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Autor Thema: Der Islam in der Moderne  (Gelesen 1122 mal)
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ProbSolution
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« am: Mai 05, 2010, 10:18:56 »

Salam,

ich bin zwar kein Experte, doch ich versuche mal zu erklären was mich beschäftigt.

Heutzutage wird ja oft der Begriff "Islamist" verwendet. Bestes Beispiel ist die "FAZ". In ihrer Ausgabe vom 4.Mai hat sie auf der Titelseite einen kleinen Artikel über den DSCHIHADISTEN Eric Breininger verfasst. Und was mich sehr stört ist das im ersten Satz gleich das Wort Islamist geschrieben steht. ..."Der deutsche Islamist Eric Breininger...".
Ich selbst habe keine Ahnung was dieses Wort zu bedeuten hat. Wie ist das Wort zu erklären? Ich empfinde es einfach als negativ. Deswegen Frage ich mich wieso die Medien es in so einer Form verwenden? Merken sie nicht, dass sie mit so einem verantwortunglosen Umgang mit dem Begriff, die Menschen dadurch einen nicht so guten Eindruck von uns haben. Wer sitzt den an so einem Artikel und bemerkt nicht diese schlechte Wortwahl und ihre Folgen?

Naja

Bei Wikipedia konnte ich auch keine genauen Antworten zu "Islamist" finden und wurde dabei auf eine andere Seiten verwiesen.

--> http://www.bpb.de/themen/NI7LFX,3,0,Der_Islam_in_der_Moderne.html


Auf dieser Seite wurde es mir zwar erklärt doch richtig schlau bin auch nicht draus geworden. Da waren einfach zu viele fremde Wörter, die ich natürlich noch nachschlagen werde.

So, dann habe ich auf dieser Seite den Artikel über den Islam in der Moderne gefunden.

Kann mir einer sagen wieso diese Menschen der Ansicht sind das wir uns in einer "geistigen Erstarrung" befinden.

Nur weil wir nicht überall die Demokratie einführen heißt es doch noch lange nicht dass wir nicht in Lage sind ein Land zu regieren.

Doch das hat mich zum nachdenken angeregt. Ist Demokratie und Islam vereinbar?
Haben wir den Sprung in die Moderne verpasst? Oder warum schaffen wir es nicht an den Fortschritt der heutigen Menschheit teilzunehmen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

..."In diesen Zusammenhang gehört die Frage nach der Demokratie. Reduziert man den Islam auf seine "Fünf Pfeiler", so steht einer Demokratisierung wenig im Wege; denn weder der monotheistische Glaube an den einen und einzigen Gott oder die Verpflichtung zum gemeinschaftlichen Gebet, weder das Zahlen einer Armensteuer noch das Fasten im Ramadan oder die Pilgerfahrt nach Mekka sind Hindernisse für einen demokratischen Aufbau der Gesellschaft. Es ist jedoch der Ballast einer nicht kritisch befragten Sakralordnung, die seit mehr als tausend Jahren um die alleinige und unumschränkte Souveränität Gottes (hakimijat Allah) kreist, wie sie sich in der Offenbarung des Korans gezeigt hat, der die Adaption der wichtigsten intellektuellen und rechtlichen Prinzipien der Moderne für die Muslime so schwer macht: Wenn Gott der Souverän ist, kann es das Volk nicht sein."...

"Wenn Gott der Souverän ist, kann es das Volk nicht sein."  Was soll das bedeuten? Ich dachte wir sind Souverän. Er hat uns doch den freien Willen gegeben. Er hat uns die Entscheidungsfreiheit gegeben. Also er will doch das wir regieren. Er will es damit wir mit dieser Kraft ( mit der Kraft der Herrschaft ) das böse abwenden.

Also denke ich das wir es schon dürfen. Ich denke das Volk darf Souverän sein. Es ist sogar dazu verpflichtet! Oder?Huch

Ich hoffe es verständlich was ich damit sagen wollte. Danke für eure Zeit.

Vessalam
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ProbSolution
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« Antworten #1 am: Juni 01, 2010, 10:19:38 »

Salam,

schon schade dass hier so wenig los ist =(
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DerAczmend
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Katibi Sir


WWW
« Antworten #2 am: Juni 24, 2010, 11:35:58 »

Vealeykumselam

Tut mir Leid, aber hatte immer gehofft, dass eine andere Person dies erörtert.


Islamist?

Islamist gibt es nicht, habe ich zumindest seitens des Islam noch nie gehört.

Regeln des Islam sind fundamental und unreformierbar.

„Überzeitliche-Überepochale absolute Wahrheit“ nennt es Salih Mirzabeyoglu.



Befinden wir uns in einer geistigen Erstarrung?

Alles ist in der Hand von Allah (c.c)! Es ist wie Er, erhaben ist er, es möchte, er ist es der uns stark macht und wieder schwächt.
 
Aber ja, wir befinden uns in einer geistigen und weltlichen Erstarrung! (aus islamischer Sicht)
Sind wir jedoch selber schuld! 



Ist Demokratie und der Islam miteinander vereinbar?

Politik ist eigentlich den Nur-Schülern untersagt.

Der Islam gibt die Staatsform in dem Sinne nicht vor, also ist sie vereinbar mit Demokratie, Sultanat, Monarchie und sogar (vielleicht auch) mit Sozialismus.

Die einzige Bedingung ist es, dass die Schura (Die Scharia) letzendlich für allfällige Stichentscheide die höchste Instanz ist.
(z.B die Menschenrechte stehen über der Demokratie usw.)

Als weiteres Beispiel: Als die Juden irgendwann im späteren Mittelalter von Spanien vertrieben Richtung Osmanisches Reich segelten, wollte der Sultan (Yavuz Selim (r.a) diese nicht aufnehmen.
Die Scharia verbietete ihm jedoch diesen Entscheid und er musste trotz nicht Einverständnis folgeleisten.

Der Islam und die Scharia sind unzertrennlich, daher ist der Islam nur nicht mit dem Laizismus vereinbar. 

Ich denke viele Antworten  und Herzensnahrung findest du in der Risale-i Nur und in der richtigen Gemeinschaft.


Ich beharre nicht auf meinen Behauptungen, falls jemand einen Fehler vorfindet, kann er mich gerne korrigieren.

Fiemanillah
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Elhasıl, en âlâ ve en yüksek tarik olan tarik-i ubudiyet ve mahbubiyetin dört esasından en büyük esası şükürdür ki, o dört esas şöyle tabir edilmiş..........
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