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Autor Thema: Versuch einer analytischen Interpretaion  (Gelesen 2043 mal)
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der Suchende
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« am: Januar 21, 2009, 16:23:37 »

1. Wort: Vierzehnter Funken Zweites Kapitel

(Lediglich ein Teil wird ausgelegt. Ich hoffe die abschreckende Länge der Analyse mindert nicht die Leselust. Aber im Bezug auf Risale- i Nur Schüler ist dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Irrgedanke.)

Zuerst erfolgt eine essentielle Zusammenfassung:

Manifestation von sechs (6) Geheimnissen von ,,Bismillahi r- Rahmani r-Rahim”

Ein Unterricht der Verazität, welches sich mehr auf das Herz bezieht als auf den Verstand, und blickt mehr auf den Sinn als auf den Beweis.

Erstes Geheimnis:
Die Reflektion (cilve = esma tecellisi) von ,,Bismillahirrahmanirrahim” zeigte einerseits sich in Form von drei (3) Siegeln (Sikke- i Rububiyyet = Siegel, welches die Erziehungs- und Verwaltungstätigkeit manifestiert) des Herrn ineinander
am Gesicht des Kosmos     
am Gesicht der Erde                                                                                                                                                                                   
am Gesicht des Menschen   

und andererseits offenbarten die drei (3) Siegel voneinander ihre Nachbildungen

3.
Eins: Das größte Siegel der Einheit (Sikke- i Kübra-i Uluhiyyet ) im allgemeinen des Kosmos (hey´et- i mecmua =  nicht auf Details eingehende od. beschränkte Betrachtung eines Dinges, sondern die Gesamtheit seiner Selbst), welches durch

gegenseitige Hilfeleistung
solidarische Hilfestellung
das Aufeinanderzugehen
gegenseitige Erwiderung

manifestiert wird, blickt auf ,,Bismillah”.
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Anmerkung zum größten Siegel der Einheit von ,,Bismillah“:
Merkformel: Kosmos --> hey´et- i mecmua--> Tätigkeiten --> Sikke- i Kübra-i Uluhiyyet --> Bismillah
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Zweitens: Das größte Siegel der Allerbarmung (Sikke-i Kübra-i Rahmaniyyet)                                                                                                       (Sikke-i Kübra-i Rahmaniyye= das größte Siegel des sich erbarmenden Lebensmittelspenders auf geistiger und materieller Ebene, welcher entsprechend nach der Art des Lebensmittelbedürfnisses einem Geschöpf zuteilt)
manifestiert sich an dem Gesicht der Erdkugel im Bezug auf Tiere und Natur, worauf ,,Bismillahi r- Rahman”.

Achtung: Die Tätigkeiten, welche sich kraft des Namens ,,Ar- Rahman” offenbaren fehlen aufgrund zeitlichen Gründe, daher siehe Buch S. 13

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Anmerkung zum Zweiten und größten Siegel von ,,Bismillahirrahman“:
Merkformel: Antlitz der Erdkugel --> adjektivische Aktivitäten --> Sikke-i Kübra-i Rahmaniyyet -->  ,,Bismillahi r- Rahman”
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Alsdann das Antlitz der menschlichen vereinigten Wesenseigenschaften (mahiyet-i camia) , welches Sikke-i Ulya-i Rahimiyyet offenbart, wobei in  ,,Bismillahi r- Rahmani r-Rahim”   das Wort ,,Rahim”  die Offenbarung beaufsichtigt.
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Anmerkung zum Siegel vom Namen ,,Ar- Rahim“:
Merkformel: Antlitz des Menschen--> Widerspiegelungsausdruck der Siegel (Rahim)-->Sikke-i Ulya-i Rahimiyyet

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Jetzt insaALLAH werden einige mögliche Interpretationen niedergeschrieben:

Gliederung der Anmerkungen:

1. Anmerkung im Bezug auf die unterschiedlichen drei Satzanfänge
2. Anmerkung zu den Siegel
3. Anmerkung zur Sichtweisendifferenz der Objekte Kosmos, Erdkugel und Mensch
4. Anmerkung im Bezug auf die Verwendung von ,,Bismillahirrahmanirrahim”
5. Der sich manifestierende Aktivitätenausdruck der Siegel  auf verbaler  und adjektivischer Ebene                   

zu 1. Anmerkung im Bezug auf die unterschiedlichen der drei Satzanfänge:

Aufgrund der Unterschiedlichkeit und der fehlenden Folgerichtigkeit der Satzanfänge  intendiert möglicherweise der Verfasser die Pointierung der besonderen Bedeutung jedes einzelnen Siegels.

Der erste Satz fängt mit ,,Eines” an. Hierdurch wird wahrscheinlich die Absicht verfolgt eine  Rangfolgeerstellung zu vermeiden, da dies eine Relevanzunterscheidung zu Folge hätte.

Der zweite Satzanfang heißt ,,Zweitens”. Hiernach müsste mit Eigentlichkeit der erste Satzanfang mit Erstens anfangen, weil dem zweiten Satzanfang ein Rang, nämlich ,,Zweitens”, zugewiesen wurde !

Interessant ist auch der dritte Satzanfang, welcher mit ,,Alsdann” eingeleitet wird. So scheint auch der dritte Satz einer autonomen Stellung erhaben zu sein, welche keine gradanzeigende Beziehung zu den zwei vorigen Satzanfänge besitzt.

Allerdings muss letztlich entweder dem Kosmos oder dem Menschen der Rang ,,Erstens” oder ,,Drittens” zugewiesen werden, da die Erdkugel nun einmal den zweiten Rang belegt.

Aus der letzten Überlegung ergibt sich der Gedanke einer potentiellen Relation zwischen Kosmos und Mensch.

zu 2. Anmerkung zu den Siegel


1. Sikke- i Rububiyyet --> steht für die Zusammenfassung der drei Siegel Kosmos --> Sichtweise hey´et- i mecmua -->Sikke- i Kübra-i Uluhiyyet durch Verben ALLAH’ s sichtbar

Demgemäß steht das Universum unter der Verfügungsgewalt HZ. ALLAH’ s (C.C), demgemäß sich jedwedes Ding seinem Willen, welche sich in seinen kosmischen Gesetzen manifestieren, unterwirft.

2.    Antlitz der Erdkugel --> Sichtweise inexistent --> Sikke-i Kübra-i Rahmaniyye durch den adjektivischen Widerschein seines Namen ,,Ar Rahman” in Tier- und Naturreich.
3.    Antlitz des Menschen --> Sichtweise mahiyet-i camia --> Sikke-i Ulya-i Rahimiyyet durch substantivischen Widerschein seines Namen ,,Ar- Rahim”.




Dieweil in 1. und 2. das Adjektiv ,,Kübra”» der Größte als Teil der Siegelbezeichnung verwendet wird, die zur Gradbestimmung des Namens ,,Ar- Rahman” und dem Eigenname ,,ALLAH” dient, welche sich in nuanciert- relativer Form auf dem Erdreich offenbaren, wird der adjektivische Begriff ,,Ulya” » der Höchste als Part des dritten Siegelnamen benutzt. Daher stellt sich die Fragestellung, welche Intention der Verfasser mit dieser Differenz verfolgt.                                                                                                                                                                                          Ist es wieder lediglich eine Pointierung des Namens ,,Ar- Rahim” im Bezug auf das menschlichen Subjekt ?

zu 3. Anmerkung zur Sichtweisendifferenz der Objekte Kosmos, Erdkugel und Mensch

Gehen wir diesmal mit gänzlicher Konkretheit auf die Inkongruenz ein, welche nämlich in der Sichtweise, kraft welcher die Transparenz der Siegel erreicht wird, liegt. Indessen die Sichtweise auf den Kosmos mit dem Prinzip ,,hey´et- i mecmua”, welches sinngemäß soviel bedeutet wie ,,Gesamtbetrachtung”, erfolgt, fehlt die Betrachtungsweise der Erdkugel, wobei wiederum die Perspektive am Angesicht des menschlichen Wesens mit dem Prinzip ,,mahiyet-i camia” » (vereinigte Wesenseigenschaften) stattfindet .

War der Verfasser etwa gewillt, mittels eines bewussten Weglassens einer determinierten Perspektive auf die Erdkugel, eine unmittelbare Relation zwischen Kosmos und Mensch zu erreichen, oder verfolgt die Auslassung an Sich eine erhabene Perspektive, die möglicherweise die Habhaftigkeit beider Perspektivprinzipien anspricht, mit welcher einem Jeden die Possibilität der Siegelwahrnehmung im Erdreich gewährt wird.
Freilich sind wir aufgrund der Inexistenz gezwungen bei der Wahrheitsfindung uns im Raume der Spekulationen zu bewegen. Gewiss wird die Wahrheit selten auf dem finsteren Pfade der Spekulation erreicht, falls der Sucher nicht eines lichten Verstandes und Herzens habhaft ist.
Und daher unterlasse ich es und widme mich nun dem einleitenden Absatz zu, in welchem die mögliche Intention einer Relation zwischen Kosmos und dem Kalifen des Erdreiches tangiert wurde.
Es scheint meinem unzulänglichen Verstande dergestalt vorzukommen, als wolle Üstad Said Nursi (r.a) einen überaus bedeutende Verazität andeuten, indem er die Perspektiven         ,,mahiyet-i camia” und ,,hey´et- i mecmua” erwähnt. Beide Perspektiven stehen in einer inkongruenten Relation zueinander, sintemal dieweil die erstere Betrachtungsweise einen ganzheitlichen Naturells ist, so ist die Letztere einer derartig gewaltigen konzentrischen Konkretisierung habhaft, die abseits jedweder Materie sich befindet. Sie ist die eigentliche Quelle jedweder Seinsform, gewissliche Vergeistigung jedweder Existenz und tatsächliche Ursache jedweden Daseins.       

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Kurzer Exkurs:

Einen kurzen Exkurs müssen wir noch bezüglich der Bedeutung von ,,mahiyet-i camia” unternehmen um weiter und tiefer in die Wahrheit hineinzudringen.                                                     

Wie allgemein bekannt ist der Mensch einem unermesslichen Potential göttlicher Widerspiegelung habhaft, welche es ihm sogar ermöglicht, geistig auf die Ebene göttlicher Gegenwart emporzusteigen und IHM den EINEN und EINZIGEN vollends in SEINER gesamten unsäglichen Pracht ansichtig zu werden.

Exkurs Ende
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Schlussfolgerung:                                                                                                                                                                                          Der schier unendliche Kosmos in seiner Gesamtheit scheint in äußerst konzentriertet Form im Menschen inhärent zu sein, so als sei die Essenz des Menschen als äquivalent mit den unendlichen Weiten des Universums aufzufassen, so als sei das Innere eines Meerestropfens als gleichwertig mit den unbegrenzten Tiefen des Meeres zu verstehen, so wie der Kern eines Baumes homogen, gemäß seines Veranlagungsvermögens, mit dem Baum zu betrachten ist, wenn die qualitative und quantitative Potentialität der göttlichen 1001 Wesenseigenschafts- widerspiegelungen tangiert wird.   


zu 4. Anmerkung im Bezug auf die Verwendung von ,,Bismillahirrahmanirrahim”:

Fragestellung:
Weshalb finden im Kosmos, auf welches der Name ,,Bismillah” blickt, typische Tätigkeiten des Allerbarmers und Barmherzigen Ausdruck?

Der Name ALLAH ist ein zusammenfassender Ausdruck seiner gesamten Eigenschaften.
Daher werden auch Eigenschaften von ,,Rahman” und ,,Rahim” offenbar.

Fragestellung:
Dieweil der Kosmos von ,,Bismillah” beaufsichtigt wird und folgerichtig die Erdkugel von ,,Bismillahirrahman”, findet die Beaufsichtigung des Siegel am Gesicht des Menschen kraft des Namens ,,Rahim” statt. Eigentlich müsste dementsprechend der letzte Siegel ,,Bismillahirrahmanirrahim” heißen, sintemal sonst die Beaufsichtigung der Erdkugel nicht von ,,Bismillahirrahman”, sondern vom Namen ,,Ar- Rahim” stattfinden müsste. Wieso ist dies gerade nicht der Fall, dieweil doch alle voneinander ihre Nachbildungen reflektieren sollten?   

möglicher Replik meines Geistes:
Wieso nimmst du eine Trennung vor, welche eine isolierte Betrachtung vom Namen ,,Ar- Rahim” hervorruft. Üstad erklärt nur, dass in der Formel ,,Bismillahirrahmanirrahim” der Name ,,Ar- Rahim” auf den Menschen blickt. Dies heißt freilich kaum, dass man hier eine Isolation des Namens ,,Ar- Rahim” vornehmen sollte. Der intendierte Zweck der scheinbaren  Trennung ist zur Akzentuierung des Namens ,,Ar- Rahim” zuträglich.

zu 5. Der sich manifestierende Ausdruck der Siegel  auf verbmäßiger, adjektivischer und nominaler Ebene

Der Siegel des Kosmos (Sikke-i Kübra-i Uluhiyyet) manifestiert sich in einer verbalen Form. Denn er äußert auf in seinem essentiellen Sein durch Aktivitäten, welche allesamt in harmonischer Beziehung zueinander stehend determinierten Gesetzen folgen, die mit Evidenz Seine ,,Uluhiyyet” verifizieren.   
Und indessen der zweite Siegel des Erdreichs (Sikke-i Kübra-i Rahmaniyyet) adjektivische Gestalt annimmt, repräsentiert der Mensch sodann den Siegel (Sikke-i Ulya-i Rahimiyyet) in einer nominellen Dimensionsinstanz.                                                                                                       
Im Vergleich zum Kosmos und zur Erde besteht und entsteht die kolossale Differenz im und mit dem Bekundungsnaturell des Nomens.                                                                                             

Dieweil also die Siegel (Sikke-i Kübra-i Uluhiyyet) und (Sikke-i Kübra-i Rahmaniyyet) einen relativ schwachen Abglanz der Eigenschaften SEINER Wesenheit auf verbmäßiger und adjektivischer Gestalt veranschaulichen, schwingt sich der Mensch mit dem hohen Siegel göttlicher Barmherzigkeit (Sikke-i Ulya-i Rahimiyyet) in die höchsten Höhen empor und dies, kraft der nominellen Repräsentation des Namens ,, Ar- Rahim”, zu dessen personifizierter Verkörperung und kosmisch adäquatesten Ebenbild er förmlich aufflattert.
Falls also etwas Beschreibbares für die Beschreibung der göttlichen Eigenschaft der Barmherzigkeit existiert, so ist es die Selbstbeschreibung des menschlichen Subjekts .                                                                                                                                                                                   HZ. ALLAH (Azze ve Celle) behüte, hiermit ist nicht eine Äquivalenz der Göttlichkeit, sondern allenfalls die höchste relative Form auffindbarer Vollkommenheit im Kosmos gemeint, welche abseits jedweder wahrhaften Göttlichkeit steht.

Freilich existiert potentiell eine Ausnahme.

Anmerkung Ende
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4. ,,Bismillahirrahmanirrahim” ist eine sakrosankte Name für die drei Siegel der Einheit (Sikke- i Ehadiyyet), die auf der Seite der Welten (sahife- i alem) eine lichtvolle Zeile bildet.

Merkformel:
,,drei Sikke- i Rububiyyet” -->,,drei Sikke-i Ehadiyyet” --> dessen heiliger Name  ist ,,Bismillahirrahmanirrahim”
oder
,,Bismillahirrahmanirrahim” ist ein heiliger Name für ,,die drei Siegel der Einheit“ (,,Sikke- i Ehadiyyet”)

5. Das heißt: ,,Bismillahirrahmanirrahim” von oben herabkommend berührt die Frucht und das Ergebnis des Kosmos (semere-i kainat) und die Miniatur der Welt (nüsha-i musağğarası), welcher der Mensch ist, mit seiner Spitze.
6. verbindet die Erde mit der Instanz ALLAH ´ s. (Ferşi Arşa bağlar).

7. Es wird zu einem Pfad, den menschlichen Arş (Thron, oder Instanz Gottes) zu besteigen.

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Abschließende Anmerkung zum ,,ersten Geheimnis”

Die Relationen zwischen den einzelnen Siegeln und ,,Bismillahirrahmanirrahim”
Anmerkung zu Punkt 5.
Wie sieht die Verbindung zwischen den zwei Instanzen aus und wie ist diese zu verstehen?
Welche tiefe Bedeutung steckt in dem Begriff ,,menschlicher Arş“?

zu 1.  Auf ein Kommentar wir aus zeitlichen Gründen verzichtet
zu 2.  Im Wesentlichen behandelt.


zu 3.
An anderer Stelle tangiert Üstad mit dem Zitat ,,auch das Herz ist eine “göttliche Instanz”, eine denkwürdige Gewissheit. Somit erhebt es sich zu einem spirituellen Ort, welchem die zentrale Kontrolle körperlicher und geistiger Funktionsausführungen obliegt. Ihm kann jedoch nicht der Anspruch auf eine Wesenskongruenz betreffs der ,,göttlichen Instanz” permittiert werden. Lediglich, allerdings, ein gewichtiger Mosaikstein seines Wesens, nämlich die Art und Weise seiner relationalen Verwaltungsmacht, ist vergleichbar mit der göttlichen Instanz, von der aus jedwede Dimension, und es existieren summa summarum achtzehntausend (18000), verwaltet wird.
Kausalgemäß ist mit dem Zitat ,,menschliche Arş“ der Punkt menschlich höchster Vollkommenheit angedeutet.
Kraft der Widerspiegelung des göttlichen Namens ,, Ar- Rahim” findet der Anfang der geistigen Reise im Menschen selbst statt, die dann ihre Fortsetzung mittels der Reflektion des göttlichen Namens ,,Ar- Rahman” im Erdenreich erfährt und letztlich ihre krönende Kulmination in der Besteigung des Himmelsreichs durch den allumfassenden  Abglanz des Eigennamen ,,ALLAH” erreicht. So findet also die Himmelfahrt dem Menschen mit dem wahrhaften Grundsatz ,, Der, welcher sein Ego kennt, kennt seinen Herrn” an.
Nun könnte man die Frage stellen, wie die Reflektion der Namen zu verstehen ist. Soviel sei gesagt, die Reflektion eines heiligen Namen ergibt sich in den meisten Fällen, kraft einer tiefen Kontemplation, in welcher man über Sinn, Zweck und Weisheit göttlicher Namen und deren Erscheinungen im Erdreich suchend nachsinnt und sich den Ideen gemäß benimmt.                                                                                                                Kurzum: Die Reflektion erfolgt kraft eines kontemplativen Aktes der Reflektion selbst.

Das Zweite Geheimnis:

Der heilige Qur’an führt immerwährend die Erscheinungen der Einheit Gottes im Einzelnen vor Augen, wenn es um die Erkenntnis der Einheit Gottes in der Vielfalt und in dem großen Umfang geht, damit der Verstand inmitten der Erscheinungen der Einheit in der unendlichen Vielfalt und Umfang der Schöpfung nicht ertrinkt.                                 
Merksatz: Einheit Gottes im Einzelnen (Ehadiyyet) in der umfangreichen Vielfalt (Vahdaniyyet)   

Verdeutlichung von Punkt 1. anhand eines Beispiels                                                           
 1. Sonnenlicht umfasst zahllose Dinge
 2. Um das in der Gesamtheit des Lichtes immanente Wesen der Sonne zu erfassen, bedürfte es einer weitreichenden Vorstellungskraft und eines umfassenden Blickes
 3.  Damit Sonne selbst nicht Vergessenheit gerät 
 4. Widerspiegelung der Sonne in jedwedem glänzenden Ding
 5. Widerspiegelung der Attribute gemäß den Fähigkeiten (des jeweiligen glänzenden Dings)           
 6.  Umfassung der Attribute von gegenüberliegenden Dinge (wobei das Reflektionspotential der Dinge entscheidend ist für die Qualität der Widerspiegelung)

Anmerkung zu 2.6.                                                                                                                                                                          Offenkundig thematisiert dieses Paradebeispiel das Reflektionspotential göttlicher Attribute eines jedweden Geschöpfs. Allgemein bekannt ist freilich die Tatsache, dass unter jedwedem Geschöpf der Mensch, der die höchste Stellung bekleidet und gewisslich als Kalif, Essenz, Daseinsgrund und Zweck des Kosmos bezeichnet wird, den qualitativ hochwertigsten Widerschein in sämtlichen Facetten abgeben wird.                                                                                         Gemäß Punkt 2.6, in welcher eine bedauerlicherweise häufig verdrängte tiefsinnige Wahrheit innewohnt, ist der Erdensohn der Gabe habhaft, den Widerschein der Attribute auf andere auszustrahlen. Hierdurch möge allerdings keine fatale Missinterpretation entstehen, denn das Vermögen der Reflektionsausstrahlung, als auch das vom Erdensohn ausströmende Licht göttlichen Ursprungs ist einzig und allein HZ. ALLAH (C.C.) zugehörig, nicht dem Menschen!!!.
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« Antworten #1 am: Januar 27, 2009, 00:24:33 »

Selamun aleykum ve rahmetullah
Kommentare, Verbesserungsvorschläge etc. sind wünschenswert.
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« Antworten #2 am: Februar 27, 2009, 15:10:19 »

Selamün aleyküm lieber Brüder und Schwester im Glauben

Fürwahr würde ich mich über jedweden Kommentar zu meiner Analyse freuen.
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« Antworten #3 am: April 14, 2009, 13:37:53 »

Aleykümselam bruder,

ich möchte gleich zu deiner Interpretation zu schreiben kommen.

Sprachlich ist es sicherlich eine sehr gute Leistung. Und es hat mich wirklich gefreut, dass jemand sich solch eine Mühe gemacht hat um die Gedanken eines ehrenvollen Gelehrten zu verstehen und verständlich zu machen, wobei ich sagen muss, dass die Verständlichkeit deiner Interpretation etwas zu wünsche übrig lässt.

Zuerst einmal wäre es sehr sinnvoll gewesen, den Originaltext etwas ausführlicher zusammenzufassen.

Dann kommen häufig Fremdwörter vor, dessen Bedeutung ich, und ich denke auch die meisten Leser, nicht verstehen. Daher könnte es stilistisch noch ein wenig verständlicher und allgemein zugänglicher gestaltet werden.

Zudem fallen, wie in deiner Interpretation erwähnt wird, aus Zeitgründen Stellen weg. Ich würde dir an dieser Stelle raten, die Interpratation in verschiedene Tage aufzuteilen. Dann kannst du nach und nach etwas schreiben, aber dafür besser und ausführlicher.

Außerdem kommen an einigen Stellen, die mit "Merksatz:" anfangen, hinterher Ellipsen vor.( Ich habe mich erst gerade registriert, deshalb muss ich das Zitieren noch lernen).

Das zur Gestaltung. Ich möchte jetzt auch nicht nach jeder Kleinigkeit suchen und überlasse die restlichen Schönheitsfehler mal dir.

Zur Interpratation an sich, soweit ich es verstehen konnte, kann ich nicht viel sagen, da ich den Originaltext nicht mehr kenne. Ich könnte mich einmal damit beschäftigen. Doch bisher kann ich sagen, dass es eine plausible Interpratation ist, der es jedoch an Argumenten und Zitaten fehlt!

Bitte durch Textstellen belegen.

Im Großen und Ganzen möchte ich dir ein positives Feedback geben. Alleine schon deshalb, dass du dir überhaupt die Mühe gemacht hast und sich deine Ausführungen schlüssig lesen lassen.
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