Salam,
ich bin zwar kein Experte, doch ich versuche mal zu erklären was mich beschäftigt.
Heutzutage wird ja oft der Begriff "
Islamist" verwendet. Bestes Beispiel ist die "FAZ". In ihrer Ausgabe vom 4.Mai hat sie auf der Titelseite einen kleinen Artikel über den DSCHIHADISTEN Eric Breininger verfasst. Und was mich sehr stört ist das im ersten Satz gleich das Wort Islamist geschrieben steht. ..."Der deutsche Islamist Eric Breininger...".
Ich selbst habe keine Ahnung was dieses Wort zu bedeuten hat. Wie ist das Wort zu erklären? Ich empfinde es einfach als negativ. Deswegen Frage ich mich wieso die Medien es in so einer Form verwenden? Merken sie nicht, dass sie mit so einem verantwortunglosen Umgang mit dem Begriff, die Menschen dadurch einen nicht so guten Eindruck von uns haben. Wer sitzt den an so einem Artikel und bemerkt nicht diese schlechte Wortwahl und ihre Folgen?
Naja
Bei Wikipedia konnte ich auch keine genauen Antworten zu "Islamist" finden und wurde dabei auf eine andere Seiten verwiesen.
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http://www.bpb.de/themen/NI7LFX,3,0,Der_Islam_in_der_Moderne.htmlAuf dieser Seite wurde es mir zwar erklärt doch richtig schlau bin auch nicht draus geworden. Da waren einfach zu viele fremde Wörter, die ich natürlich noch nachschlagen werde.
So, dann habe ich auf dieser Seite den Artikel über den Islam in der Moderne gefunden.
Kann mir einer sagen wieso diese Menschen der Ansicht sind das wir uns in einer "geistigen Erstarrung" befinden.
Nur weil wir nicht überall die Demokratie einführen heißt es doch noch lange nicht dass wir nicht in Lage sind ein Land zu regieren.
Doch das hat mich zum nachdenken angeregt. Ist Demokratie und Islam vereinbar?
Haben wir den Sprung in die Moderne verpasst? Oder warum schaffen wir es nicht an den Fortschritt der heutigen Menschheit teilzunehmen.
Hier ein kleiner Ausschnitt:
..."In diesen Zusammenhang gehört die Frage nach der Demokratie. Reduziert man den Islam auf seine "Fünf Pfeiler", so steht einer Demokratisierung wenig im Wege; denn weder der monotheistische Glaube an den einen und einzigen Gott oder die Verpflichtung zum gemeinschaftlichen Gebet, weder das Zahlen einer Armensteuer noch das Fasten im Ramadan oder die Pilgerfahrt nach Mekka sind Hindernisse für einen demokratischen Aufbau der Gesellschaft. Es ist jedoch der Ballast einer nicht kritisch befragten Sakralordnung, die seit mehr als tausend Jahren um die alleinige und unumschränkte Souveränität Gottes (hakimijat Allah) kreist, wie sie sich in der Offenbarung des Korans gezeigt hat, der die Adaption der wichtigsten intellektuellen und rechtlichen Prinzipien der Moderne für die Muslime so schwer macht: Wenn Gott der Souverän ist, kann es das Volk nicht sein."...
"Wenn Gott der Souverän ist, kann es das Volk nicht sein." Was soll das bedeuten? Ich dachte wir sind Souverän. Er hat uns doch den freien Willen gegeben. Er hat uns die Entscheidungsfreiheit gegeben. Also er will doch das wir regieren. Er will es damit wir mit dieser Kraft ( mit der Kraft der Herrschaft ) das böse abwenden.
Also denke ich das wir es schon dürfen. Ich denke das Volk darf Souverän sein. Es ist sogar dazu verpflichtet! Oder?

Ich hoffe es verständlich was ich damit sagen wollte. Danke für eure Zeit.
Vessalam