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Autor Thema: Hadith al Qudsiyy & tafsir  (Gelesen 3532 mal)
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Abid
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« am: Oktober 09, 2006, 17:02:12 »


As Salamu alaikum wr wb ,

1. Hadithi Kudsi:
Ebu Hureyre(Radiyallahu Anh) von Resulullah(Sallallahu aleyhi we sellem):
Allahu Teala sagt: „Ich habe das Gebet (die Fatiha die man im Gebet liest) zwischen mir und meinem Knecht in zwei geteilt. Ich werde meinem Knecht das geben, was er will. Wenn mein Knecht „Elhamdulillahi rabbil alemin.“ Sagt, spreche ich: „Mein Knecht hat mich gepriesen indem er wusste, das ich der einzig würdige dazu bin.“ Sagt er: „Er-Rahmanirrahim“ spricht der erhabene Allah: „Mein Knecht hat mich gepriesen indem er all meine Wohltaten bekannt hat.“ Sagt er dann: „Maliki Yewmeddin.“, so sagt Allah: „Mein Knecht hat mich mit meinen Dschelal Eigenschaften gelobt.“ Wenn der Knecht dann sagt: „Iyyake Na’budu we iyyake Nestain.“ Sagt Allah: „Dies ist zwischen mir und meinem Knecht und alles was mein Knecht erwünscht werde ich geschehen lassen.“ Sagt er dann: „Ihdinas Siralat Mustakim, siratallazine en’amte aleyhim, ghayril maghdubi aleyhim weladdalin.“ Sagt Allah: „Dies gehört ebenfalls meinem Knecht. Ich werde alles was er will geschehen lassen.“ (Muslim, K. Salat, B. 11, H.38 (395), Tirmizi, Tefsir Fatiha, B.2, H.2953, Musnad, 2/241, 285, 460, Ibn Majah, K. Edeb, B.52, H.3748, Nesai, K. Iftitah, B.23, Ebu Dawud, K.Salat, B.136, H.821, Nesai, H. N. 910)

Erläuterung:

Das was im Hadith gemeint wird mit: „Ich habe das Gebet in zwei geteilt, eins gehört meinem Knecht und eins mir.“, ist die Sure Fatiha. Denn es wurde in jedem Gebet als unbedingt verpflichtend gesehen, sie zu lesen. Diese Aussage wurde als eine Aussage des Ifade-i Kul und Irade-i Dschuz benutzt. Daraus verstehen wir dann, dass mit der Zweiteilung die Bedeutung gemeint ist und nicht die Sätze der Sure. Denn im ersten Teil lobt und preist man Allah und im zweiten Teil wird von Allah verlangt, erwünscht und gebittet, es wird gezeigt, das man ihn benötigt.

Man kann aber auch auf andere Art und Weise die Sure in den Sätzen in zwei Teile teilen. Dies ist so:
Wie wir wissen, besteht die Sure Fatiha aus sieben Ayets. Drei davon sind Lobpreisungen und andere drei davon sind ein Bittgebet. Die eine Ayet zwischen ihnen aber ist zur hälfte lob und zur hälfte Dua. Nach der ersten, zweiten und dritten kommt die Ayet: „Iyyake Na’budu we iyyake nestain.“, welches erst Lob ist und dann eine Dua ist. Die Ayets danach sind hauptsächlich eine Dua.

Eine andere Thematik ist folgendes. Es gibt eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Mudschtahids und Madhabs ob die Besmele in der Fatiha nun eine Ayet ist oder eine für sich selbstständige Ayet ist. Die Schafi akzeptieren dies als eine Ayet der Fatiha. Diejenigen aber, welche die Besmele nicht als Ayet akzeptieren bringen diesen Hadith als Beweis dafür und sagen: „Wäre die Besmele eine Ayet gewesen, dann wäre sie in diesem Hadith erwähnt wurden.“

Jedoch wurde die Besmele in der Sure Neml Ayet 30 als eine Ayet von allen mit Übereinstimmung akzeptiert.

2. Hadithi Kudsi
Ebu Hureyre (Radiyallahu Anh) von Resulullah (Sallallahu aleyhi we sellem):
„Obwohl der Sohn Adams mich nicht leugnen dürfte, leugnet er mich. Obwohl er mir nicht fehlerhafte Eigenschaften zuschreiben dürfte hat der Sohn Adams mich mit fehlerhaften Eigenschaften erwähnt, sie mir zugeschrieben. Das er mich leugnet geschieht, indem er sagt: „Allah kann mich nicht wieder erwecken so wie er mich das erste mal erschaffen hat“, und dann anfängt zu leugnen. Ist es aber nicht so, dass das wieder auferwecken nicht leichter ist als das erste erschaffen? Dass mein Knecht mir fehlerhafte Eigenschaften zuschreibt, geschieht, indem er sagt, Allah habe ein Sohn. Es ist doch so, dass ich einzig bin. Ich bin Samed, das heißt, derjenige von dem die Schöpfung abhängig ist und frei von Fehlern und Mangel ist. Ich habe nicht geboren und wurde nicht geboren und nichts ist mir ähnlich.“ (Buhari, Sura Bakara Tefsir, B.8, S.149; Buhari, Ihlas Tefsir, B. 1-2 S.95-96; Musnad, 2/317-350, Nesai, Kitabul Dschenaiz, B.117, S.112)


3. Hadithi Kudsi
Ebu Hureyre (Radiyallahu Anh) von Resulullah (Sallallahu aleyhi we sellem):
„Allahu Teala hat gesagt: „Der Sohn Adams bereitet Mir Qual indem er die Zeit (Dehr) verflucht. So bin doch Ich Dehr (hab ich doch die Zeit erschaffen). Alles ist in meiner Hand. Ich drehe Tag und Nacht.“ (Buhari, K.Tefsir, B.1. K.Tewhid, B.35, K.Edeb, B.101; Muslim, K. Elfaz, B.1 (2246), H.1, 2, 3, 4. Ebu Dawud, Edeb B.181, H.5274, Musnad 2/238-272, 5/342. Ajluni, Keschful Khafa 2/355, H.3020, Ramuz:473 Dieser Hadith wurde ebenfalls von Nesai in Sunani Kubra erwähnt)


Erläuterung

Die Aussage mit Dehr muss ein wenig erläutert werden. DEHR: Es hat die Bedeutung Zeit, aber auch Zeitalter oder eine bestimmte Zeit. So nennt man diejenigen, welche an die ewige Existenz der Welt glauben, DEHRI. Die Dehri leugnen das Jenseits und glauben, dass die Seele mit dem Körper stirbt.

Dass Allahu Teala sagt, „Ich bin die Zeit“, hat für die Islamischen Gelehrten eine bildliche Bedeutung. Das Allahu Teala auf diese Weise spricht liegt daran, dass in der Dschahiliyya Zeit die Araber, wenn ihnen etwas geschehen ist, wie ein Erdbeben oder so, dann auf die Zeit fluchten, auf die Welt und auf diese Dinge. Jedoch hat die Zeit, die Welt, das Zeitalter damit nichts zutun. In einem anderen Hadith sagt Resulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) auch: „Flucht nicht auf die Zeit, denn wahrlich, die Zeit ist Allah.“ Er wollte damit sagen, dass derjenige der die Zeit erschaffen hat und der Verursacher dieser Dinge in Wahrheit Allah ist. Die Heimsuchungen etc. nicht auf den Erschaffer der Gründe zurückzuführen sondern auf die Dunya oder auf die Zeit ist Kufur. Der Erschaffer der Zeit und des Dehr ist Allah. Wenn man die Gründe nicht auf den Schöpfer von ihnen zurückführt und sie nicht von Ihm kennt, dann gibt dies Grund für den Zorn Allahs.

Das was wirklich mit: „Der Sohn Adams bereitet mir Qual.“, gemeint ist, ist dass er den Zorn Allahs auf sich zieht, deswegen muss er sich davor bewahren. Denn Allah ist der Erschaffer von allem.


4. Hadithi Kudsi

Ebu Hureyre (Radiyallahu Anh) von Resulullah (Sallallahu aleyhi we sellem):

Allah sagt: „Oh Sohn Adams! Ich bin krank geworden und du hast mich nicht besucht.“ Der Knecht sagt: „Oh mein Herr! Wo du doch der Herr der Welten bist, wie soll ich dich dann besuchen kommen?“ Allah antwortet dann: „Wusstest du nicht, dieser und dieser Knecht von mir war krank, aber du hast ihn nicht aufgesucht. Wusstest du nicht, dass wenn du ihn besuchst, du bei ihm meine Vergebung, mein Lohn und meine Wohltat gefunden hättest?“ Wieder sagt Allah dann: „Oh Sohn Adams! Ich wollte von dir etwas zu essen, aber du hast es mir nicht gegeben.“ Darauf sagt der Knecht: „Oh mein Allah! Du bist doch der Herr der Welten, wie kann ich dir da was zu essen geben?“ Allah sagt: „Wusstest du nicht, mein Knecht wollte von dir etwas zu Essen, aber du hast ihn nicht gesättigt. Wusstest du nicht, wenn du ihn sättigst, dann hättest du dies bei mir gefunden.“ Allah fährt fort, indem er sagt: „Oh Sohn Adams! Ich wollte Wasser von dir, doch du hast mir keins gegeben.“ Der Knecht spricht dann erneut: „Oh Herr! Wo du doch der Herr der Welten bist, wie sollte ich dir da geben?“ Der Erhabene Allah sagt daraufhin: „Ein Knecht von mir wollte von dir Wasser, aber du hast ihm nicht gegeben. Wusstest du nicht, wenn du seinen Durst gestillt hättest, dann hättest du dies wahrlich bei mir gefunden.“ (Muslim, Birr, B. 13, H. 43 (2569), Samiu’s-Saghir, 1/77)


 ws Weinen
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-"Die Wahrhaftigkeit des Din( Islam ) ist es, das Anvertraute Gut (Amana ) zurückzugeben und sein Wort zu halten." - Hz.Ali Ibn Talib al Hashimi ra
al muallim
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« Antworten #1 am: November 06, 2006, 20:15:16 »

ich finde solche lange texte immer schlecht wenn sie dafür nützen sollen den menschen etwas beizubringen.man kann dies nie zu ende lesen,maximal paar sätze..

dsa soll kein kritik sein doch soll das dazu dienen dass wir kurz und knapp das thema erläutern.

salam
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