Selamun aleykum
also als erstes muss ich sagen, dass unser Prophet (sav) 12 Ehefrauen hatte.
Zum anderen, muss man erst einmal sagen, dass zwar vieles was unser Prophet gemacht hat, für uns Sunna ist, dennoch gibt es auch Eigenschaften bzw. Aufgaben, die ihn (sav) von uns unterscheiden. Schließlich ist er ja der Gesandte Gottes!
Als Beispiel könnte man aufführen, dass das Teheccüd-Gebet für uns Menschen eine Sunna ist, aber für den Propheten eine Pflicht war . Als weiteres Beispiel war es ihm verwehrt Zekat anzunehmen, was uns als Menschen erlaubt ist.
Daraus kann man schon erschließen, dass auch hinter den Eheschließungen mit seinen Frauen (ra) ein "Hikmet"(=Weisheit) steckt, die für ihn als Propheten gedacht ist, nicht als normalen Menschen.
Auf der Seite der Lichtstr. hab ich etwas darüber gefunden:
"Durch seine Heiraten mit mehreren Frauen aus verschiedenen Stämmen knüpfte der Prophet freundschaftliche und verwandtschaftliche Bande, die es ihm wesentlich leichter machten, seine Botschaft unter den Stämmen zu verkünden. Darüber hinaus konnte er sich so vor den Angriffen [...]"
Ich habs jetzt nicht ganz hineinkopiert, weil es den Rahmen im Forum übergrenzen würde. Aber unter folgendem Link kannst du das vollständig nachlesen (Unter der Überschrift "Einige Weisheiten, die der Heirat des Propheten mit zwölf Frauen zugrunde liegen")
http://www.lichtstr.de/index.php?option=com_content&task=view&id=24&Itemid=50&limit=1&limitstart=5Die Verführung für Zina bzw. Unzucht mag heutzutage groß sein, dennoch ist es uns auferlegt sie zu vermeiden. Jeder kämpft Tag für Tag mit sich, ob es nun um die Begierde des anderen Geschlechts, den Appetit auf verbotene Dinge oder um das Zügeln der eigenen Zunge ist - nur um mal Beispiele zu geben. Wichtig ist nur, sein eigenes Nefs (=Ego) zu kontrollieren und seine Kraft in sinnvollere und segenreichere Dinge zu stecken!
Und jetzt mal abgesehen vom religiösen Aspekt: manche Männer verschwenden ihre Zeit und Energie damit an andere Frauen zu denken oder sogar mit ihren Affären Zeit zu verbringen, weil doch "die Ehe sie nicht erfüllt".
Aber ist es denn so schwer die Kraft und Zeit in die Ehe zu stecken, in der man dem Partner ein Versprechen(!) gegeben hat, um diese wieder "in Gang zu bringen"??
Jetzt ist hier die Frage, welche der zwei Arten des Handelns ist nun logischer??
Schwer müsste die Frage nicht zu beantworten sein...
Gottes Segen...