der Suchende
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« am: September 25, 2009, 17:43:29 » |
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Es selamun aleykum In dem Buch ,,Grundlagen des islamischen Glaubens,, von Fethullah Gülen ( Seine Geisteshaltung vom islamischen Glauben lehnt sich recht stark an die Lehren Bediuzzamans an) steht folgendes geschrieben: ,, Selbst wenn Gott das Universum nicht erschaffen hätte, würde es doch in Seinem Wissen existieren."
So stellt sich die Frage nach dem Grund der Erschaffung des Universums. Wäre etwa das im Gottes Wissen befindliche Universum in puncto Realität von spärlicherer Ausprägung? Kann ich mir beim besten Willen nit vorstellen!
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Wenn ich das Wunder eines prachtvollen Sonnenuntergangs oder die anmutige Schönheit des Mondes bewundere, so weitet sich meine Seele in Ehrfurcht vor dem allmächtigen Schöpfer ALLAH
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Adem1
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« Antworten #1 am: September 25, 2009, 19:12:44 » |
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Salamunaleykum, hey das sind gefährliche sachen über die du da schreibst pass lieber auf. hast du nichts anderes zu tun  laa havle velaa kuvvete illaa billah
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der Suchende
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« Antworten #2 am: September 25, 2009, 20:45:55 » |
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Zitat Adem:hast du nichts anderes zu tun der Suchende an hey:NÖ UND TSCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ !!!!  Zurück zu meiner Frage.
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Sema
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« Antworten #3 am: September 26, 2009, 01:01:09 » |
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Der Grund der Erschaffung des Universums ist mitunter im 11. Wort, das kosmische Schloss,nachzulesen. Allah hat für uns die Existenz ausgewählt- doch wir hätten genauso gut auch nicht-existent sein können. ,, Selbst wenn Gott das Universum nicht erschaffen hätte, würde es doch in Seinem Wissen existieren." In welchem Zusammenhang stand dieser Satz denn? Ich verstehe daraus, dass "in Seinem Wissen existieren" Seine Namen und Attribute bezeichnet- und ohne die Erschaffung des Kosmos wär Er natürlich noch immer el-Hakim, el-Karim etc. Warum sollte der Gedanke aufkommen, dass Sein Wissen dann in spärlicherer Ausprägung sein solle? Das ist zu menschlich gedacht... Ein Künstler ist immer noch ein Künstler, auch wenn er keine Kunstwerke zustandebringt, obwohl er dieses mit Leichtigkeit vermag. Denn er hat die Gabe, das Potential- das wiederum ist auch zu menschlich, aber analog anwendbar auf Allah würd ich sagen, in Form eines klitzekleinen Vergleichs.
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Abbas
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« Antworten #4 am: September 26, 2009, 01:27:15 » |
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Salam, eine schwierige aber berechtigte Frage. Nach meinem Islamverständnis sind alle Dinge im Wissen Allahs enthalten, denn es gibt nichts das Allah nicht weiss. Ins Dasein treten lässt Allah aber nur das was seinem Willen nach und durch seine Macht umgesetzt werden soll. Grundlage für diese "Auswahl" sind die Liebe und Barmherzigkeit bzw. Weisheit Allahs und die Intention nach der er erschafft. (Siehe 11 Wort) Deine Frage blickt darauf ob es nicht reichen würde das Allah nur um die Dinge weiss, anstatt sie zu erschaffen. Sicherlich würde es ihm ausreichen, denn Allah braucht ja die Schöpfung nicht und ist vollkommen unabhängig und autark. Du stellst ja auch nicht die Frage warum Alah erschafft, sondern warum er nicht nur in seinem Wissen erschafft sondern auch in der materiellen Welt tatsächlich umsetzt, was in seinem Wissen enthalten ist. Die Antwort darauf liegt für mich in der Tatsache, daß durch die Erschaffung noch ganz andere Namen Allahs in Erscheinung treten als wenn sie nur "gedacht" sind. Der "Lebendige", der "Allmächtige" usw. Gedachte Lebewesen sind halt keine echten. Gedachte Ansprechpartner wie wir Menschen sind halt keine echten, geschweige denn haben sie einen freien Willen usw. Das Thema an sich wirft natürlich auch noch viele andere Fragen auf... Inschaallah hilft der Ansatz erstmal weiter. Salam, Abbas 
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La ikrahe fid-Din...! Es gibt keinen Zwang im Glauben...!
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Sema
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« Antworten #5 am: September 26, 2009, 01:39:26 » |
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Vor allem geht es ja nicht nur darum, dass Allah um Seine eigene Weisheit und um Sein Wissen Bescheid weiss- sondern dass es intelligente, potentielle "Ansprechs-und Gesprächspartner Gottes" gibt, die dieses erkennen, zu würdigen und zu schätzen wissen. Wie sollten denn dann einige viele Seiner Namen, wie Bruder Abbas auch schon sagte, in "Gebrauch" kommen...
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der Suchende
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« Antworten #6 am: September 26, 2009, 21:49:52 » |
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Zitat von Abbas: Du stellst ja auch nicht die Frage warum Allah erschafft, sondern warum er nicht nur in seinem Wissen erschafft sondern auch in der materiellen Welt tatsächlich umsetzt, was in seinem Wissen enthalten ist.
Exakt!
Zitat von Abbas: Das Thema an sich wirft natürlich auch noch viele andere Fragen auf...
Tatsache. Ich unterlasse es aber mal lieber, um keine Verwirrung zu stiften.
Danke Bruder
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Abbas
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« Antworten #7 am: September 26, 2009, 22:10:46 » |
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Gerne doch! 
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zindarud
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« Antworten #8 am: Oktober 05, 2009, 12:15:00 » |
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Selamunaleykum Brüder Fethullah Gülen ( Seine Geisteshaltung vom islamischen Glauben lehnt sich recht stark an die Lehren Bediuzzamans an) Ohne jemandem nahezutreten, könntet ihr mit das bitte näher erläutern?
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apfel_fe
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« Antworten #9 am: Oktober 30, 2009, 14:23:21 » |
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Da ich sehe, dass wir in eine "unednliche" Diskussion verfallen könnten  , bitte ich euch die Inhalte dieser Seite zu lesen: http://www.geistigenahrung.org/ftopic10227.htmlund danach zu diesen "Punkten" einige Gedanken machen. Ich möchte, dass man sich dann Gedanken zu Punkt vier (siehe unten) -4) Muhalefetün lil-havadis (Unterschiedlichkeit, hat also keine Ähnlichkeit zu seinen Geschöpfen) ... Wenn wir uns Gedanken über das Erschaffene und über Dinge, die nicht erschaffen worden sind, die aber im Wissen Allahs vorkommen, machen, dann sollten wir beachten, dass wir von logischen Schlussfplgerungen ausgehen. Dies birgt für mich die Gefahr, dass ich sage, was ich darüber denke. Also ich, ein Mensch der durch seine beschränkte Wahrnehmung (Sehen- sehe nur Reize in bestimmten Wellenlänegen, Hören - bestimmte Frequenzbereiche.........) versucht etwas göttliches zu beschreiben....-> Probelm!!!! Der Titel "der Allwissende" sagt schon viel darüber aus. Da es für Allah keine Einschränkungen wie Raum und Zeit gibt, ist es alleine schon aus diesem Grund für uns nicht so verständlich, wie wir es meinen  Ich hoffe ich bin verständlich Liebe Grüße Sifat-i zatiyye: 1) Kidem (Anfangslosigkeit) 2) Beka (Endlosigkeit) 3) Kiyam bi-nefsihi (allumfassende Unabhängigkeit) 4) Muhalefetün lil-havadis (Unterschiedlichkeit, hat also keine Ähnlichkeit zu seinen Geschöpfen) 5) Vahdaniyyet (Einigkeit, Einzigkeit) 6) Vücud (Existenz)
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der Suchende
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« Antworten #10 am: Oktober 30, 2009, 23:42:33 » |
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Ich habe leider Gottes deine Argumentation nicht nachvollziehen können. 
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apfel_fe
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« Antworten #11 am: November 01, 2009, 21:49:56 » |
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Wenn wir uns Gedanken über das Erschaffene und über Dinge, die nicht erschaffen worden sind, die aber im Wissen Allahs vorkommen, machen, dann sollten wir beachten, dass wir von logischen Schlussfplgerungen ausgehen. d.h.: Allah hätte die Tomate bei der Erschaffung weglassen können.Sie wäre in seinem Wissen doch vorhanden. Wenn ich und du her gehen und uns Gedanken über sein Wissen machen, werden wir nur Vermutungen machen können und das mit userem begrenzten Wissen. Das Wissen Allahs ist bitte nicht mit unserem Wissen ( Erfahrungen, IQ, Gehirnzellen, Kurzzeitgedächtnis,...) vergleichen. Immer von dieser Wahrheit ausgehen  ich hoffe, dass es jetzt besser ist  vesselam
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cark
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« Antworten #12 am: November 10, 2009, 15:14:37 » |
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Wenn das Universum nicht erschaffen wäre, könnten wir die unendlich Vollkommenen, endlos Schönen Namen und Eigenschaften Gottes nicht erkennen. Dieses Wissen wäre dann nur Gott vorbehalten gewesen. Durch das Herausragen der abstrakten Schönheit Seiner Namen und Eigenschaften, bezeugt zunächst Gott persönlich die Harmonie und die Herrlichkeit Seiner Werke und lässt die Engel, Menschen und Geister an diesem Ansehen (Ehre) und Wohlwollen (Gnade) teilhaben. Gott hat sich, bei der Frage um die Erschaffung oder nicht Erschaffung der Geschöpfe, für die Schöpfung entschieden. Die göttliche Bevorzugung, die Dinge doch zu erschaffen, ist allen Geschöpfen zugleich ein unendlicher Segen. Der Gedanke, dass die Erschaffung des göttlichen Reiches aus einem Bedürfnis oder einer Notwendigkeit entstanden sei, ist absolut falsch. Einer der Namen von Allah ist „Samad“, was bedeutet, dass alles Von IHM abhängig ist, ER aber ist frei von jeglicher Abhängigkeit. Quelle:Alaadin Basar (Prof. Dr.) http://www.fragenandenislam.deFolgende Hadith Kudsi trifft genau die Kernthematik: "Ich war ein verborgener Schatz, und Ich sehnte mich danach erkannt zu werden; also schuf Ich die Welt."
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der Suchende
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« Antworten #13 am: November 10, 2009, 20:19:37 » |
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Lieber Cark, ohne dir nahetreten oder dich gar zu kränken zu wollen, leite ich aus deiner Argumentation ab, dass du die Fragestellung nicht begriffen hast und dies mutmaßlich wegen eines hastigen Überfliegens des Textes, anstelle eines besonnenen und reflektiven Lesens, welches in Anbetracht einer Frage dieses Karats mir das Mindeste zu sein scheint. Zudem schließe ich mich der Auffassung von Ahmet an, der meines Erachtens ein überaus bedeutsames Faktum hinsichtlich der Differenziertheit des Wissen der Unsrigen und des Allmächtigen betont hat. Letzlich möchte abschließend eine potentielle Antwort zu der von mir angeführten Frage niederlegen, welche jäh und unerwartet während einer Andachtshaltung mir in den Sinn drang, und mir ohne vieles nachdenkerisches Zergliedern und Zerteilen, was meistens zur Eroberung einer Antwort vonnöten ist, auf Anhieb stichhaltig erschien, obgleich ich hiermit bloß zu erläutern versuche, dass sie womöglich der Wahrheit entsprechen kann, wodurch sich selbstredend vermittelt, dass ich auf die Korrektheit derselben keinesfalls poche. Kurzum, möglicherweise verweilen wir gar nicht wie angenommen in einem vom übersinnlichen Raum abgeschiedenen sinnlichen Gebiet, sondern befinden uns innerhalb göttlichen Wissen, denn der göttlichen Omnipotenz würde es nicht zuwider laufen in seinem Wissen einen sinnlichen Kosmos zu kreieren. Das will verständicher formuliert heißen, dass wir nimmer uns in einem von IHM sondierten Bereiche aufhielten, sondern förmlich in der Ewigkeit seines Wissens geistig existent waren, d.h. nicht in materieller Beschaffenheit, und sodann innerhalb dieses göttlichen Wissens in materieller Form mitsamt des Kosmos zu existieren anfingen. Und dennoch muss ich einräumen, dass mir diese meine Antwort nicht so recht behagen will, dass sich etwas in mir gegen diese scheinbar stringente Argumentation auflehnt und aufbegehrt, nur bin ich außerstande auch nur den Zipfel dieses Unbehagens zu fassen und dadurch ihn zu mir heranziehend erkenntlicher zu machen. Wie dem auch sei, ich vertraue diesen soeben angeführen Denkansatz meinen mir geistig überlegenen Brüdern an, in der Hoffnung ihn fortzuentwickeln und ihn jedweden Makels und Mangels zu entledigen.
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apfel_fe
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« Antworten #14 am: November 15, 2009, 23:14:46 » |
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 oke...lies dir bitte die geschichte von dem zusammentreffen von hz.hizir und hz.musa  ich denke, dass hier die antworten auf deine fragen sich herauskristalisieren werden. diese geschichte beinhaltet so einiges für uns. liebe grüße
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