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Korkmaz
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« am: August 28, 2009, 00:11:33 » |
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Frage: Wir haben in unserer Einrichtung ein Kind, 5 Jahre dessen Vater ist an Krebs erkrankt. Die Familie ist in Großer Sorge. Wir möchten wissen, wie wir unter Berücksichtigung Ihrer Religion und der Wertschätzung der Familie gegenüber dem Kind mit seinen Fragen begegnen können.
Unsere Antwort: Keine Religion verbietet, einem Kind eine ehrlich gemeinte Frage ehrlich zu beantworten. Dabei muss man darauf achten, das Kind nicht zu verletzen und keine Dinge zu erzählen, die es nicht versteht. Man muss immer unterscheiden, ob man den Bauch, das Herz oder den Kopf des Kindes anspricht, oder zu seiner Seele spricht. Es gibt solche Leute, die in ein Krankenhaus gehen und mit Säuglingen reden. Das geht aber nur, wenn man direkt zur Seele des Kindes spricht, anders funktioniert das nicht. Das ist ungefähr das gleiche wie wenn man zu einem Sterbenden spricht. Und es ist auch immer wichtig, dass man ein Kind tröstet, wenn es Kummer hat. Das geht auch ohne Worte. Lügen, Ausreden und dummes Gerede erkennt das Kind sofort.
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