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Nurefsan
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« am: Oktober 15, 2006, 17:13:05 » |
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wer nicht allah kennt der kann kein moslem sein
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Hudaibia
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« Antworten #1 am: Oktober 25, 2006, 21:42:56 » |
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Liebe Schwester im Islam, Das ist vollkommen richtig. Jeder Mensch, der Allah (Gott) richtig kennt, ist nur ein Muslim/a, der/die sich in Gotteswillen hingibt. Das ist die Konsequenz davon. Auch wenn er/sie sich nicht als Muslim/a versteht oder so nennt, ist er/sie in seinem/ihrem Geist ein Gott hingegebener Mensch. Er glaubt vielleicht nicht so, wie uns in einem islamischen Unterricht gelehrt wird, aber dem Sinne nach kann sein Glaube auch nicht weit weg von unserem sein. Wir können über andere Menschen einige Dinge missverstanden haben oder aber ihre Einstellung so weit wie möglich in bestimmten Punkten korrigieren. Dazu müssen wir aber bereit sein, mit ihnen zu diskutieren. Ich lese von Ihren Sätzen heraus, dass Sie von Ihrer Umgebung mit denen Probleme haben, die das Tragen einer Kopfbedeckung für fremdartig halten. Das ist richtig, dass in allen von Gott geoffenbarten Schriften die Frauen aufgefordert wurden, sich vor den Fremden zu verhüllen. Die Mutter Jesu wird in allen Kirchen der Christen mehr oder weniger bildlich dargestellt. Die Christen besonders Katholiken beten sogar direkt an die Mutter Jesu Maria. Sie ist eine hochangesehene heilige Persönlichkeit für Christen. Wir kennen auch ihr Name und ihre Geschichte aus dem Qur'an. Diese heilige Frau trägt in ihren allen Darstellungen ein Kopftuch. Es ist das Kennzeichen der Reinheit, Reinheit der Mutterschaft. Verhüllung der Frau wird im Islam als etwas heiliges, etwas reines angesehen, genau so wie an der Darstellung der Mutter Jesu. Die Menschen in Deutschland lesen Bibel meistens als ein Buch der Menschlichkeit, ein Ethikbuch. Außerdem spielt die Schriften des Apostel Paulus und der Kirchenväter wesentliche Rolle in europäischem Christentum. Dazu kommt noch griechischer Humanismus, von der aus alle Reformbewegungen in der Geschichte ausgingen. Ein Christ braucht nicht einmal die Kirche besuchen, aber er muss sich taufen lassen. Die traditionelle Seite lässt ein Christ formell aus und ersetzt sie mit einer guten Menschlichkeit, mit einem guten Benehmen und friedlichem Umgang mit Mitmenschen, sogar auch mit Tieren und Pflanzen. Das ist so weit gut. Der Sinn einer Religion liegt in ihrem Beitrag in dieser Richtung. Man soll die anderen Glaubensrichtungen nicht als nichtig und hohl erklären. Allen liegt ein prophetischer Auftrag zugrunde. Alle haben ein Funke von der Wahrheit inne, die unseres Herzens Sache ist. Hier geht es darum, dass man ein Zugang zu ihr findet. Manche Lehren wie im Islam bieten einen effektiven Zugang dazu, andere aber weniger effektiv. Alle führen aber in die selbe Richtung, wenn wir die Orientierung nicht verlieren. Den Weg zu verlieren bringt nicht so großer Schaden wie man die Orientierung verliert. Dann verliert er alles. Er ist nicht mehr zu helfen. Heutzutage herrscht ein unbewusste Unwissenheit. Die Menschen versuchen etwas zu verstehen oder erklären, mit den Worten, von deren Begriffen sie keine Ahnung haben. Jedes Wort hat ja sein Begriff. Nehmen wir ein Blatt Papier in die Hand. Wir schreiben "Apfel". Auf die Rückseite steht aber das Bild eines Apfels. Wenn wir das Wort sprechen, müssen wir spontan an das Bild denken. Das Wort kann sich ändern. In jeder Sprache wird Apfel anders genannt. Wir aber haben immer ein und das selbe Bild vom Apfel in unserer Vorstellung. Wenn wir aber das Bild d.h. den Begriff der geschriebenen Wortes nicht kennen, bedeutet dieses Wort für uns nichts. Solche Wörter bei Erklärungen sind viel im Umlauf. Wir sollen uns nicht täuschen lassen. Wir sollen nach den Begriffen der gesprochenen Worte fragen. Es ist eine mühselige Arbeit. Wenn wir aber den treffenden Begriff einmal erfassen, sitzt das Wort dann wie ein Puzzel in allen Seiten genau. Das gibt uns innere Sicherheit. Ich glaube, diese Art Forschung nach den Begriffen ist eine richtige Richtung, die man befolgen muss und des Menschen Geist unendliches Fortschreiten ermöglicht.
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alpago159
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« Antworten #2 am: November 07, 2006, 16:44:14 » |
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Wer nicht Allah kennt der kann dann auch kein Moslem sein. Er hat dann entwieder eine andere Religion oder glaubt an nichts. Es ist quatsch was die machen. Auch in der Bibel steht das man Kopftuch tragen muss aber wenn die das lesen nehmen sie das nicht ernst und denken das das nicht da drin steht. Ihre Religion ist man muss zu Kirche gehen und sich als klein Taufen lassen dann ist man Christ. Islam geht anders wer ein Christ ist und Moslem sein will muss man nur was sagen und das wars. Aber die andere Religionen außer Islam ist total quatsch muss man echt sagen.
Wie kennt man ALLAH,ist glauben und kennen oder wissen gleich?İch haete gern info über diese thema,nur wissenschaftliches ,bitte. Alpago
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Korkmaz
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« Antworten #3 am: November 09, 2006, 16:19:42 » |
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Wir erkennen Allah im Glauben und durch Seine Eigenschaften, die in Seinen Kunstwerken sichtbar werden. Allah hat 99 bzw. wie im Dschauschen (einem Gebetsbuch des Propheten) aufgezählt, 1001 Namen. Entsprechend den Namen, die der Mensch erkennt, wird dessen Wert. (Zitat: aus dem 23. Wort)
Durch das Licht des Glaubens steigt der Mensch zur höchsten Höhe auf und erreicht einen Wert, der ihn für das Paradies qualifiziert. In der Dunkelheit des Unglaubens steigt er hinab zum Niedrigsten der Niedrigen und nimmt eine Form an, die ihn für die Hölle geeig-net macht. Denn Glaube ist eine Beziehung, die den Menschen mit seinem erhabenen Meister verbindet. Der Wert des Menschen entsteht aus der göttlichen Kunst und den Ornamenten der Gottesnamen, die an ihm im Lichte des Glaubens beobachtet werden. Unglaube trennt diese Verbindung, sodass die Kunst des Herrn nicht mehr sichtbar ist und der Wert des Menschen reduziert wird auf den Preis seiner bloßen physischen Existenz, wobei diese physische Existenz des Menschen fast keinen Wert hat, denn sie besteht nur aus einem zeitlichen, vergänglichen und sterblichen tierischen Leben. Wir wer-den dies durch einen Vergleich erklären. Auch bei den von Menschenhand geschaffenen Kunst-werken unterscheidet sich der Materialwert vom Kunstwert. Zuweilen können beide wie gleich erscheinen, zuweilen kann der Materialwert höher als der Kunstwert sein. Zuweilen geschieht es auch, dass man bei einem Materialwert von fünf Pfennig, zum Beispiel für Eisen, ein Kunstwerk im Werte von fünf Pfund entdeckt. Ja, zuweilen können Antiquitäten Millionen wert sein während ihr Materialwert kaum fünf Pfennig beträgt. Bringt man solch ein antikes Kunstwerk zu einer Antiquitätenmesse, kann es für eine Million verkauft werden, wenn man es als Werk eines alten Meisters ausstellt, wenn man dabei diesen begnadeten Künstler erwähnt, der es geschaffen hat. Andererseits, bringt man es zum Schrotthändler, so kann es zum Preis von fünf Pfennig als Eisen gekauft werden.
In gleicher Weise ist der Mensch ein einzigartiges Kunstwerk Gottes des Gerechten und das eleganteste, gnadenvolle Wunder Seiner Macht, da er den Menschen wie eine Welt im kleinen erschuf und ihn zur Verkörpe-rung der Erscheinungen und Ornamente all Seiner Na-men machte.
Wenn das Licht des Glaubens in ihn einströmt, können all diese bedeutsamen Ornamente in ihm entziffert werden. Ein Gläubiger entziffert sie im Bewusstsein seines Verstandes. Und in dieser seiner Beziehung lässt er sie entziffern. Das heißt, die göttliche Kunst, die im Menschenwesen enthalten ist, manifestiert sich selbst durch solche Aussagen wie: »Ich bin das Werk des Erhabenen Meisters, Sein Geschöpf und die Verkörperung Seines Mitleides und Seiner Freigiebigkeit.« Glaube besteht also in der Beziehung zum Meister, offenbart die gesamten Kunstwerke im Menschen. Insoweit die göttliche Kunst im Menschen sichtbar wird, bestimmt sie des Menschen Wert. Er entspricht dem Spiegelbild der Einzigartigkeit Gottes. So erhebt sich der Mensch aus seiner Bedeu-tungslosigkeit auf diese Weise über alle Geschöpfe zum Gesprächspartner Gottes und Gast des Herrn, würdig des Paradieses.
Wenn der Unglaube, der im Abbruch dieser Beziehung besteht, in den Menschen eingeht, sinken alle diese bedeutsamen Ornamente der Gottesnamen ins Dunkel, können nicht mehr entziffert werden. Denn wenn der Meister in Vergessenheit gerät, können auch die spirituellen Aspekte in ihrer Beziehung zum Meister nicht mehr verstanden werden. Es ist, als würde alles auf den Kopf gestellt. Viele bedeutsame und erhabene Künste und Ornamente des Geistes verbergen sich auf diese Weise. Ein Teil dessen, was übrig bleibt und mit den Augen wahrgenommen werden kann, wird geringfügigen Ursachen zugeschrieben, der Natur oder dem Zufall, verfällt schließlich. Obwohl jedes einzelne für sich ein funkelnder Diamant ist, erscheint es wie trübes Glas. Ihr Wert wird nur noch in der animalischen Substanz gesehen. Aber Ziel und Ergebnis dieser Substanz ist, wie gesagt, ein Leben von sehr kurzer Dauer zu führen, unerheblich, als das schwächste, hilfsbedürftigste und unglücklichste aller Tiere, und am Ende zu verfallen und zu verwesen. So rui-niert Unglaube das Wesen des Menschen und verwandelt einen Diamanten in Kohle. (Zitatende)
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alpago159
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« Antworten #4 am: November 10, 2006, 19:00:26 » |
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Danke Bruder Korkmaz,
Aber,wie kann ich Allah kennen? Glauben und Kennen ist nicht gleich. Zum Beispiel: Anziehungskraft kenne ich, wie kenne ich Allahs Extistenz.
LG Alpago
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sakirdin_schesi
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« Antworten #5 am: November 21, 2006, 11:19:11 » |
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Selamunaleykum ve rahmetullahi ve bereketuhu,
es gibt einen Hadith ("Men arefe nefsehu fekad arafe rabbehu") der da sinngemäß besagt: "Kenne dein Ego (nefs), so kennst du auch Allah!"
Diesen Hadith kann man nun differenziert betrachten. Auf der einen Seite kann man sagen, dass der Mensch sein Ego kennenlernt, dadurch erkennt, dass er eigentlich ein nichts ist, sehr schwach und hilflos ist, so kann er die Allgegenwärtigkeit und die endlose Kraft und Macht Gottes erkennen. Gott hat alles mit einem Gegensatz (zit) erschaffen, wie z.B. Tag-Nacht, warm-kalt etc. Er jedoch ist perfekt und ohne Gleichen. Jeodch ist der nefs quasi ein Gegenpol zu Gott: Gott ist perfekt, das Ego (nefs) ist verletzlich, schwach, unperfekt etc.
Auf der anderen Seite kann man auch vom Standpunkt ausgehen, dass durch das Ego der Mensch erkennt, das er lebendig ist und der wichtigste Teil der Schöpfung ist. Er kann durch sein Ego besitz ergreifen: mein Haus, mein Geld, etc. Der Mensch kann sich in diese Rolle hineinversetzen, weil Gott den Menschen als seinen Statthalter (halife) auf die Erde geschickt hat. Nun, in dem der Mensch nicht vergisst, dass ihm die Herrschaft über die Erde verliehen wurde, demzufolge auch handelt, also in Gottes Namen nimmt, gibt und handelt und seinem Ego keinen Anteil zuspricht, weil ihm ja alles quasi geliehen wurde. So kann er nun die Allmächtigkeit Gottes versuchen zu verstehen. Ich sage extra versuchen, denn der mensch ist begrenzt, und ein begrenztes Wesen kann den ewigen Schöpfer nicht ganz begreifen.
Vesselam.....
sürc-ü lisan ettiysek affola.....
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Seyfullah
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« Antworten #6 am: November 22, 2006, 18:06:57 » |
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EsSelam, dazu möchte ich folgendes zitieren: "Wenn ich in meiner Wüste Kamelspuren sehe, so bin ich mir absolut sicher, dass dort ein Kamel die Ursache dieser Spuren gewesen sein muss. Nun betrachte ich die Wüste, deren Oasen, den Himmel, den Mond und die Gestirne... wie könnte ich da leugnen, dass auch diese noch viel größere Spuren einer Ursache, also eines Schöpfers bedürfen?" Der Mensch kann Allah nicht mit seinen "materliellen" Augen wahrnehmen. Genau so wenig kannst du Anziehungskraft mit den Augen wahrnehmen. Du kannst nur darauf schließen, dass es diese Kraft gibt, da du ein Stein hinunterfallen lässt. Das heißt also, dass eine Schlussfolgerung, die du mit deinem Verstand schließt, der Beweis für die Existenz eines bestimmten Etwas ist. Du schließt darauf das durch eine Grawitationskraft der Stein hinuntergezogen wird, also existiert diese besagte Kraft. Genau so kannst du dein Iman bilden, man erkennt Allah, man versteht, dass alles aus ihm heraus, durch ihn besteht. Der Stein, die Gravitation, alles ist auf ihn angewiesen. Alles geschieht durch seine Erlaubnis, seinen Willen. Das Universum ist auf Materie, Raum und Zeit angewiesen, daher ist Atheismus auch falsch. Das Universum kann niemals das "Vollkommene" sein. Es ist abhängig und benötigt Materie, Raum, Zeit etc. um zu bestehen. Es muss Allah geben, es muss etwas geben, dass über allem erhaben ist und von nichts abhängig ist. Die Atheisten folgen einer Lehre, die an eine unvollkommene, abhängige Konstante glauben. Ihr (Hascha) "göttliches" Universum kann sich nicht selbst erhalten. Sie sind die Irrenden so wie es im Koran beschrieben wird. Ein "Ding" das unvollkommen ist, besteht nicht aus Ewigkeit und ist auf eine vollkommene Macht angewiesen. VesSelam
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Lob und Preis sei Allah, der einzig aus Sich selbst besteht, wohingegen alle anderen Dinge ihr Sein aus Ihm erhalten.Sie bedürfen Seiner für ihr Entstehen und ihren Bestand. Er hingegen hat nach nichts Bedürfnis.
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crunchyrocks
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« Antworten #7 am: Februar 25, 2009, 10:00:32 » |
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Jedes Wort hat ja sein Begriff. Nehmen wir ein Blatt Papier in die Hand. Wir schreiben "Apfel". Auf die Rückseite steht aber das Bild eines Apfels. Wenn wir das Wort sprechen, müssen wir spontan an das Bild denken. Die Menschen versuchen etwas zu verstehen oder erklären, mit den Worten, von deren Begriffen sie keine Ahnung haben.
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