Schicksal, so unintelligent zu handeln. Wenn wir auch wir die Existenz des Schicksals bestreiten, dann tun wir dies, weil es eben Teil unseres Schicksals ist, es zu tun.

Andererseits wird jeder, der intelligent und gewissenhaft ist, wissen, dass das, was den Menschen widerfährt, ein Teil von Allahs Prüfung ist und dass sie für ihre Handlungen verantwortlich sind, auch wenn die Anstrengungen, die sie unternehmen und was am Ende dabei herauskommt, für Allah längst geschehen sind.

Jakubs' (a.s) Rat an seine Söhne:

Und er sprach: "O meine Söhne! Tretet nicht (allesamt) durch ein einziges Tor ein, sondern tretet durch verschiedene Tore ein. Doch ich kann euch nicht gegen Allah helfen. Die Entscheidung liegt allein bei Allah. Ihm vertraue ich, und vertrauen sollen Ihm alle Vertrauenden." (Sure 12:67 - Yusuf)

Jakub (a.s)  rät seinen Söhnen zu Vorsichtsmassnahmen für ihre Sicherheit, fügt jedoch sofort hinzu, dass diese Vorkehrungen nicht das Schicksal abwenden werden, dass sich nach Allahs' Willen erfüllen muss.

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Khadija
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« Antworten #22 am: November 26, 2006, 03:28:41 »

Bismillahi'rachmani'rachim

aleykumsalam wa rachmatu'llahi wa barakatuhu

Erdbeerkiwi

al-qadr!

Liebe die Menschen fi'sabili'llah und denk nicht von ihnen sie seien Ungläubige, verurteile sie doch nicht, indem du so von Allah denkst. Du kennst vielleicht einen kleinen Teil vom Qur'an oder ein paar Ahadith - doch al-Haqq! Allah schafft was Er will, und er fragt weder dich noch mich, noch sonstjemanden. Sondern ER sagt klar und deutlich: Ehret NUR MICH, BETET NUR MICH AN, DIENET NUR MIR, UND FÜRCHTET NICHTS UND NIEMANDEN AUSSER MIR!

Allah ist von einer



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erdbeer.kiwi
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« Antworten #23 am: November 26, 2006, 03:50:03 »

Ich habe niemanden als "Ungläubige" verurteilt ! Befragung im Jenseits !
Ich habe auch niemals behauptet das Ich die Menschen hasse !
Es ist Mir schlüssig voraus Du das gezogen hast ! Ständig werde Ich von Dir hier degradiert und abgestempelt. Du unterstellst Mir Sachen die Ich überhaupt nicht gesagt habe. Es ist kein Weg sich alles schön zu reden !


Es gibt nur ein einzigen Gott ein Quran und nur ein einzige Sunna, nur ein einzigen Weg und persönliche häretische Ansichten haben wir zu verdammen ! Ob Uns das passt oder nicht !

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Seyfullah
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« Antworten #24 am: November 26, 2006, 21:56:20 »

Hört damit auf euch gegenseitig anzustacheln. Das hat doch überhaupt keinen Sinn!
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Lob und Preis sei Allah, der einzig aus Sich selbst besteht, wohingegen alle anderen Dinge ihr Sein aus Ihm erhalten.Sie bedürfen Seiner für ihr Entstehen und ihren Bestand. Er hingegen hat nach nichts Bedürfnis.
Korkmaz
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« Antworten #25 am: November 27, 2006, 15:49:33 »

Zitat aus einem Brief Nursis im Gefängnis an seine Schüler, die genauso wie er im Gefängnis saßen. (Vierzehnter Strahl)

Zweitens: män amana bil-kadär, äminä mina-l'kädär ("Wer an Gottes Vorherwissen glaubt, bleibt von Kummer und Gram verschont.")

In diesem Geist (sirr): khudhu min kullu shey'in ahsana („Betrachtet die schöne Seite aller Dinge.“)

Al'ladhinä jeßtämi'unä ahßanah, ulaikä-l'lädhinä hädahumu-l'lahu wa ulaikä hum ulu-l'älbab ("Die auf das Wort hören und dem folgen, was darin das beste ist, das sind diejenigen, die Gott geführt hat und sie sind es, die mit Verstand begabt sind.“) – Sura 39, Vers 18 –

Ganz kurz zusammengefasst sei gesagt: „Die auf die Worte hören, das Schöne in ihnen annehmen und das Schlechte darin übersehen, sind diejenigen, die von Gott die rechte Leitung erfahren (hidayet-i Ilahiye) und Verstand haben.“

Nun ist es für uns notwendig, von allen Dingen die gute Seite zu sehen, das Schöne in ihnen zu entdecken, den heiteren Aspekt wahrzunehmen, sodass unsinnige, unnötige, schädliche, betrübliche, hässliche, vergängliche Zustände (hal) nicht unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken und unsere Herzen mit sich beschäftigen.

Im „Achten Wort“ (wird erzählt wie) ein Mann einen Garten betrat, während ein anderer ihn verließ. Der Glückliche von beiden betrachtete die Blumen und alle die schönen Dinge und erfreute sich entspannt an ihnen. Doch der Unglückliche sah nur all den Schmutz und die hässlichen Dinge, obwohl er sie doch nicht zu beseitigen vermochte. Ihm drehte sich der Magen um und, anstatt sich zu erholen, beunruhigte er sich nur und ging schließlich wieder.

Nun gleichen die verschiedenen Stufen des menschlichen Gemeinschaftslebens und ganz besonders die Schule Josefs einem Garten. Darin finden sich zugleich hässliche als auch schöne, sowohl betrübliche als auch erfreuliche Dinge. Der Verständige ist aber der, der sich mit den schönen und erfreulichen Dingen beschäftigt, den betrüblichen Dingen keine Bedeutung beimisst und anstatt sich zu sorgen und zu beklagen, lieber Dank sagt und sich freut.

Said Nursi
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« Antworten #26 am: Oktober 27, 2007, 09:01:58 »

@Khadija

Allah hat und NICHT nach seinem Ebenbilde erschaffen. Das ist falsch und sogar Schirk zu sagen, dass wir nach Seinem Abbild erschaffen sind. Das hast du aus der Bibel...
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